
Filmstatistik
Gesehene Filme: 26
Sektionsverteilung: Forum: 13, Wettbewerb: 5, Panorama: 3, Generation: 4, Berlinale Special: 1
Längster Film: IM ANGESICHTS DES VERBRECHENS (240 Minuten)
Kürzester Film: Trailer mit dem tanzenden Typen, der den echten Berlinaletrailer nachtanzt (49 Sekunden)
Geschwänzte Filme: 2
Abgebrochene Filme: 1 (siehe auch nervigstes Erlebnis)
Längste Einstellung: ca. 45 Minuten (DOUBLE TIDE)
Filmranking
Best of: Bill DOUGLAS-TRILOGIE (Forum), I’M IN TROUBLE (Forum), DER RÄUBER (Wettbewerb), WINTER’S BONE (Forum)
Großer Mist: BRAN NUE DAE (Generation): Entschädigung: Hat großen Spaß gemacht, die Story aufzuschreiben. Liest sich zwar trashig, wird aber total klamottig gespielt.
Charaktere

Schrägster Charakter: 16jährige Emma in LES NUITS DE SISTER WELSH (Generation): schafft sich Parallelwelt, in der sich ihre Mutter (Männerhasserin) und eine Schwester Welsh (hoffnungslose Romantikerin) in einem mittelalterlichen Burgverlies rumstreiten
Interessantester Charakter: Johann Rettenberger (DER RÄUBER)
Toughester Charakter: Lee (WINTER’S BONE)
Drumherum

Geht gar nicht: Esserei an der Potse: teuer & schlecht (z.B. Asiate in den Arcarden: 6 € für Tofu, Kokosnusssoße, Reis & angeblichem Gemüse (das sieht nämlich so aus, als ob es ausversehen hineingefallen wäre: 4 Blättchen Petersilie, eine Zuckererbsenschote)
Erstaunlichstes Erlebnis: subjektiv-empfundene Zeit bei Experimentalfilm (DOUBLE TIDE) mit zwei Einstellungen (Gesamtlänge = 99 Minuten) dehnt sich nicht, sondern verkürzt sich (gefühlte Zeit: ca. 50 Min, reale Zeit: 99 Min.)
Nervigstes Erlebnis: ZONA SUR im Cinemaxx: Overbooked! Leute saßen zu dritt auf einer Treppenstufe. Nach 20 Minuten war die Luft so heiß und stickig, dass ich mit meinen Fahrradklamotten komplett nass war. Musste Vorstellung abbrechen und brauchte von der allerletzten Reihe eine ganze Weile, ehe ich mich zum Ausgang gekämpft hatte. (Dazu ein Film, der vorgibt, das alltägliche Gelaber von Boliviens Oberschicht nachzuempfinden und einem die englischen Untertitel mit belanglosem Inhalt im Stakkato nur so reinknallte, war das absolut Nervigste auf dieser Berlinale.)
Zweites nervigstes Erlebnis: Ich schreib andauernd »Die Räuber«… also falls es noch irgendwo falsch stehen sollte, Schiller ist dran schuld.
Warum immer wieder Berlinale? nach wie vor – viele unterschiedliche Filme nacheinander sehen