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	<title>Blog zum Hof &#187; FILM GIBTS AUCH IM ALLTAG</title>
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		<title>Kinostart 31.3.2011</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Feb 2011 13:17:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kleo</dc:creator>
				<category><![CDATA[FILM GIBTS AUCH IM ALLTAG]]></category>

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		<description><![CDATA[www.wintersbone-derfilm.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/02/WintersBone-PosterZ01.jpg"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/02/WintersBone-PosterZ01.jpg" alt="" title="WintersBone-PosterZ01" width="450" height="338" class="aligncenter size-full wp-image-5952" /></a></p>
<p><a href= "http://www.wintersbone-derfilm.de/" target="_blank">www.wintersbone-derfilm.de</a></p>
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		<title>Zitat des Tages</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 07:52:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kleo</dc:creator>
				<category><![CDATA[FILM GIBTS AUCH IM ALLTAG]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[Jean-Luc Godard]]></category>

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		<description><![CDATA[»Und wie ist es mit dem Film heute?« »Ich habe das Gef&#252;hl, dass man dem Film seine Jugend geraubt hat und dass es nicht sehr weit gekommen ist mit dem Film &#8211; wie bei Eltern, die nicht wollen, dass ihre Kinder gro&#223; werden.« Jean-Luc Godard (geb. 3.12.1930) im Interview mit Alexander Kluge, Berliner Zeitung, 3.12.2010]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/12/Godard21.jpg"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/12/Godard21.jpg" alt="" title="Godard2" width="168" height="240" class="alignleft size-full wp-image-4173" /></a></p>
<h4>»Und wie ist es mit dem Film heute?« </p>
<p>»Ich habe das Gef&#252;hl, dass man dem Film seine Jugend geraubt hat und dass es nicht sehr weit gekommen ist mit dem Film &#8211; wie bei Eltern, die nicht wollen, dass ihre Kinder gro&#223; werden.«</h4>
<h6>Jean-Luc Godard (geb. 3.12.1930) im <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/kultur/321493/321494.php" target="_blank">Interview</a> mit Alexander Kluge,<br />
Berliner Zeitung, 3.12.2010</h6>
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		<title>THE ROAD &#8211; Was w&#228;re, wenn du der letzte Gott w&#228;rst?</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Oct 2010 14:19:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kleo</dc:creator>
				<category><![CDATA[FILM GIBTS AUCH IM ALLTAG]]></category>
		<category><![CDATA[Apocalypse]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[McCarthy]]></category>
		<category><![CDATA[Naturkatastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Story]]></category>

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		<description><![CDATA[Regie: John Hillcoat USA 2009 111 Minuten Kinostart Deutschland: 7.10.2010 Der apokalyptische Film stellt die Frage nach dem »Menschen an sich« und arbeitet dabei, nach einem Bestseller von Cormac McCarthy, mit realistischen Mitteln. Die zentrale Frage beantwortet Hillcoat religi&#246;s. Obwohl sich der Regisseur eng an die Vorlage h&#228;lt, ist der Film doch vollkommen anders. Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/10/the_road_filmposter_2.jpg"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/10/the_road_filmposter_2.jpg" alt="" title="the_road_filmposter_2" width="240" height="354" class="alignright size-full wp-image-4052" /></a></p>
<h5><strong>Regie:</strong> John Hillcoat</h5>
<p>USA 2009<br />
111 Minuten<br />
<strong>Kinostart Deutschland:</strong> 7.10.2010</p>
<p>Der apokalyptische Film stellt die Frage nach dem »Menschen an sich« und arbeitet dabei, nach einem Bestseller von Cormac McCarthy, mit realistischen Mitteln. Die zentrale Frage beantwortet Hillcoat religi&#246;s. Obwohl sich der Regisseur eng an die Vorlage h&#228;lt, ist der Film doch vollkommen anders. Eine <strong>Kritik</strong>. </p>
<p>Ein Vater wandert mit seinem Sohn durch d&#252;stere W&#228;lder. Bis auf wenige Insekten lebt kein einziges Tier mehr. Kalt ist es, nass und teilweise liegt Schneepulver auf den Wiesen. Nie scheint die Sonne. Ein immerw&#228;hrender Herbst an der Grenze zum Winter, vielleicht eine Naturkatastrophe. Zahlreiche Autowracks und vermoderte Leichen zeugen auch vom Untergang des Menschen, denn die &#220;briggebliebenen sind entweder Kannibalen oder deren Opfer. Dazwischen gibt es nichts, au&#223;er Vater und Sohn. <span id="more-3907"></span></p>
<p>Der Vater lebt dem Sohn &#8211; er ist ein Hineingeborener und kennt die Zivilisation nicht &#8211; das Menschlichsein vor: Sie essen nur die paar Insekten, die sie finden k&#246;nnen, vielleicht Wurzeln und Konserven aus leeren H&#228;usern. Leiden lieber Hunger, als einen anderen zu t&#246;ten. Den Vater treibt nur der Besch&#252;tzerinstinkt an, eine Reduzierung auf einen einzigen Lebensinhalt, den die Mutter nicht aushielt. </p>
<p>Wozu ist der Mensch im &#196;u&#223;ersten f&#228;hig? Vater und Sohn gelangen in ein scheinbar verlassenes Haus mitten im Wald. Innen finden sie eine Bodent&#252;rverriegelung, die vielleicht in einen Keller mit Vorr&#228;ten f&#252;hrt. Sie tasten sich mit nur einer Kerze in das dunkle Gew&#246;lbe hinein. Gang f&#252;r Gang. Im hintersten Raum finden sie schlie&#223;lich etwas Schreckliches: vollkommen abgemagerte Kreaturen, teilweise verst&#252;mmelt &#8211; Konserven, die mal Menschen waren, lebendig und damit frisch gehalten. Als sie fliehen wollen, kommen die Schl&#228;chter zur&#252;ck.<br />
So reiht sich ein grauenvolles Erlebnis an das n&#228;chste. </p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/10/2008_the_road_004.jpg"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/10/2008_the_road_004.jpg" alt="" title="The Road" width="350" height="234" class="alignleft size-full wp-image-4046" /></a></p>
<h5><strong>Hillcoats gruselige Bilder: Kannibalen auf der Suche nach Nahrung. </strong></h5>
<p>Sie aber geh&#246;ren zu den »Guten«, versichert der Vater dem immer wieder fragenden Sohn, also zu denen, die andere nicht abschlachten. Er klingt dabei selbst nicht ganz &#252;berzeugt. Schlie&#223;lich finden sie eine Vorratskammer voller Konserven. Der Himmel auf Erden in einem dunklen Erdloch. Doch das bedeutet nat&#252;rlich auch wieder Gefahr, denn die anderen sind ebenfalls auf der Jagd nach Nahrung. Ausger&#252;stet mit B&#252;chsennahrung, ziehen sie weiter und angesichts dieses Schatzes, wird bald deutlich, dass der Vater den behaupteten Grundsatz vom guten und menschlichen Handeln in einer b&#246;sen Welt nicht konsequent zu Ende gehen kann. Er will Schw&#228;cheren und Hungernden nichts abgeben, das brauchen sie schlie&#223;lich selbst. Sein Sohn hingegen empfindet Mitleid gegen&#252;ber noch Schw&#228;cheren. Etwas sp&#228;ter holt der Vater nicht nur Hab und Gut, das ein Dieb ihnen kurz zuvor gestohlen hatte, mit Gewalt zur&#252;ck, sondern er bestraft den Dieb, indem er ihn seiner Kleidung beraubt. Angesichts der Temperaturen: ein sicherer Tod. In dem Sohn regt sich Widerstand gegen seinen Besch&#252;tzer.</p>
<p>THE ROAD n&#228;hert sich universell und auf realistische Weise an die Postapokalypse an. Es geht dabei um die Frage, was w&#228;re, wenn du der letzte Mensch auf Erden w&#228;rst? W&#252;rdest du Mensch bleiben? Thematisch unterscheidet sich THE ROAD damit deutlich von Genre-Filmen wie z. B. 28 DAYS LATER. Zwar geht es auch in Zombiefilmen um Fragen des humanen Handelns angesichts der Katastrophe, aber anders als dort, wird diese Entscheidung nicht abgeschw&#228;cht. In den Zombiefilmen hat der Mensch keine Wahl: Er muss Infizierte t&#246;ten oder er wird selbst Menschenfresser. In Hillcoats Apokalypse gibt es immer noch eine L&#252;cke, die diese Entscheidung trotz absoluter Hoffnungslosigkeit nicht abnimmt. Der Vater antwortet auf die Frage: »Was w&#228;re, wenn Sie der letzte Mensch w&#228;ren?«, nur m&#252;de: »Vermutlich w&#252;rde ich es gar nicht wissen.« Was macht menschliches Handeln noch f&#252;r einen Sinn, wenn man nicht wei&#223;, ob man der Letzte ist? W&#252;rden die Opfer, denen man hilft, nicht vielleicht auch Kannibalen sein, wenn sie k&#246;nnten? Mit dieser Ungewissheit muss man leben. Ein hohes Risiko, ein hoher Preis, nur um menschlich zu sein. Einerseits realistisch und existenziell. </p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/10/the-road-1.jpg"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/10/the-road-1.jpg" alt="" title="THE ROAD" width="300" height="201" class="alignright size-full wp-image-4044" /></a></p>
<h5><strong>&#220;berlebenstrieb vs. Menschlichkeit</strong></h5>
<p>Anderseits: Die Dualit&#228;t zwischen Vater und  Sohn, die sich immer weiter zuspitzt und an der das Thema Menschlichsein abgehandelt wird, befriedigt letztendlich nicht. Der Sohn, mehrfach auch als »Gott« bezeichnet, erscheint wie ein Mensch aus dem Nichts. Als w&#228;re couragiertes Handeln mit Empathie naturgegebenen und keine sozial erlernte Eigenschaft. Der Vater hat zwar dem Sohn gelehrt, andere nicht zu t&#246;ten, aber Mitleid gegen&#252;ber Fremden in einer extrem aggressiven Umwelt von T&#228;ter und Opfer erscheint fast schon &#252;bernat&#252;rlich und &#252;bermenschlich. Und obwohl THE ROAD bis auf ein Buntglaskirchenfenster auf religi&#246;se Symbolik verzichtet, beantwortet der Film die zentrale Frage dahingehend. </p>
<p>Das zweite st&#246;rende Element: Die Zuspitzung zwischen Gut und B&#246;se in einem doch eher realistischen Film wirkt irgendwie platt. Diese Dichotomie, also »Nur-Gut«, »Nur-B&#246;se«, »Nur-Opfer« (der Vater bildet hierbei eine Ausnahme) ist man von schlechtem Hollywoodkino und Genre-Filmen gewohnt, nicht aber von Filmen, die sich eindeutigen Storymustern verweigern. </p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/10/cormac-mccarthy-the-road.jpg"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/10/cormac-mccarthy-the-road.jpg" alt="" title="cormac-mccarthy-the-road" width="210" height="340" class="alignleft size-full wp-image-4040" /></a></p>
<h5><strong>Viel mehr: Die Parabel von McCarthy.</strong></h5>
<p>In Cormac McCarthys Bestseller, der 2007 mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet wurde, funktioniert die Story &#8211; obwohl sich Hillcoat relativ eng an den Roman h&#228;lt &#8211; vollkommen anders. </p>
<p>Zun&#228;chst erweckt der Roman den Eindruck, dass McCarthy die Story als Parabel benutzt. So ist immer nur die Rede von &#8220;einem Vater&#8221; und &#8220;einem Jungen&#8221;. Nie erfahren wir ihre Namen. Keine Beschreibung ihres Aussehens, ihres Charakters. Sie reden nicht spezifisch, wie Figuren es tun. Alles ist extrem minimalistisch gehalten. Abgesehen davon, dass dies zur apokalyptischen Stimmung sehr gut passt, wirkt alles wie ein Sinnbild, das f&#252;r etwas anderes steht. </p>
<p>Die Apokalypse ist eine Parabel auf das Leben selbst, in dem alles an Bedeutung verloren hat, au&#223;er die Liebe zum eigenen Kind. Doch auch diese steht auf dem Pr&#252;fstand und man ist dem Tod und dem Nichts schon recht nahe. Es ist, als ob einer im Sterben liegt. McCarthy, so scheint es, hat alles Bedeutungslose aus dem Leben verbannt, wobei er versucht, die Bedeutung des Lebens selbst, zu erfassen:  </p>
<p><em>Er (der Vater) hatte dieses Gef&#252;hl, das &#252;ber die Benommenheit und dumpfe Verzweiflung hinausging, schon einmal gehabt. Dass die Welt auf einen rohen Kern nicht weiter zerlegbarer Begriffe zusammenschrumpfte. Dass die Namen der Dinge langsam den Dingen selbst in die Vergessenheit folgten. Farben. Die Namen von V&#246;geln. Dinge, die man essen konnte. Schlie&#223;lich die Namen von Dingen, die man f&#252;r wahr hielt. Zerbrechlicher, als er gedacht h&#228;tte. Wie viel war schon verschwunden? </em></p>
<p>Diesen Kampf verliert letztendlich der Vater, nicht aber der Erz&#228;hler (teilweise identisch. Siehe unten.)</p>
<p>Diese Bedeutungsebene, und das ist die wichtigste im Roman, kann im Medium Film nicht funktionieren. Hier werden die Bilder und Figuren durch die Visualit&#228;t konkret. Hillcoat hat THE ROAD dramatisiert. Um Spannung zu erzeugen, wird die Au&#223;enwelt, die extreme Witterung, die Jagd nach dem Essen, das Verstecken vor Kannibalen zum antagonistischen Prinzip, das wiederum zur Entfremdung zwischen Vater und Sohn beitr&#228;gt. Der Regisseur hat diese Szenen keinesfalls erfunden, sie sind alle bei McCarthy enthalten, stehen aber dort in dem gr&#246;&#223;eren Kontext der Parabel. McCarthys Roman ist wenig dramatisch, vielmehr wandern Vater und Sohn unaufh&#246;rlich. McCarthy verwendet viel Zeit daf&#252;r, die Umgebung, die Witterung und die &#228;u&#223;ere und innere Verw&#252;stung (im Kopf des Vaters) zu beschreiben. Das ist alles in wenigen Sekunden mit der Kamera erz&#228;hlt. </p>
<p>Zu den Raffinessen McCarthys geh&#246;rt es ebenfalls, pl&#246;tzlich, an wenigen Stellen, die Erz&#228;hlperspektive zu brechen und mit &#8220;ich&#8221; weiterzuschreiben &#8211; als w&#228;re der Erz&#228;hler pl&#246;tzlich der Vater und k&#246;nne den Abstand zu dieser Figur nicht mehr wahren. Hier Auszug einer Szene, wo der Junge auf einen anderen kleinen Jungen und einen Hund trifft, und Angst um beide Gesch&#246;pfe hat, vor allem aber um den Hund. </p>
<p><em>Er (der Vater) hielt den Jungen in den Armen, und nach einer Weile h&#246;rte der Junge zu zittern auf und schlief etwas sp&#228;ter ein. Der Hund, an den er sich erinnert hatte, folgte uns zwei Tage lang. Ich versuchte erfolglos, ihn anzulocken. Ich machte eine Drahtschlinge, um ihn zu fangen. Im Revolver waren drei Patronen. Keine zu er&#252;brigen. Sie (?) entfernte sich die Stra&#223;e hinunter. Der Junge schaute ihr nach, dann schaute er mich an und dann den Hund, und dann begann er zu weinen und um das Leben des Hundes zu bitten, und ich versprach, dem Hund nichts zu tun.</em></p>
<p>Es ist vielfach behauptet worden, dass der Film im Gegensatz zum Roman eindeutig positiv ende &#8211; doch das Buch endet ebenfalls positiv (vom Standpunkt des allwissenden Erz&#228;hlers) und negativ (vom Standpunkt des Ichs). Hier die letzte Szene am Ende &#8211; der Vater ist gestorben und der Junge trifft auf andere. </p>
<p><em>Als die Frau ihn sah, schlang sie die Arme um ihn und hielt ihn fest. Ich freue mich so, dich zu sehen, sagte sie. Manchmal sprach sie mit ihm &#252;ber Gott. Er versuchte, mit Gott zu reden, aber am besten war es, mit seinem Vater zu reden, und er redete tats&#228;chlich mit ihm und verga&#223; nichts. Die Frau sagte, das sei schon in Ordnung. Der Atem Gottes, sagte sie, sei sein Atem und werde doch durch alle Zeiten von Mensch zu Mensch weitergegeben.</em></p>
<p>Der Bruch in der Erz&#228;hlperspektive &#8211; an nur wenigen Stellen des Buches &#8211; bekommt nun einen Sinn. Was nutzt es dem Einzelnen, dass alles von Mensch zu Mensch weitergegeben wird? Der konkrete Mensch ist aus dem Spiel und darf sich im Sterben damit rumplagen, ob er dem Leben den richtigen Sinn gegeben hat oder aber, ob er es vergeudet hat. Au&#223;erdem muss er sich von der Welt l&#246;sen. Vom universellen Standpunkt aber aus betrachtet, ist der Tod notwendig und positiv. Das ist schwer einzusehen und das symbolisiert auch der Perspektivenbruch. </p>
<p>Die Frage, die sich hier wieder mal stellt, ist, warum sich Regisseure an Stoffen versuchen, die ihre St&#228;rken aus rein literarischen Mitteln ziehen. Gerade, wenn ein Roman vor allem eine Parabel ist, muss die konkrete Visualit&#228;t des Kinos, und Hillcoat versucht auch keine neuartigen, experimentellen Mittel, daran scheitern. </p>
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		</item>
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		<title></title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 17:19:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kleo</dc:creator>
				<category><![CDATA[FILM GIBTS AUCH IM ALLTAG]]></category>
		<category><![CDATA[Graffiti]]></category>
		<category><![CDATA[Pans Labyrinth]]></category>

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		<description><![CDATA[Gesichtet in Prag. April 2010.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/08/Pans-Labyrinth2.jpg"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/08/Pans-Labyrinth2.jpg" alt="" title="Pans Labyrinth" width="450" height="313" class="aligncenter size-full wp-image-3831" /></a></p>
<h4><strong>Gesichtet in Prag. April 2010. </strong></h4>
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		<title>INCEPTION</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 15:11:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kleo</dc:creator>
				<category><![CDATA[FILM GIBTS AUCH IM ALLTAG]]></category>
		<category><![CDATA[essay]]></category>
		<category><![CDATA[Interpretation]]></category>
		<category><![CDATA[Strukturanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Thema]]></category>

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		<description><![CDATA[Regie: Christopher Nolan USA 2010 148 Minuten WARNUNG: Dies ist eine Analyse der Filmstruktur und des Themas von INCEPTION. Spoiler! Exposition: Extraction INCEPTION mutet dem Zuschauer einiges zu: Er wird v&#246;llig orientierungslos in einen multiperspektivische Handlung, die zugleich auf mehreren Ebenen spielt, hineingeworfen und erf&#228;hrt, dass es sich hierbei zun&#228;chst um den Traum eines gewissen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Regie:</strong> Christopher Nolan<br />
USA 2010<br />
148 Minuten</p>
<p><strong>WARNUNG: Dies ist eine Analyse der Filmstruktur und des Themas von INCEPTION. Spoiler!</strong></p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/08/Inception-Movie1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3797" title="Inception-Movie" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/08/Inception-Movie1.jpg" alt="" width="300" height="259" /></a> <strong>Exposition: Extraction </strong></p>
<p>INCEPTION mutet dem Zuschauer einiges zu: Er wird v&#246;llig orientierungslos in einen multiperspektivische Handlung, die zugleich auf mehreren Ebenen spielt, hineingeworfen und erf&#228;hrt, dass es sich hierbei zun&#228;chst um den Traum eines gewissen Mr. Saito handelt und um die Arbeit eines Extractor-Teams. Es ist darauf spezialisiert, dem Tr&#228;umenden ein Industrie-Geheimnis zu entlocken. <span id="more-3715"></span> Kaum glaubt der Rezipient sich einigerma&#223;en zurechtzufinden, mischen sich andere Perspektiven und Ebenen hinzu: Eine mysteri&#246;se Frau taucht auf, die nicht aus dem Traum von Mr. Saito zu stammen scheint. Eine Parallelmontage, in der das Extractor-Team und Mr. Saito schlafend und verkabelt in einem Zimmer liegen, suggeriert, dass es sich hierbei offenbar um die »reale« Film-Ebene handelt. Doch der Teppich auf den Mr. Saito – nun aus dem Traum erwachend – gesto&#223;en wird, f&#252;hlt sich in seinen Augen nicht so an, als w&#228;re es sein Teppich: »Ich habe einen Wollteppich. Doch der hier ist aus Polyester. Ich tr&#228;ume also immer noch«. Doch selbst das stimmt nicht ganz: »Das ist mein Traum«, meldet sich eine Stimme aus dem Hintergrund.</p>
<p>Diese Mission, aufgetragen durch Cobol Engineering, ist gescheitert. Die Extractor-Diebe erwachen in einem Zug und machen sich schnell aus dem Staub, bevor Saito erwacht. Doch dieser sp&#252;rt sie auf. Es geht ihm aber nicht um Rache, sondern um einen besonderen Auftrag, eine Inception. Es soll nicht etwas extrahiert, sondern eingepflanzt werden. Ein »simpler Gedanke«! Doch die beiden Extractor kontern: »Das ist unm&#246;glich!« und »Es ist zwar m&#246;glich. Aber kein Gedanke ist simpel, wenn er eingepflanzt werden soll.« Schlie&#223;lich l&#228;sst sich der Kopf, Cobb (diCaprio), doch dazu &#252;berreden, diesen Auftrag durchzuf&#252;hren. Im Gegenzug will Saito daf&#252;r sorgen, dass Cobb zu seiner Familie zur&#252;ckkehren darf. Selbstverst&#228;ndlich neben der obligatorischen Bezahlung.</p>
<p><strong>Die Regeln und das Inception-Team</strong></p>
<p>Cobb und Arthur wissen zwar zun&#228;chst nichts &#252;ber die Einzelheiten des Auftrags, gehen aber schon an die Planung und Zusammenstellung des Teams. Alle Gesetzm&#228;&#223;igkeiten, die in der Exposition noch verwirrend waren, werden nun erkl&#228;rt und &#228;hneln der Planung eines komplizierten Bankraubs.</p>
<p><strong>1. Der Raum: Der Architekt und die Traumlabyrinthe </strong></p>
<p>Beim Eindringen in einen Traum, also in das Unterbewusstsein, soll das Opfer manipuliert und gef&#252;hrt werden. Da jeder Gedanke und jedes Gef&#252;hl im Traum visualisiert ist, bedarf es eines Traumarchitekten, der die Orte entwirft.<br />
Hinter jeder Extraction, hier speziell einer Inception, steht immer eine Strategie. Folglich sind die R&#228;ume, Hotellobby, Stra&#223;e, Krankenhaus dieser inhaltlich unterzuordnen.<br />
Jeder Traum besteht aus mehreren Orten, die wiederum zu einem anderen Level geh&#246;ren. Umso tiefer der Traum, desto st&#228;rker darf die Architektur vom Gewohnten abweichen.<br />
Da die gr&#246;&#223;te Gefahr darin besteht, dass das Opfer die Fremdartigkeit, die Extraction/Inception, gleich zu Beginn sp&#252;rt, muss sich der Ort zun&#228;chst »echt« und »real« anf&#252;hlen. Sonst beginnt es sich zu wehren. Ein Architektenfehler war es z. B. dass der oben erw&#228;hnte Teppich, der einem »realen« nachkonstruiert wurde, aus Polyester statt aus Wolle bestand. Ein weiterer Architektenfehler: das Paradoxon. Ein Traumraum kann nicht als unendlicher geschaffen werden – also so, wie sich die reale Welt anf&#252;hlt – sonst w&#252;rde der Architekt ewig daran basteln. Also besteht die Gefahr, dass das Opfer auf ein Ende sto&#223;en k&#246;nnte. Deshalb muss ein Labyrinth entworfen werden, wie z. B. die Penrose-Stufen. (Bezieht sich auf den realen Mathematiker und Physiker Roger Penrose. Dieser schuf z. B. das Penrose-Dreieck.)</p>
<p><strong>2. Die Protagonisten: Der F&#228;lscher und die Figuren<br />
</strong><br />
Um Personen nachzubilden, die das Opfer kennt, gilt es, die »realen« zu studieren: die Gewohnheiten, die K&#246;rpersprache, die Marotten. Dies kann dann im Traum nachgestellt werden, ohne dass das Opfer Verdacht sch&#246;pft. Es gibt viele Traum-Statisten. Das sind »Projektionen« des Unterbewusstsein des Opfers. Der F&#228;lscher hat damit zun&#228;chst nicht viel zu tun.</p>
<p><strong>3. Die Zeit: Der Chemiker und das Traumsharing </strong></p>
<p>Urspr&#252;nglich stammt das Traumsharing – wie kann es anders sein – vom Milit&#228;r. Soldaten sollten lernen, sich selbst zu t&#246;ten. Da Tr&#228;ume nur kurz andauern und eine Mission ihre Zeit braucht, m&#252;ssen die Teilnehmer, in einen k&#252;nstlichen Traumzustand versetzt werden &#8211; mit einem Sedativum. Der Chemiker muss also ein Beruhigungsmittel zusammenmixen, das m&#246;glichst viel Traumzeit erm&#246;glicht. Cobb findet f&#252;r sein Team einen, der es schafft, vier Stunden »reale« Zeit tr&#228;umen zu lassen. Das entspricht im ersten Traumlevel einer Zeit von 40 Stunden. Das Sedativum entscheidet aber auch &#252;ber die Tiefe des Traumes, also die entsprechenden Traumlevel. Eine Woche im ersten Traumlevel entspricht im zweiten Traumlevel einer Zeit von sechs Monaten. Im dritten Traumlevel entspricht dies zehn Jahren.</p>
<p><strong>4. Die Bewegung: Sedativ und Kick</strong></p>
<p>Die Traumlevel haben unterschiedliche Qualit&#228;ten.<br />
Umso tiefer man ins Unterbewu&#223;tsein eindringt, desto st&#228;rker dehnt sich also die Zeit f&#252;r alle Beteiligten.<br />
Man gelangt systematisch von Traumlevel Eins zu Level Zwei immer tiefer.<br />
Da alle vom Sedativum bet&#228;ubt sind, ist es nicht so einfach zu erwachen, insbesondere dann nicht, wenn man tief tr&#228;umt. Deshalb ben&#246;tigt man einen »gut durchkoordinierten Kick« &#252;ber alle Level hinweg.</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/08/inception-plotline.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3792" title="inception-plotline" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/08/inception-plotline.jpg" alt="" width="300" height="450" /></a></p>
<p>Auf die Frage was ein »Kick« genau sei, antwortet ein Extractor: »Das ist das Fallen, dass sie manchmal kurz vor dem Aufwachen sp&#252;ren.« Ein Kick muss auf jedem Level gesetzt werden, d. h. es muss immer einer zur&#252;ckbleiben. In der »realen« Welt wird das Signal dazu gegeben: Alle h&#246;ren das Lied »Non, je ne rigrette rion«, dann fallen sie und erwachen im n&#228;chsth&#246;heren Level bis sie in der »realen« Welt angelangt sind. Umso tiefer sie sich befinden, desto st&#228;rker das Fallen: In der »Realit&#228;t« st&#246;&#223;t jemand einfach nur einen Stuhl um, auf dem der Schlafende sitzt. Im ersten Traumlevel st&#252;rzt schon ein Bus einen Abhang runter usw. Um aber tiefer in den Traum hineinzugelangen, muss man wieder ein Sedativ im Traum setzen.</p>
<p><strong>Der neue Auftrag: Inception</strong></p>
<p>Nachdem das Team vollst&#228;ndig ist, erfahren alle mehr &#252;ber den Auftrag. Auf den ersten Blick erscheint er tats&#228;chlich simpel: Der Inhaber eines gro&#223;en Energie-Imperiums liegt im Sterben und sein Sohn, Robert Fischer, soll es erben. Saito m&#246;chte, dass er das Monopol aufl&#246;st, da er ansonsten den gesamten Markt kontrollieren w&#252;rde. Das ist die Inception, die eingepflanzt werden soll.</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/08/Picture-1.png"><img class="alignleft size-full wp-image-3790" title="Picture-1" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/08/Picture-1.png" alt="" width="300" height="187" /></a></p>
<p><strong>Die Strategie</strong></p>
<p>Da in INCEPTION nichts simpel gestrickt ist, ist auch diese Inception nicht so einfach wie sie klingt. Der F&#228;lscher kennt das Umfeld und wei&#223;, dass die Vater-Sohn-Beziehung sehr gespannt ist. Er wei&#223; auch von einem Vertrauten, Peter Browning, der zwischen beiden steht. In einer ersten Ideenfindungsphase, die dem Marketing nachempfunden wurde, &#228;u&#223;ert der F&#228;lscher, folgende Verkn&#252;pfung: Spannung zwischen Vater und Sohn verst&#228;rken &#8211;&gt; Sohn wendet sich vom Erbe ab &#8211;&gt; Neuanfang &#8211;&gt; Aufl&#246;sung des Imperiums. An dieser Stelle greift Cobb ein: »Gedanken entstehen aus Inspiration. Es sind nie negative Gef&#252;hle, die echte Inspiration bewirken, sondern positive.« Also muss das Positive zwischen Vater und Sohn gefunden, geweckt, erinnert werden, um damit einen Neuanfang, die Aufl&#246;sung des Energiekonzern, zu bewirken. Das alles klingt nach einer aalglatten &#252;beraus gut durchdachten Strategie, aber&#8230;</p>
<p><strong>Die Antagonisten </strong></p>
<p><strong>1. Cobbs Ehefrau</strong></p>
<p>Schon in der Exposition taucht eine mysteri&#246;se Frau auf. Nach und nach enth&#252;llt sie sich als die wahre Achillesferse von Cobb, als eine Schuld-Projektion seines Unterbewusstseins, als ein w&#252;tender Schatten, der nicht nur ihm folgt, sondern allen, denen er in Tr&#228;ume folgt. Sie versucht, jede Mission zu vereiteln.</p>
<p><strong>2. Mr. Zufall </strong></p>
<p>Jede kleinste Schlampigkeit bei der Recherche r&#228;cht sich. In der Cobol-Engineering-Mission war es der Stoff eines Teppichs, der nicht stimmte. Das Opfer sch&#246;pfte sofort Mi&#223;trauen. Als das Team in den Traum von Robert Fisher eindringt, wird es sofort bek&#228;mpft. Der F&#228;lscher hatte &#252;bersehen, dass Fischer, Sohn eines Industriellen, sich gegen Extractors hatte schulen lassen. Sein Unterbewusstsein erkennt die Eindringlinge schneller als andere. Sein Traum ist sozusagen ein h&#228;rteres Einstiegslevel. </p>
<p><strong>3. Der K&#246;rper und seine Immunreaktion </strong></p>
<p>Die Projektionen des Opfers sind dem eindringenden Team generell feindlich gesonnen und bek&#228;mpfen es, sobald sie Fremdartigkeit versp&#252;ren, vergleichbar mit der Immunreaktion des menschlichen K&#246;rpers auf Fremdstoffe.</p>
<p><strong>4. Der Tod</strong></p>
<p>Wird jemand im Traum so schwer verletzt, dass er sterben muss, erwacht er und stirbt auch in der Realit&#228;t, mit einer Ausnahme. War das Sedativum sehr stark, um in tiefe Traumschichten zu gelangen, kann der Sterbende nicht erwachen. Er f&#228;llt in einen noch tieferen, leeren Raum, den Limbus. Laut theologischer Bedeutung bezeichnet der lateinische Begriff »limbus« den Vorraum zur H&#246;lle. Verletzungen bleiben jedoch ohne Folgen.</p>
<p><strong>Kommentar</strong></p>
<p>Dieser einzigartige Sci-Fi-Kosmos und die verschwimmenden Grenzen zwischen Realit&#228;t und Fiktion machen INCEPTION zu einem &#8211; ja &#8211; Kinoerlebnis. Dabei handelt es sich um einen puren Actionfilm. Ich will jetzt nicht messen, aber ich bin mir sicher, dass mindestens ca. 40% der Szenen aus purer Action bestehen: Flucht, Verfolgung und Karwumm. Es ist auch egal &#8211; Fakt ist: INCEPTION ist ein Sci-Fi mit einem Action-Schwerpunkt. Nolan f&#252;hrt die &#252;blichen Verd&#228;chtigen (Regisseure &#038; Produzenten) vor, indem er zeigt, dass solche Filme nicht nur f&#252;r ein hirnloses, vorrangig m&#228;nnliches Publikum produziert werden m&#252;ssen. Nein, es geht auch anders! </p>
<p>Das dramaturgische Ger&#252;st ist absolut klassisch. Bei bestimmten Politthrillern und anderen recht innovativen Mainstream-Storys wird immer das gleiche Ger&#252;st verwendet: Mainplot und  Familien-Subplot. Letzterer st&#252;rzt Cruise-DiCaprio-Clonney-und-Co immer in tiefe Konflikte mit dem Main-Plot. Das ist ein bisschen nervig: Dramaturgisch, gendertechnisch und auch sonst. Entweder man entwirft eine innovative Story oder man produziert Konventionen. Solche Hybride sind jedenfalls f&#252;r den Cineasten als auch f&#252;r den Popcorn-Esser, der nicht au&#223;ergew&#246;hnliches sehen will, &#228;rgerlich. </p>
<p>Was allerdings den Mainplot anbelangt: Endlich denkt mal jemand daran, ein vern&#252;nftiges Drehbuch zu produzieren, das auch mal um ein paar Ecken und noch ein bisschen weiter denken kann. Das ist einfach stimmig. Hier hat sich jemand ein paar Gedanken &#252;ber ein Sci-Fi-Szenario gemacht. Ich jedenfalls k&#228;me nicht auf die Idee anzunehmen, dass die Zeitverz&#246;gerung in den tieferen Traumschichten nur dazu dient, um mir Explosionen f&#252;r sieben Euro Eintrittsgeld zu verkaufen. Oder 3-D-Schnulli (obwohl die Traumarchitekturen sich daf&#252;r gut eignen w&#252;rden). </p>
<p>Hier wurde Kino f&#252;r eine Idee produziert und da guter Mainstream so selten ist, dient dieser Artikel als dankbare Anerkennung! </p>
<p>Link:<br />
<a href="http://inception.wikia.com/wiki/Inception_Wiki" target="_blank">Inception-Wiki</a></p>
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		<title>THE SUBSTITUTE IM ARSENAL</title>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 07:33:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kleo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ersatzspieler]]></category>
		<category><![CDATA[Fußballfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Super-8-Film]]></category>
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		<description><![CDATA[Kurz vor WM-Start zeigt das Arsenal vom 4.6.-9.6. (au&#223;er 7.6.) um 21 Uhr d e n Antifilm des Profifu&#223;balls. Der Ersatzspieler Vikash Dhorasoo soll mit einer Super-8-Kamera die WM 2006 festhalten &#8211; der Film ger&#228;t immer mehr zu einem Dokument der Entt&#228;uschung, einer Antithese zu Euphorie und Fangejubel. THE SUBSTITUTE (Berlinalekritik 2006) lief vor vier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/05/the-substitute.jpg"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/05/the-substitute.jpg" alt="" title="the substitute" width="250" height="200" class="alignright size-full wp-image-3710" /></a></p>
<p>Kurz vor WM-Start zeigt das Arsenal vom <strong>4.6.-9.6. (au&#223;er 7.6.) </strong>um <strong>21 Uhr</strong> d e n <strong>Antifilm des Profifu&#223;balls</strong>. Der Ersatzspieler Vikash Dhorasoo soll mit einer Super-8-Kamera die WM 2006 festhalten &#8211; der Film ger&#228;t immer mehr zu einem Dokument der Entt&#228;uschung, einer Antithese zu Euphorie und Fangejubel. THE SUBSTITUTE (<a target="_blank"href="http://www.dasblogzumhof.de/festivals/allgemein/substitute-forum.php">Berlinalekritik 2006</a>) lief vor vier Jahren im Forum und LE MONDE schrieb &#252;ber den Film: »Trotz unscharfer Bilder mit zum Teil eigenwilligen Bildausschnitten und nicht synchron laufendem Ton ist SUBSTITUTE von einer nicht zu leugnenden melancholischen Sch&#246;nheit.« </p>
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		<title>Shotgun Stories &#8211; eine Choreographie der Rache</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 11:29:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>holger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlinale 2007]]></category>
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		<category><![CDATA[Jeff Nichols]]></category>
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		<description><![CDATA[USA 2007 Regie: Jeff Nichols L&#228;nge: 92 Minuten Kinostart: 8.10.2009 Ein neuer Film des amerikanischen Independent-Kinos zerst&#246;rt ganz beil&#228;ufig den Hollywood-Mythos von der perfekten Rache. Absolut empfehlenswertes Drama aus Arkansas mit fabelhaft aufgelegten (Laien-)Schauspielern. Der alte Hayes war ein Mann mit zwei Gesichtern. Nach jahrelangem Trinken hatte er ein christliches Erweckungserlebnis. Er h&#246;rte mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>USA 2007<br />
Regie: Jeff Nichols<br />
L&#228;nge: 92 Minuten<br />
<strong>Kinostart: 8.10.2009</strong></p>
<table border="0">
<tr>
<td>
<img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2009/10/shotgunstories_large.jpg" alt="shotgunstories_large" title="shotgunstories_large" width="350" height="263" class="alignleft size-full wp-image-2549" />
</td>
</tr>
</table>
<p><strong>Ein neuer Film des amerikanischen Independent-Kinos zerst&#246;rt ganz beil&#228;ufig den Hollywood-Mythos von der perfekten Rache. Absolut empfehlenswertes Drama aus Arkansas mit fabelhaft aufgelegten (Laien-)Schauspielern.<br />
</strong></p>
<p>Der alte Hayes war ein Mann mit zwei Gesichtern. Nach jahrelangem Trinken hatte er ein christliches Erweckungserlebnis. Er h&#246;rte mit dem Trinken auf, verlies seine Familie und gr&#252;ndete im Nachbarort eine neue. Wird erfolgreicher Farmer. Die verlassene Frau kommt &#252;ber die Trennung niemals hinweg. Ihre drei S&#246;hne werden im Hass auf den Vater gro&#223;gezogen, w&#228;hrend er der neuen Familie ein treusorgender Gatte und liebevoller Vater war. Die Vergangenheit hat er begraben. So tief, dass er die eigenen S&#246;hne verleugnete, denen er nicht einmal Namen zugestanden hatte. Sie hei&#223;en Son, Boy und Kid. Namen f&#252;r Hunde. So leben nur wenige Meilen voneinander entfernt zwei Familien in erbittertem Hass. Dann stirbt der alte Hayes. <span id="more-11"></span></p>
<p>Son, Boy und Kid wagen es, zur Beerdigung zu gehen. Son h&#228;lt am offenen Grab eine kurze Rede, in der er vom anderen Hayes spricht, dem Hayes, der ihm Vater war. Zum Schluss aber spuckt er auf den Sarg. Die drei Br&#252;der werden gewaltsam von der Beerdigung vertrieben. Gleich danach beraten die Br&#252;der der neuen Familie, wie diese Blasphemie ger&#228;cht werden kann. Was nun folgt, ist die pr&#228;zise Choreographie der Blutrache. Obwohl jedem der Beteiligten die Unvernunft ihrer Handlungen erkennbar ist, kann sich doch keiner ihrer logischen Folgerichtigkeit entziehen. Innerhalb beider Lager gibt es die eher vern&#252;nftigen Parts, die vergeblich zu m&#228;&#223;igen versuchen, und die Hei&#223;sporne, die die Eskalation vorantreiben.</p>
<p>Die St&#228;rke des Films besteht darin, die Gewaltakte niemals zu zeigen. Es ist unn&#246;tig. Zu oft hat man die Mechanismen der Rache gesehen. Die Regeln der Eskalation sind bekannt: Jede Handlung der einen Seite erfordert die Gegenhandlung der anderen, jede vollzogene Rache erfordert die Gegenrache. So konzentriert sich Nichols ganz auf das psychologische Innenleben seiner Figuren, der Frage, warum sie einfach keinen Ausweg aus dem archaischen Denkmuster finden.</p>
<p>Der Film erz&#228;hlt in einer lakonischen Ruhe, zeigt immer wieder die Weite der Landschaft Arkansas mit seinen Baumwollpflanzungen. Doch unter der sch&#246;nen Oberfl&#228;che lauert die Gewalt. Als Zuschauer kann man die ruhigen Bilder nie wirklich genie&#223;en, weil immer schon der n&#228;chste Gewaltausbruch droht.</p>
<p>Die Rache ist ein schwieriges Konstrukt ohne Ende. Im Grunde will jede Rache den Konflikt beenden. So wird wiederkehrend auf beiden Seiten immer wieder gesagt: »Irgend jemand wird das beenden m&#252;ssen.« Aber jedes Ende ist nur wieder ein Anfang f&#252;r die Gegenseite. Die Crux ist also, dass der Konflikt ins Unendliche weitergeht, obwohl beide Seiten eigentlich ernsthaft an einem Ende interessiert sind.</p>
<p>Nichols selbst beschreibt die Intention zu seinem Film so: »In der Literatur, im Film, in der Politik oder der Gesellschaft wird Rache, genauer gesagt: das Rachenehmen, h&#228;ufig als Erfolgsgeschichte dargestellt. Ob es Edmund Dantès in >Der Graf von Monte Christo< ist, der seinen Schwur, Danglars zu ruinieren, einl&#246;st, oder ob der Terrorist Hans Gruber in >Die Hard< zu Tode kommt.« Diesen Rachemythos zerst&#246;rt Nichols&#8217; SHOTGUN STORIES: »Rache kann niemals erfolgreich sein.« </p>
<p>Nach dem Film gab es im Delphi minutenlange Ovationen f&#252;r den Regisseur.</p>
<p>Dieser Artikel wurde w&#228;hrend der Berlinale 2007 geschrieben. </p>
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		<title>Neuer Coen-Brothers-Trailer</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 20:18:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kleo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[A serious man]]></category>
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		<description><![CDATA[Der offizielle (bisherige) deutsche Starttermin des neuen Coen-Brothers-Film A SERIOUS MAN ist der 21.1.2010. Der Trailer ist super geschnitten und an sich schon ein Meisterwerk. Hier mal der IMDB-LINK. Bei A SERIOUS MAN handelt es sich wieder um eine Black Comedy &#8211; und ich muss sagen, dass ich im Kino selten w i r k [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2009/09/a-serious-man-poster.jpg" alt="a-serious-man-poster" title="a-serious-man-poster" width="200" height="320" class="alignright size-full wp-image-2465" /></p>
<p><strong>Der offizielle (bisherige) deutsche Starttermin des neuen Coen-Brothers-Film A SERIOUS MAN ist der 21.1.2010. </strong>Der Trailer ist super geschnitten und an sich schon ein Meisterwerk. Hier mal der <a href="http://www.imdb.com/video/imdb/vi1681064473/" target="_blank">IMDB-LINK</a>. </p>
<p>Bei A SERIOUS MAN handelt es sich wieder um eine Black Comedy &#8211; und ich muss sagen, dass ich im Kino selten w i r k l i c h lachen kann. Und die beiden Male, in den ich lachen musste, waren 1. THE BIG LEBOWSKI und 2. BURN AFTER READING. Deshalb sind die Coen-Brothers f&#252;r mich die einzigen die gute Kom&#246;dien drehen und deshalb freue ich mich schon auf auf den 21.1. </p>
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		<title>See&#223;len: Tarantino vs. Nazis: Buchkritik (3/3): Referenzen und Schluss</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 22:49:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kleo</dc:creator>
				<category><![CDATA[FILM GIBTS AUCH IM ALLTAG]]></category>
		<category><![CDATA[DAS DRECKIGE DUTZEND]]></category>
		<category><![CDATA[Django]]></category>
		<category><![CDATA[Enzo G. Castellari]]></category>
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		<description><![CDATA[Referenz 1: »American Dirty War Movie«: Das verkommene Subjekt in einem irrealen Schlachtfeld. DAS DRECKIGE DUTZEND (Robert Aldrich, 1967) Das dritte und vorletzte Kapitel von Georg See&#223;lens INGLOURIOUS-BASTERDS-Buch ist f&#252;r den ahnungslosen Kinog&#228;nger &#8211; ich ordne mich da gerne ein &#8211; sicher am interessantesten. See&#223;len sieht die Wurzeln von Tarantinos neuestem Film in den amerikanischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2009/09/51vwd3J8ToL.jpg" alt="51vwd3J8ToL" title="51vwd3J8ToL" width="250" height="358" class="alignleft size-full wp-image-2429" /></p>
<p><strong>Referenz 1: »American Dirty War Movie«: Das verkommene Subjekt in einem irrealen Schlachtfeld. DAS DRECKIGE DUTZEND (Robert Aldrich, 1967)</strong></p>
<p>Das dritte und vorletzte Kapitel von Georg See&#223;lens INGLOURIOUS-BASTERDS-Buch ist f&#252;r den ahnungslosen Kinog&#228;nger &#8211; ich ordne mich da gerne ein &#8211; sicher am interessantesten. See&#223;len sieht die Wurzeln von Tarantinos neuestem Film in den amerikanischen »Dirty war movies« einerseits und im italienischen Trashfilm andererseits. </p>
<p>Im Gegensatz zu den Propagandafilmen des Pentagon und den patriotischen, sauberen Kriegsfilmen &#8211; in denen die Ordnung am Ende wieder hergestellt ist &#8211;  charakterisiert See&#223;len die »Dirty war movies« als Filme, in denen ein paar wilde und unmoralische Kerle in einen sinnlosen Krieg geschickt werden. <span id="more-2418"></span> Paradebeispiel: DAS DRECKIGE DUTZEND (Robert Aldrich, 1967): Ein paar zum Tode bzw. auch lebensl&#228;nglich verurteilte Schwerverbrecher unternehmen in diesem Actionfilm ein Himmelfahrtskommando: Sie sollen im franz&#246;sischen Hinterland in ein Schloss eindringen und ranghohe SS-Offiziere und Nazis t&#246;ten. In diesen Filmen erscheint alles fragw&#252;rdig: die Protagonisten und der Krieg. Den moralisch sauberen Helden gibt es nicht.</p>
<p>Die Italo-Trashfilme, so See&#223;len, beziehen sich nicht ausschlie&#223;lich auf die amerikanischen »Dirty war movies«, sondern auch auf die neorealistischen Filme. Diese w&#228;ren von den deutschen und den amerikanischen Kriegsfilmen folgenderma&#223;en abzugrenzen: Der Krieg verursacht hier ein solches Chaos, dass es zu einer »Aufl&#246;sung der Fronten« komme. Gute und B&#246;se seien, angesichts eines kriminellen Partisanen (DER BUCKLIGE VON ROM, Carlo Lizzani, 1960) oder einer Kapo-J&#252;din (KAPÒ, Cillo Pontecorvos, 1961) nicht mehr klar trennbar. </p>
<p><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2009/09/kapo.jpg" alt="kapo" title="kapo" width="200" height="282" class="alignleft size-full wp-image-2430" /></p>
<p><strong>Referenz 2: Neorealismus: Aufl&#246;sung der Fronten im italienschen Kriegsfilm. KAPÒ (Cillo Pontecorvos, 1961)</strong></p>
<p>Diese Sichtweise passte nat&#252;rlich nicht in das deutsche Bild vom Nationalsozialismus: »Der italiensche [Kriegs-]Film der f&#252;nfziger und sechziger Jahre hatte eine Aufl&#246;sung der Fronten beschrieben, in denen es die Konvention des deutschen Genres von der Auseinandersetzung der guten Soldaten mit den b&#246;sen Nazis nicht geben konnte. Der Widerstand war schon so prek&#228;r und irreal, wie er zuerst in den Trash-Movies und dann bei Tarantino wieder erscheint«. Parallel dazu liefen aber auch konventionelle patriotische Kriegsfilme im Italien der 60iger, die direkt an die »Mussolinische Heldenverehrung« ankn&#252;pften. </p>
<p>Ab 1967, so See&#223;len, explodierte der italienische Kriegs-Trashfilm, teilweise in europ&#228;ischer Co-Produktion (auch mit deutscher Beteiligung!): Das war eine wilde Mixtur aus Abenteuer-, Kriegsfilm und Gangstergeschichte, in der der 2. Weltkrieg nur noch Background war. Meistens ging es um eine abenteuerliche Mission hinter der Frontlinie. Beispiel UND MORGEN FAHRT IHR ZUR H&#214;LLE (Alberto De Martino, 1967): Drei fliehen aus einem deutschen Kriegsgefangenenlager in Holland und rauben den Nazis einen Diamantenschatz, den dann aber doch die holl&#228;ndischen Partisanen bekommen. Weitere seien, wegen der »wunderh&#252;bschen« deutschen Titel, nur benannt: TOTE FAULEN IN DER SONNE (1969), STOSSTRUPP AVOLA &#8211; JA, WO SIND DENN DIE KANONEN (1970), DIE HELDEN VON AFRIKA/5 GALGENV&#214;GEL AUF DEM WEG NACH TOBRUK (1973), HIMMELFAHRTSKOMANDO IN DIE H&#214;LLE (1971) etc. Es geht immer um eine Handvoll Soldaten, die irgendeinen Geheimauftrag erhalten, wobei sie dann Undercover operieren: »Mit nur wenigen &#196;nderungen h&#228;tte man in der Regel ein Drehbuch von einen ins andere Genre [z.B. Western, K.H.] &#252;bertragen k&#246;nnen [...]. Seinen eigenen Charakter erhielt der italiensche Trash-Kriegsfilm indes durch eine Beimengung von Elementen aus <em>giallo</em> und »gothischem« Empfinden des Schreckens. Die Ikonografie des Kriegsfilms verband auf direkte Weise pure, lustvolle Action mit dem Thrill von Camouflage, Verschw&#246;rung und Verrat mit einer manchmal reichlich infantilen Art von Humor [...].« (See&#223;len)</p>
<p>Und wie das beim Exploitation-Kino so ist: Wenn er sein Publikum irgendwann nicht mehr findet, transformiert er sich und mengt neue, verwertbare Stoffe bei, wie die Vietnam-und S&#246;ldner-Thematik, [»die jedem aufrechten, liberalen Kritiker die Galle &#252;berlaufen lie&#223;en, [weil] so randvoll mit Sexismus, Rassismus, Militarismus und Gewalt«] </p>
<p><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2009/09/salon-kitty.jpg" alt="salon-kitty" title="salon-kitty" width="246" height="334" class="alignright size-full wp-image-2425" /></p>
<p><strong>Referenz 3: Naziploitation (Sadiconazista): Gewalt und Sex &#8211; Historie nur als Background. SALON KITTY (Tinto Brass, 1976)</strong></p>
<p>Hinl&#228;nglich bekannt ist wohl SALON KITTY (dt. Titel: DOPPELSPIEL, 1976): Die SS funktioniert ihre Abh&#246;rzentrale in ein Bordell um. Alle Zimmer werden mit Abh&#246;rvorrichtungen versehen, die von Gestapo-Leuten im Keller &#252;berwacht werden. Das als Prostituierte getarnte BDM-M&#228;dchen Margherita verliebt sich in einen Flieger, der ihr von einem Sabotage-Akt erz&#228;hlt und daraufhin hingerichtet wird. Daraufhin r&#228;cht sie sich und bombt die »Diplomatenfalle« in die Luft. </p>
<p>In einem Teil geht See&#223;len direkt auf THE INGLOURIOUS BASTARDS (Enzo G. Castellari, 1978) ein, den Tarantino sich immer und immer wieder angesehen haben soll. Die direkten Bez&#252;ge zu diesem Film sind laut See&#223;len nicht so relevant, da er sich vom Italo-Trash und dessen Motiven nicht gro&#223;artig unterscheide. Tarantino sei wohl eher vom Style dieses Regisseurs, seinem Hang zu »bizarren Crossovern«, inspiriert gewesen. So hat Castellari z. B. Shakespeare mit Western vermischt (DJANGO &#8211; Die Totengr&#228;ber warten schon, 1968). Der urspr&#252;ngliche Titel sollte JOHNNY HAMLET lauten, war aber dem Verleih zu offensichtlich. Castellari hat auch ein freches Plagiat zu Spielberg gewagt (DER WEISSE KILLER, 1981), den die Spielberg-Produzenten erfolgreich aus den US-Kinos klagten. Bekannt wurde er vor allem durch seine Zusammenarbeit mit Franco Nero. Im Original-INGLOURIOUS BASTARDS gibt es wieder einen »schmutzigen Haufen«, der gegen die Deutschen antritt, aber eher im Style des Italo-Western gehalten wird (»kein Mythos, keine Geschichte«) &#8211; im Gegensatz zu Tarantinos INGLOURIOUS BASTERDS. </p>
<p>Dieses Kapitel (»Aufl&#246;sung der Frontlinien: Tarantino und die verwirrten Kriegsfilme«) ist vollkommen &#252;berzeugend und beschreibt die Referenzen an das italiensche Genrekino. </p>
<p>Um so &#228;rgerlicher ist das letzte Kapitel, in dem See&#223;len, der Versuchung nicht widerstehen kann und einen intellektuellen Einordnungsversuch wagt: Dort geht es um das Wesen des Nationalsozialismus und um Tarantinos Filmende: Die Nazis samt Hitler und Goebbels sterben im Kino. </p>
<p>Es ist ein schwierig zu lesendes Res&#252;mee ungeordneter, wenn auch nicht unkluger, Gedankeng&#228;nge. See&#223;len ringt damit, dass sich Tarantino &#252;ber die wirkliche Geschichte »r&#252;pelhaft« hinwegsetzt und stellt sich die Frage: Was mag dies hinsichtlich der Nationalsozialismus-Debatte bedeuten. Zum anderen sieht er in der Figur des Hans Landa einen neuen Diskurs &#252;ber das Wesen des Nationalsozialismus und das B&#246;se im Menschen er&#246;ffnet, da mit ihr der aristokratische B&#252;rgerliche nicht nur eine das System unterst&#252;tzende Funktion erh&#228;lt, sondern zu einem wesentlichen Drahtzieher wird. Im Gegensatz zu den anderen ist er keiner Ideologie verfallen, sondern verf&#252;gt lediglich &#252;ber keinerlei moralische Grunds&#228;tze &#8211; egal in welchem System er operiert. Zus&#228;tzlich geht es auch um den Umgang mit nationalsozialistischer Symbolik, die viele Filme (z. B. Fassbinders LILI MARLEEN, 1981) wiederholen und ihr damit erliegen, w&#228;hrend Tarantino sich dieser enth&#228;lt. </p>
<p>Die Gedanken, die See&#223;len in diesem Kapitel &#228;u&#223;ert, sind generell nicht neu. Das Hauptproblem aber ist, ich will dieser Debatte so nicht folgen &#8211; nach mehreren Kapiteln, die etliche Filmreferenzen aufgez&#228;hlt haben. Der Film ist in erster Linie ein Genre-Film, eine Revenge-Story à la Tarantino &#8211; und von dort aus kann diese Diskussion gef&#252;hrt werden. See&#223;len z&#228;umt das Pferd von hinten auf.  </p>
<p>Tarantino baut eine spannende Collage von vielen schon vorhandenen (Film-)Diskursen zusammen und mixt sie neu. So stellt er Typen neben den Charakter Hans Landa. Er mischt also Trash- und Genreelmente mit einem Dramenelement. INGLOURIOUS BASTERDS enth&#228;lt den Genderaspekt asiatischer Rache-Filme, die Tarantino-Filme immer enthalten: Weibliche Shosanna r&#228;cht sich an m&#228;nnlichen Nazis. Der Film verweist auf die Naziploitation-Filme der 70er: Die Bastards k&#228;mpfen gegen die Nazis. Und Tarantino mischt Historie mit Fiction: echter Nationalsozialismus vs. freierfundene Geschichte mit Operierenden im Hinterland. Und er l&#228;sst das moderne Trash-Kino auf einer Metaebene gegen Goebbels STOLZ DER NATION siegen. Andererseits ist das aber auch wieder die Logik eines Racheaktes. </p>
<p>Um es vielleicht etwas wissenschaftlicher auszudr&#252;cken: Der eher hermeneutische Ansatz von See&#223;len im letzten Kapitel, den Film von der Nationalsozialismus-Debatte aus zu diskutieren, wirkt irgendwie falsch herum. Da Tarantinos INGLOURIOUS BASTERDS ein Film mit lauter Diskursen ist, h&#228;tte sich ein diskursanalytischer Ansatz, ausgehend von den Filmen hin zur Thematik Nationalsozialismus, eher angeboten. </p>
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		<title>Pers&#246;nliche Buchkritik. Georg See&#223;lens: Quentin Tarantino gegen die Nazis und mein Tarantino, Teil 2/3</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 20:36:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kleo</dc:creator>
				<category><![CDATA[FILM GIBTS AUCH IM ALLTAG]]></category>
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		<description><![CDATA[»Der B&#228;renjude« INGLOURIOUS BASTERDS gesehen. Na upa! Nachdem ich mir keinerlei Kritiken durchgelesen hatte, war ich absolut platt: Das war ja gar kein Naziploitation-Film, wie der Trailer nahelegt, auch kein Edeltrash. Das war ja mein Pulp Fiction Nr. 2 auf den ich 15 Jahre lang warten musste: Tolle Dialoge, ultraspannende Story, gl&#228;nzende Schauspielerleistungen und irgendwie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><img class="alignright size-full wp-image-2622" title="eli-roth-inglorious-basterds" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2009/09/eli-roth-inglorious-basterds.jpg" alt="eli-roth-inglorious-basterds" width="200" height="300" /><strong>»Der B&#228;renjude«</strong></p>
<p>INGLOURIOUS BASTERDS gesehen. Na upa! Nachdem ich mir keinerlei Kritiken durchgelesen hatte, war ich absolut platt: Das war ja gar kein Naziploitation-Film, wie der Trailer nahelegt, auch kein Edeltrash. Das war ja mein Pulp Fiction Nr. 2 auf den ich 15 Jahre lang warten musste: Tolle Dialoge, ultraspannende Story, gl&#228;nzende Schauspielerleistungen und irgendwie cool. Tarantino behandelt diesen Stoff, mit dem sich alle extrem schwer tun (ganz schlimm die Deutschen), mit einer begnadeten Leichtigkeit, ohne aber das Thema zu verharmlosen, die Nazis l&#228;cherlich zu machen, und macht daraus eine komische und extrem spannende Geschichte mit tollen Dialogen. Der Film des Jahres –  ohne Witz!</p>
<p><span id="more-2388"></span></p>
<p>Jetzt aber zur&#252;ck zu See&#223;len.  Im Kapitel <strong>»A Lot of Plot« </strong> erz&#228;hlt See&#223;len auf 60 Seiten den Film nach und analysiert ihn – mal &#252;berzeugend, mal weniger, mal ist es einfach und einleuchtend, mal sind die Verweise relativ komplex. Hier mal drei Beispiele:</p>
<p>1.) Bei den Nazis geht das Ger&#252;cht um, dass unter den Bastarden ein »B&#228;renjude« sei. Einer erz&#228;hlt sein Erlebnis mit dem »Ungeheuer«. R&#252;ckblende: Er ist mit seinen Kameraden im Wald; pl&#246;tzlich sind sie von Bastarden umstellt. Dialoge, Drohungen, etc. Dann: Kurz bevor der »B&#228;renjude« aus seiner H&#246;hle tritt, um den Anf&#252;hrer zu t&#246;ten, zeigt die Kamera im Schu&#223;-Gegenschu&#223;verfahren abwechselnd H&#246;hleneingang und das Gesicht des deutschen Anf&#252;hrers, der zermalmt werden soll. Typischer Horrorfilm-Stil. (Ich glaube beim Cut auf die H&#246;hle gibt es auch noch eine Kamerafahrt.) Wie auch immer: Der Gag: Es kommt nur Eli Roth heraus, der ziemlich normal menschlich und klein aussieht. Eli Roth ist Horror-Filmregisseur (»Hostel«) und diese Szene wie eine Horrorfilmszene zu drehen, schien naheliegend.</p>
<p>Zusatz: See&#223;len schreibt jetzt auch noch, dass diese Szene in Cannes nicht so gut ankam, weil ja nichts passierte. Im Horrorfilm passiert aber auch h&#228;ufig nichts.  &#8211;  Erinnerte mich aber eher an eine Szene aus Monty Pythons »Ritter der Kokosnuss«: Das Ungeheuer vor dem sich alle f&#252;rchteten war ein harmlos aussehendes wei&#223;es Kaninchen, welches dann aber doch mit seinen Bei&#223;erchen m&#228;chtig zu hauen konnte (in dem es sich auf sein menschliches Opfer st&#252;rzte und es auffra&#223;). Wie Eli Roth mit seinem Baseballschl&#228;ger. Aber ich muss den Cannes-Kritikern irgendwie Recht geben: Bei Tarantino funktioniert der Witz irgendwie nicht so. Egal. Ausschweifungen. N&#228;chste Analyse.</p>
<p>2.) »Bar« hei&#223;t auf hebr&#228;isch »Sohn« und »bat« hei&#223;t »Tochter« und da Eli Roth mit einem Baseballschl&#228;ger (engl. »bat«) t&#246;tet, k&#246;nnte der »B&#228;renjude« mit seinem Schl&#228;ger auch f&#252;r die r&#228;chenden Kinder Israels stehen. Na, ja &#8211; das ist f&#252;r mich Kaffeesatzleserei.</p>
<p>3.) Andererseits hat Tarantino offensichtlich auch absichtlich einige komplizierte F&#228;hrten gelegt – wahrscheinlich in der Hoffnung, dass die Kritiker wie Detektive danach recherchieren: In einer Szene, die in England spielt, fragt Churchill, einen Kenner des deutschen Kinos: »Goebbels will also Leute wie Louis B. Mayer mit den eigenen Waffen schlagen?«  –  »Goebbels sieht sich eher wie ein David O. Selznick.« Nun schl&#228;gt die Stunde f&#252;r See&#223;len. Er hat seine Hausaufgaben gemacht und bef&#246;rdert – Analyse hin oder her – eine unheimlich interessante, etwas komplizierte Background-Story &#252;ber die Juden in Hollywood zu Tage: Der j&#252;dische Drehbuchautor Ben Hecht protestierte gegen die »amerikanisierten Juden« (solche wie Louis B. Mayer, ja genau der aus Metro-Goldwyn-Mayer), die ihre Macht, die sie in Hollywood besa&#223;en, nicht f&#252;r das Schicksal der Juden in Europa einsetzten. Sie seien so »amerikanisiert«, dass sie sich nicht mehr als Juden, sondern als Amerikaner betrachten w&#252;rden. In der Tat: Mayer wollte nur die »gesunde Unterhaltung« f&#252;r das amerikanische Volk. Ben Hecht schrieb also einen Artikel gegen diese »amerikanisierten Juden« und bekam u. a. Unterst&#252;tzung von einem gewissen Peter Bergson, der eben jene Idee verfolgte, die Tarantino mit seinen INGLOURIOUS BASTERDS umsetzte: Er wollte eine speziell »j&#252;dische« Truppe gr&#252;nden, die nicht der Befehlsgewalt der amerikanischen Armee unterstellt war.<br />
Von Selznick gibt es eine &#252;berlieferte Anekdote, dass dieser zun&#228;chst eine Benefiz-Veranstaltung von Hecht zugunsten einer j&#252;dischen »Basterd-Gruppe« in Europa nicht unterst&#252;tzen wollte, dann aber aufgrund einer Wette doch spendete usw.</p>
<p>In diesem Misch-Masch-Stil findet See&#223;len &#8216;zig Verweise auf die Historie, auf das italiensche Exploitation-Kino, auf den Italo-Western, auf Ami-Western, auf Nazi-Filme, auf Schauspieler&#8230;. Au&#223;erdem analysiert er auch geschnittene Szenen, die abhebend grau gedruckt wurden. Das liest sich alles sehr interessant und mag auch irgendwie stimmen, nur wissenschaftlichen Kriterien h&#228;lt das nat&#252;rlich nicht stand – da keinerlei Quellen benannt werden und keinerlei Reflektion &#252;ber das Quellenmaterial stattfindet. Daf&#252;r wird das ganze nat&#252;rlich umso unterhaltsamer, aber nicht gerade glaubw&#252;rdiger.</p>
<p>Weiter bin ich noch nicht gekommen. Liegt jetzt nicht an der Lekt&#252;re, sondern an meinem etwas anstrengenden Arbeitsalltag. Morgen sehe ich mir INGLOURIOUS BASTERDS noch mal an und dann lese ich See&#223;len zu Ende. Dritter Teil folgt dann hoffentlich bald.</p>
<p>Jetzt noch mal ein kurzer Exkurs: Tarantino als Autorenfilmer (siehe Teil 1): Wie auch immer man diesen antiquierten Begriff definieren will  &#8211; See&#223;len tut es nicht &#8211; hier die simple, vereinfachte Blogdefinition: Autorenfilme = intellektuell, innovativ, mit einer Idee dahinter, die nicht vom Geld-scheffeln getrieben wird vs. Unterhaltungskino = billiger Schrott, x-te Fortsetzung vom Erprobten, Kohle (!), Zielpublikumsansteuerung, alte So&#223;e, die einem verdummten (zahlendem) Massenpublikum vorgesetzt wird.</p>
<p>Ich kann &#8211; angesichts von I.B. &#8211; nachvollziehen, warum es den Filmkritikern schwer f&#228;llt, Tarantino  einzuordnen. Er ist Querschl&#228;ger. Meine Ansicht: Handwerklich perfekt. Kennt das Kino, kann damit gut rumjonglieren. Benutzt daf&#252;r nicht den bewerten Mainstream, sondern das Gegenteil: Trash, Exploitation, Western. Er ist sozusagen der Mainstream-Trash-Filmer, weil er die besten Teile des Undergrounds verwertet. Er ist Handwerker. Bastelt verschiedene St&#252;cke aus unterschiedlichen Genres zu einer eigenen, funktionierenden (!) Story neu zusammen. Bei Tarantino ist das aber Talent (Riecher) &#8211; keine verkopfte Auseinandersetzung. Er ist einfach kein Intellektueller, der sich mit irgendwas auseinandersetzen will: Kinosprache, Themen etc.  Auch wenn er Univorlesungen zum 2. Weltkrieg besucht hat und irgendwelche aufgeschnappten Thesen und Namen  eingestreut, um die Kritiker zu begeistern. Das ist alles nur Show und PR.</p>
<p>Er ist einfach einfach nicht der Typ daf&#252;r, sondern einer, der sein ganzes Leben nichts anderes gemacht hat, als sich Filme anzusehen. Dabei hat er ziemlich gut kapiert, wie sie funktionieren. Er hat sich das Beste zusammengesucht und neu zusammenmontiert. Nichts weiter.</p>
<p>Teil 3 in K&#252;rze.</p>
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