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	<title>das blog zum hof &#187; Berlin</title>
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		<title>8. Fantasy Filmfest Nights &#8211; Es darf gern geschrien werden</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 14:06:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kleo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach der Berlinale ist vor den Fantasy Filmfest Nights. Jedes Jahr im M&#228;rz gibt es f&#252;r Fantasy-Filmfest-Fans einen Appetizer, bevor der Hauptgang im Sommer serviert wird. Ein Wochenende, zehn Filme. Den Auftakt bilden M&#252;nchen und Stuttgart (13.3./14.3.), gefolgt von Berlin und Hamburg (20.3./21.3.), N&#252;rnberg (26.3./28.3.), K&#246;ln (26.3./27.3.) und Frankfurt (27.3./28.3.). Die zehn H&#228;ppchen bilden einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/FF09_Cover_Berlin.jpg"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/FF09_Cover_Berlin.jpg" alt="" title="FF09_Cover_Berlin" width="150" height="150" class="alignleft size-full wp-image-3572" /></a> Nach der Berlinale ist vor den Fantasy Filmfest Nights. Jedes Jahr im M&#228;rz gibt es f&#252;r Fantasy-Filmfest-Fans einen Appetizer, bevor der Hauptgang im Sommer serviert wird. Ein Wochenende, zehn Filme. </p>
<p>Den Auftakt bilden <strong>M&#252;nchen</strong> und <strong>Stuttgart </strong>(13.3./14.3.), gefolgt von <strong>Berlin</strong> und <strong>Hamburg</strong> (20.3./21.3.), <strong>N&#252;rnberg</strong> (26.3./28.3.), <strong>K&#246;ln</strong> (26.3./27.3.) und <strong>Frankfurt</strong> (27.3./28.3.). Die zehn H&#228;ppchen bilden einen netten Querschnitt des modernen Genrefilms von der Anime, in der sich ein Hacker der Identit&#228;t eines fremden Internet-Avatars bem&#228;chtigt und damit die Weltherrschaft an sich rei&#223;t, &#252;ber SciFi-Horror, in dem Vampire die Welt regieren und Menschen als Nahrungsqelle halten bis hin zu biogenetischen Tier-Mensch-Hyprid-Experimenten, Zombies in Vorortplattenbauten und J-Horror in 3D. Die Filme kommen aus Japan, Frankreich, Spanien, Gro&#223;britannien und den USA. Ein Blick auf die nationalen Filmschmieden des Genrefilms.<span id="more-3571"></span></p>
<p><strong>Horror-»Realismus«, made in Spain&#8230;.</strong></p>
<p>Zun&#228;chst sei da der spanische <strong>[REC]2</strong> genannt, der in Deutschland nun endlich mal zu sehen ist. Beim FFF 09 war ich entt&#228;uscht, dass das Sequel nicht im Programm war. Im Herbst gab es ein Kuddelmuddel mit dem offiziellen Kinostart (erst angek&#252;ndigt, dann gestrichen), ein Kuddelmuddel mit dem offiziellen DVD-Start (gleiches Prozedere) &#8230; Inzwischen hat man schon einiges &#252;ber den [REC]-Nachfolger geh&#246;rt, n&#228;mlich nichts Gutes. Als ich dann in einem Interview mit den Regisseuren las (ich glaube, in <em>deadline</em>), dass sie selbst so ein bisschen mit ihrem Sequel hadern und dass sie definitiv keine Fortsetzung planen, hatte ich mit [REC] 2 schon abgeschlossen. Man lese und staune: Im  <a target="_blank"href="http://www.fantasyfilmfest.com/fantasy/media/FFN10_CatalogWEB.pdf">Fantasy-Filmfest-Mini-Katalog (Pdf)</a> ist nun zu lesen, dass ein Prequel sowie ein weiteres Sequel (Ausbruch der Apokalypse) geplant ist&#8230;</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/03/REC_Poster012.jpg"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/03/REC_Poster012.jpg" alt="" title="REC_Poster01" width="200" height="256" class="alignright size-full wp-image-3647" /></a></p>
<p>F&#252;r Uneingeweihte ein R&#252;ckblick auf das Original: Ein spanisches Boulevard-Doku-TV-Team à la Vox (»Schneller als die Polizei erlaubt«) »soapt« eine Feuerwehreinheit bei der t&#228;glichen Arbeit. Die quirlig-nervige, penetrante TV-Moderation Angela und ihr Kamera-Boy m&#252;ssen nicht lange warten: Die Einheit r&#252;ckt aus, um eine hilflos-schreiende Alte in einem uralten Mietshaus zu beruhigen. Es handelt sich jedoch nicht um eine demenzkranke, irre Señora, sondern um einen Zombie. Bald befinden sich die Akteure in Qarant&#228;ne (so auch der Titel des US-Remakes). Das Besondere: [REC] verwendet zwar die seit THE BLAIR WITCH PROJECT zum Standard erkorene Realismus-&#196;sthetik des Wackel-Camcorders, bindet sie aber an eine Story, die diesen inflatiorn&#228;ren Stil, den die quotenhungrigen TV-Dokus dankbar aufgegriffen haben, auf einer h&#246;heren Ebene kritisiert. Auch sonst zeigt dieser absolut gruselige Genre-Film ein exzellentes Gesp&#252;r f&#252;r zeitgen&#246;ssische Zivilisationskrankheiten: Der »allt&#228;gliche Rassismus« krassiert unter den Mietern ebenso wie der Kontrollwahn im hypernerv&#246;sen Polizeistaat: Nicht zuletzt wird auch das in [REC] hei&#223; diskutiert: Die Eingeschlossenen wissen zun&#228;chst n&#228;mlich nicht, weshalb sie unter Quarant&#228;ne stehen. Es ist schwer, diese gelungene Story noch zu &#252;bertreffen. Man darf davon ausgehen, dass <strong>[REC]2</strong> nur ein m&#252;des Sequel ist, das im Schatten seines erfolgreichen Vorg&#228;ngers steht.  </p>
<p><strong>&#8230;or in France</strong></p>
<p>Seit l&#228;ngerer Zeit gelten die Franzosen als Geheimtipp in Sachen Horror. Ob sie diesen Ruf nun einem <a href="http://www.dasblogzumhof.de/festivals/fantasy-filmfest-archiv/fantasy/martyrs-fff-oder-wie-schwer-es-ist-einen-guten-horrorfilm-zu-machen.php" target="_blank">Pascal Laugier (MARTYRS, 2008)</a> oder einem Alexandre Aja (HAUTE TENSION, 2003; THE HILLS HAVE EYES, 2006) zu verdanken haben &#8211;  ist mir nicht ganz klar. <a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/03/la_horde.jpg"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/03/la_horde.jpg" alt="" title="la_horde" width="200" height="267" class="alignleft size-full wp-image-3650" /></a> Fakt ist: Sie geh&#246;ren neben den Spaniern und den Japanern, zu den Filmnationen, die ihren ganz eigenen cinematographischen Style pflegen und hegen. Und die franz&#246;sischen Filme sprechen ihre eigene Sprache. W&#228;hrend man aber bei den Spaniern vielleicht von einer &#196;sthetik des unterschwellig Bedrohlichen sprechen kann, die w&#228;hrend des Franco-Regimes als Methapher f&#252;r eine verordnete Sprachlosigkeit entwickelt wurde (Carlos Saura wird h&#228;ufig als Vorbild genannt oder Victor Erices EL ESPIRITU DE LA COLOMENA, DER GEIST DES BIENENSTOCKS, 1973) und w&#228;hrend die Japaner die literarische Tradition der unterdr&#252;ckten weiblichen Rache aus dem Jenseits immer wieder aufbereiten, haben die Franzosen keine Horror-Tradition in diesem Sinne. Sie sind echte Autorenfilmer, die Horrorelemente f&#252;r ihren ganz eigenen Stil transformieren, wie LEMMING (Dominik Moll, 2005) und VINYAN (Fabrice Du Welz, 2008). Die Story von <strong>LA HORDE </strong> von Yannick Dahan erinnert allerdings eher ein bisschen an Romeros DAWN OF THE DEAD. In einem heruntergekommenen Vorort-Plattenbau jagen rachs&#252;chtige Cops Verbrecher. Doch dann toben pl&#246;tzlich massenhaft Zombies durch die Platte und beide Parteien sitzen auf dem Dach fest. By the Way: Der Zombie-Papa ist mit <strong>SURVIVAL OF THE DEAD</strong> (Kinostart: 8.4.) ebenfalls vertreten. Ich muss zugeben, dass ich sein DIARY OF THE DEAD nicht gesehen habe. Es soll aber belanglos sein. Angeblich wurde Romero bei SURVIVAL OF THE DEAD von William Wylers Western WEITES LAND beeinflusst. </p>
<p><strong>3-D-Horror-X-Treme aus Japan</strong></p>
<p>3-D hat sich nun sp&#228;testens mit AVATAR etabliert, obwohl schon seit l&#228;ngerer Zeit, Versuche im Gange waren, diese Technik, gerade im Horror-Bereich, breiteren Zuschauermassen schmackhaft zu machen. Generell ist dagegen nat&#252;rlich nichts zu sagen: Irgendwas muss sich die Branche ja einfallen lassen, um die HDV-verw&#246;hnten Potatoes von ihrer Couch wegzulocken. Au&#223;erdem galten die Multiplexe, die einzigen, die sich diese teure Technik leisten k&#246;nnen, lange Zeit als gebeutelte Verlierer. Cameron ist es gelungen, das Ruder noch mal rumzurei&#223;en. Der Mastermind dessen 3-D-Werk <strong>THE SHOCK LABYRINTH</strong> (Kinostart: 22.4.) auf den FFF-Nights hoffentlich zum Davon-Laufen ist (im positiven Sinne): Takashi Shimizu. </p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/03/shock2.jpg"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/03/shock2.jpg" alt="" title="shock" width="185" height="258" class="alignright size-full wp-image-3652" /></a></p>
<p>Spontan f&#228;llt mir dazu sein JU-ON (2002) und das US-Remake THE GRUDGE (gleicher Regisseur, USA 2004) ein. JU-ON ist ein sehr gelungenes St&#252;ck J-Horror, welches an das Masterpiece RINGU (1998) heranreicht. (Nachtrag 16.4.: Ich hab mir JU-ON letzte Woche noch mal angesehen und hatte wohl eine falsche Erinnerung. JU-ON ist storytechnisch ziemlicher Schrott, eine Aneinanderreihung von Schock-Effekten, welche sich irgendwann auch ersch&#246;pfen. Es gibt eins, zwei nette innovative Effekte, der Rest ist einfallslos.) Allerdings wars das auch schon. Da ich den Begriff »J-Horror« verwende, m&#246;chte ich damit betonen, dass ich den Begriffssch&#246;pfern beipflichte, dass es sich beim so genannten »Japan-Horror« um ein vollkommen eigenes Genre handelt, das von anderen Horrorfilmen, insbesondere den Remakes, abzugrenzen ist: J-Horror erreicht mit minimalen &#228;sthetischen Mitteln, z. B. einer einzige Kameraeinstellung, die nicht in die Gesamtchoreographie passt, ein &#228;u&#223;erst unangenehmes Gef&#252;hl. Das Remake arbeitet weniger mit einzelnen Disharmonien. Es ben&#246;tigt einen gesamten Szenenaufbau, arbeitet brachialer, weicht letztendlich immer mehr auf Sound-Effekte aus. Das US-Remake von RINGU, THE RING (2002) f&#252;llt die L&#252;cken, die das japanische Original hinterl&#228;sst, mit Erkl&#228;rungen und Motiven. Der J-Horror reicht weit zur&#252;ck auf die literarische, traditionelle Geistergeschichte, die keinerlei logischer Motive, was das Wirken Toter betrifft, bedarf. Die Story von <strong>THE SHOCK LABYRINTH</strong> ist &#8211; nun ja &#8211; traditionell: Eine tote Freundin, die w&#228;hrend eines heimlichen Besuchs in einem Gruselkabinett (wahrscheinlich die japanische Variante der Geisterbahn) zu Tode kam (was f&#252;r ein Bl&#246;dsinn!) l&#228;sst wieder von sich h&#246;ren. Schuldig sind nat&#252;rlich die jugendlichen Protagonisten, die nach dem Zehn-Kleine-&#228;h-M&#228;nnlein-Prinzip dezimiert werden. Und nat&#252;rlich ist so ein Grusellabyrinth besonders geeignet, in 3 D dargestellt zu werden. Hoffentlich ist THE SHOCK LABYRINTH wirklich J-Horror und nicht krachiges 3-D-Kino à la AVATAR. </p>
<p>Der Anime<strong> SUMMER WARS</strong> lief schon auf der Berlinale. Hier mal ein <a href="http://www.perlentaucher.de/berlinale-blog/124_welt_am_draht%3A_mamoru_hosadas_%27summer_wars%27" target="_blank">Perlentaucher-Text</a>. </p>
<p><strong>Starbesetzte us-amerikanische Standardcoproduktionen</strong><br />
<strong><br />
DAYBREAKERS </strong>wird in Deutschland nur auf DVD vermarktet (ab 16.7.) und ist mit lauter Stars besetzt: Willam Dafoe, Ethan Hawke, Isabel Lucas, Sam Neill. Mir ein bisschen zu fett. Story in Schlagworten: Zukunft, Vampirherrschaft, Menschen pflanzen sich zu langsam fort, Vampir-Panik, fieberhafte Suche nach Ersatzstoff, Widerstand unter den Menschen. Mmmh. </p>
<p><object width="350" height="200"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ayYiMygqlfo&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ayYiMygqlfo&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="350" height="200"></embed></object></p>
<p><strong>Sieht nach actionreichem, uninteressantem US-Standardkino aus<br />
</strong></p>
<p>Eine Nummer kleiner (Adrien Brody &#038; Sarah Polley), ambitionierter und vermutlich mit B-Movie-Einschl&#228;gen ist <strong>SPLICE</strong>. Dieser l&#228;uft sp&#228;ter im Kino (3.6.). Die Story stammt aus der Feder des CUBE-Sch&#246;pfers Vincenzo Natali, der auch Regie f&#252;hrte. Jungen Eheleuten, erfolgreiche Biogenetik-Forscher, die Tiere miteinander kreuzen, sprich Hybride fabrizieren, geht das Geld aus. Um die Schlie&#223;ung ihres Labors zu verhindern, lassen sie sich dazu &#252;berreden eine Mensch-Tier-Kreuzung herzustellen, die zun&#228;chst wie ein glipschiges Huhn, sp&#228;ter wie ein au&#223;erirdisches Baby und schlie&#223;lich wie Sinhead O Connor aussieht (na ja, vielleicht nicht ganz so h&#252;bsch).</p>
<p><object width="350" height="200"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/6GBWU6RjiLM&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/6GBWU6RjiLM&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="350" height="200"></embed></object></p>
<p><strong>Die »Geburt« eines menschlichen H&#252;hnchens. Satire auf Alien 2</strong></p>
<p><strong>British Special</strong></p>
<p>Die Briten sind mit zwei Filmen vertreten. <strong>RED RIDING: 1974</strong> basiert auf dem ersten Teil einer Bestseller-Trilogie von David Peace. Die Story ist klassisch. In Yorkshire jagt der karrierehungrige Reporter Scoop (Andrew Garfield) einen Serienkiller, der Schulm&#228;dchen abmurkst. Bald wird er aber der Gejagde, da es korrupte Bullen gibt, die nicht wollen, dass Scoop herumschn&#252;ffelt.  Laut Katalog soll der 70th-Style beeindruckend authentisch sein: Klamotten, Autos, Tapete, Haartrachten. Der Film wurde auf 16mm gedreht und dann auf 35mm aufgeblasen, um einen 70er Jahre-Neo-Noir-Thriller-Eindruck zu erwecken. Klingt ganz gut. </p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/03/HEARTLESS_poster_8.jpg"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/03/HEARTLESS_poster_8.jpg" alt="" title="HEARTLESS_poster_8" width="200" height="151" class="alignright size-full wp-image-3674" /></a> </p>
<p>Der zweite Film <strong>HEARTLESS </strong> spielt in der klaustrophobischen und anarchischen Atmossph&#228;re des Londoner East Ends der Gegenwart. Eine maskierte Gang kontrolliert das Viertel &#8211; in Wirklichkeit sind es aber keine Homies, sondern b&#246;se H&#246;llenwesen. Der Protagonist (Jim Sturgess &#8211; hat f&#252;r HEARTLESS auch drei Songs performt) geht einen Teufels-Pakt ein, damit er besser aussieht &#8211; er hat n&#228;mlich ein scheu&#223;liches Muttermal im Geschicht. Daf&#252;r muss er allerdings t&#246;ten.</p>
<p><strong>Filml&#228;ngen: </strong></p>
<p>THE SHOCK LABYRINTH, 89 Min.<br />
SPLICE, 107 Min.<br />
SUMMER WARS, 114 Min.<br />
SURVIVAL OF THE DEAD, 90 Min.<br />
THE COLLECTOR, 88 Min.<br />
DAYBREAKERS, 98 Min.<br />
HEARTLESS, 110 Min.<br />
LA HORDE, 90 Min.<br />
[REC] 2, 85 Min.<br />
RED RINDING: 1974, 102 Min. </p>
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		<title>Donkey Punch (FFF): T&#246;dlicher Orgasmus</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Aug 2008 12:08:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>holger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Regie: Oliver Blackburn Gro&#223;britannien 2008 90 Min. Sektion: Fresh Blood Vom hei&#223;en Sex bis zum kalten Abschlachten ist es nur ein kleiner Schritt: Zumindest in DONKEY PUNCH Film kann so einfach sein: 4 Jungs, 3 M&#228;dels, eine Luxusyacht, ringsum strahlender Sonnenschein und viel blaues Meer. Ein paar Drogen und jede Menge Blut. Der englische Wettbewerbsbeitrag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Regie:</strong> Oliver Blackburn<br />
Gro&#223;britannien 2008<br />
90 Min.<br />
Sektion: Fresh Blood</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/donkey.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-676" title="donkey" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/donkey.jpg" alt="" width="300" height="238" /></a></p>
<h4>Vom hei&#223;en Sex bis zum kalten Abschlachten ist es nur ein kleiner Schritt: Zumindest in DONKEY PUNCH</h4>
<p>Film kann so einfach sein: 4 Jungs, 3 M&#228;dels, eine Luxusyacht, ringsum strahlender Sonnenschein und viel blaues Meer. Ein paar Drogen und jede Menge Blut. Der englische Wettbewerbsbeitrag DONKEY PUNCH erz&#228;hlt die Geschichte einer ausgelassenen Sommer-Urlaubs-Party, die ein wenig aus dem Ruder ger&#228;t. Nur 10 Sekunden braucht Regisseur und Drehbuchschreiber Oliver Blackburn, um klarzumachen, dass es ein blutiger Film wird &#8212; da hat sich Tammi, die sch&#252;chternste der drei M&#228;dchen, beim Achselhaarrasieren geschnitten. Danach ist aber erstmal Party angesagt.<span id="more-663"></span></p>
<p>Die drei M&#228;dels lernen auf einer Mallorca-Party drei Londoner Boys kennen. Nachdem sie den gestohlenen Champagner am Strand leergetrunken haben, machen die Jungs den Vorschlag, auf der Yacht weiterzufeiern. Kim und Lisa sind sofort begeistert und &#252;berreden schlie&#223;lich auch Tammi &#8220;auf einen Drink&#8221; mitzukommen. Leider kann man im Hafen die Musik nicht so laut stellen, wie es f&#252;r eine z&#252;nftige Yachtparty angemessen w&#228;re. Also Leinen los und raus auf&#8217;s Meer. Dort verteilt Bad Boy Bluey erstmal reichlich Drogen und erz&#228;hlt vom Donkey Punch, einem Schlag ins Genick, der dem M&#228;dchen beim Sex den absoluten Kick beim Orgasmus versetzen soll.</p>
<div id="attachment_667" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-667" title="donkey-punch-2" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/donkey-punch-2.gif" alt="Bild: Fantasy Film Fest" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">Bild: Fantasy Film Fest</p></div>
<p>Keine Frage, das muss man ausprobieren. Also gehen Kim und Lisa mit Bluey und Marcus f&#252;r eine spontane Sexparty nach unten, kurz darauf gefolgt von Josh, der mit zittrigen Fingern das hei&#223;e Geschehen mit einem Camcorder aufnimmt. Bluey &#252;berl&#228;sst dann Josh Lisa und &#252;bernimmt selbst den Camcorder. Als der unerfahrene Josh beim H&#246;hepunkt nach Anfeuerung von Bluey den Donkey Punch setzt, ist der Faustschlag etwas zu gut gesetzt. Lisa klappt mit gebrochenem Genick tot zusammen.</p>
<p>Damit ist die B&#252;hne er&#246;ffnet f&#252;r einen Survival of the fittest, in dem gegenseitiges Mi&#223;trauen und Mi&#223;verst&#228;ndnisse ein ums andere Mal die Situation im Krieg der Geschlechter auf eine neue Eskalationsstufe heben. Dabei versteht es Blackburn, die Gewaltdosis bei jedem weiteren Toten virtuos noch eine Schraube h&#246;her zu drehen. Soviel sei verraten, dass die destruktiven M&#246;glichkeiten einer Signalpistole und eines Bootsmotors bildstark aufgezeigt werden.</p>
<p>Anscheinend sind dieses Jahr einige Partyfeinde unter den Regisseuren. Neben dem hier vorgestellten DONKEY PUNCH wird auch noch der argentinische Beitrag 36 STEPS um eine ausgelassene Poolparty, die ein sadistischer Serienkiller veranstaltet, der jedes M&#228;dchen, das sich weigert, weiterhin gute Laune zu haben, abschlachtet, den Zuschauern die Partylaune hoffentlich nicht verderben. 36 STEPS wurde in Berlin auf Dienstag 15:00 Uhr verlegt.</p>
<h5>FFF Hamburg (18.8., CINEMAXX 2, 19.15 h); FFF Dortmund (23.8., CINESTAR 10, 17.00 h);<br />
FFF K&#246;ln (21.8., CINEDOM 6, 19.15 h); FFF Frankfurt (31.8., METROPOLIS 3, 19.15 h);<br />
FFF N&#252;rnberg (29.8., CINECITTA&#8217; 2, 19.00 h);FFF Stuttgart (9.9., METROPOL 2, 15.00 h);<br />
FFF M&#252;nchen (5.9., CINEMA, 17.30 h)</h5>
]]></content:encoded>
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		<title>Like a Dragon (FFF): Yakuza, Geld und kleine M&#228;dchen</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Aug 2008 17:50:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>holger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Regie: Takashi Miike Japan 2007 110 Min. Typisch Miike: Leichen pflastern seinen Weg. Takashi Miike filmt schon seit vielen Jahren an seiner ganz pers&#246;nlichen Filmothek. Vom Horror &#252;ber den Yakuza-Thriller bis zum meditativen Roadmovie hat er so ziemlich alle Genres inzwischen durchgespielt. Sein neuester Film LIKE A DRAGON deckt sogar gleich zwei Genres ab. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Regie:</strong> Takashi Miike<br />
Japan 2007<br />
110 Min. </p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/likeadragon_01.jpg"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/likeadragon_01-300x200.jpg" alt="" title="likeadragon_01" width="300" height="200" class="alignnone size-medium wp-image-658" /></a></p>
<h4> Typisch Miike: Leichen pflastern seinen Weg.</h4>
<p>Takashi Miike filmt schon seit vielen Jahren an seiner ganz pers&#246;nlichen Filmothek. Vom Horror &#252;ber den Yakuza-Thriller bis zum meditativen Roadmovie hat er so ziemlich alle Genres inzwischen durchgespielt. Sein neuester Film LIKE A DRAGON deckt sogar gleich zwei Genres ab. Die PC-Spiel-Verfilmung und die Actionkom&#246;die. Drei oder mehr Erz&#228;hlstr&#228;nge werden mehr oder weniger zusammenh&#228;ngend erz&#228;hlt.<span id="more-647"></span></p>
<p>Da ist zum einen ein gerade aus dem Gef&#228;ngnis entlassener Yakuza namens Kiryu, der versucht die Mutter der kleinen Haruka zu finden. Zwei Yakuza-Gangs, von denen die eine unter dem brutalen Anf&#252;hrer Majima sich auf der Suche nach Kiryu mit Baseball-Schl&#228;gern den Weg freimetzelt. Das junge Liebesp&#228;rchen Yui und Satoru, die durch Zufall und die Geistesgegenwart des M&#228;dchens Yui bei einer Gangster-Schl&#228;gerei in einem Lebensmittel-Laden in den Besitz von Yakuza-Geld kommen und, einmal auf den Geschmack und in den Besitz einer Waffe gekommen, einen Laden nach dem anderen ausrauben. Das Figurenkabinett beruht auf einem Computerspiel namens Yakuza, das ich aber nicht kenne. In Europa wird es wohl nicht vertrieben, von daher kann nur der Film als solcher bewertet werden.</p>
<p>Vielleicht will Miike vom fr&#252;heren Image des Splatterfilmers weg. Aber trotz zahlreicher gelungener Gags z&#252;ndet diese Actionkom&#246;die nicht so recht. Da ist zum einen die doch recht verworrene Yakuza-Geschichte, deren Zusammenh&#228;nge, wer wann mit wem was warum angestellt hat und deshalb jetzt hinter ihm her ist, sich einfach nicht aufl&#246;sen lassen wollen. Aber auch als reines Popcorn-Kino, in dem die Story eh schei&#223;egal ist, funktioniert Like a Dragon nicht. Nicht nur der dritte Handlungsstrang von zwei ziemlich d&#228;mlichen und gl&#252;cklosen Geiselgangstern in einer Bank, die f&#252;nf Minuten vor dem &#220;berfall noch eine riesige Bargeldmenge hatte, ist f&#252;r meinen Geschmack zu klamaukig geworden.</p>
<p>Wirklich gelungen ist nur die als Tragikkom&#246;die inszenierte Bonnie und Clyde-Story im Teenie-Format um Yui und Satoru, die nach einer rauschhaften Nacht des Ausraubens von L&#228;den schlie&#223;lich von den Yakuza gestellt werden. Erw&#228;hnenswert auch die erfrischende Nat&#252;rlichkeit, mit der Natsuo Tomita das kleine M&#228;dchen Haruka spielt. Leider hat Miike nicht den Mut, das Vater-Tochter-Verh&#228;ltnis zwischen ihr und Kiryu in Richtung &#8220;Leon, der Profi&#8221; weiterzuentwickeln.</p>
<p>Mit den Filmen von Takashi Miike ist es so eine Sache. Wenn er gut drauf ist, und das ist er etwa jedes zweite Mal, haut er Sachen raus, die sind fast so gut wie die Filme von seinem Namensvetter Takashi Kitano. LIKE A DRAGON geh&#246;rt in die andere H&#228;lfte. An die gro&#223;e Klasse japanischer Actionkom&#246;dien, wie sie z.B. Sabu immer wieder vorlegt, kommt LIKE A DRAGON leider gar nicht heran.</p>
<h5>FFF Dortmund (24.8., CINESTAR 9, 15.00 h); FFF K&#246;ln (23.8., CINEDOM 9, 17.00 h)<br />
FFF Frankfurt (29.8., METROPOLIS 3, 21.30 h); FFF N&#252;rnberg (30.8., CINECITTA&#8217; 2, 19.00 h)<br />
FFF Stuttgart (10.9., METROPOL 1, 19.30 h); FFF M&#252;nchen (6.9., CITY, 19.15 h)</h5>
]]></content:encoded>
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		<title>Eden Lake (FFF) – Spirale der Gewalt</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 12:47:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kleo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fantasy Filmfest 2008]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
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		<category><![CDATA[Horrorfilm]]></category>
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		<description><![CDATA[Regie: James Watkins Gro&#223;britannien 2008 91 Min. Nur Opfer? Jenny (KellyReilly) als Final Girl in EDEN LAKE. Eigentlich sollte es ein romantisches Verlobungswochenende am einsamen Eden Lake werden. Doch nach einer Auseinandersetzung mit »Krawalljugendlichen«, ger&#228;t das P&#228;rchen in einen Strudel der Gewalt. Das 22. Fantasy Filmfest er&#246;ffnet mit einer Weltpremiere. Der intelligente Horrorthriller, das Regiedeb&#252;t [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Regie:</strong> James Watkins<br />
Gro&#223;britannien 2008<br />
91 Min. </p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/eden_lake0060.jpg"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/eden_lake0060-300x171.jpg" alt="" title="eden_lake0060" width="300" height="171" class="alignnone size-medium wp-image-616" /></a></p>
<h4> Nur Opfer? Jenny (KellyReilly) als Final Girl in EDEN LAKE.</h4>
<p>Eigentlich sollte es ein romantisches Verlobungswochenende am einsamen Eden Lake werden. Doch nach einer Auseinandersetzung mit »Krawalljugendlichen«, ger&#228;t das P&#228;rchen in einen Strudel der Gewalt. Das 22. Fantasy Filmfest er&#246;ffnet mit einer Weltpremiere. Der intelligente Horrorthriller, das Regiedeb&#252;t des Briten James Watkins, kommentiert die Jugendgewaltwelle in Gro&#223;britannien. <span id="more-614"></span></p>
<p>Recht vergn&#252;gt holt Steve seine Freundin Jenny von der Arbeit ab. Die Kinderg&#228;rtnerin und ihr Freund starten in ein lang geplantes Campingwochenende aufs Land. Doch das Unheil k&#252;ndigt sich schon im Autoradio an. Dort wird &#252;ber Jugendkriminalit&#228;t diskutiert. Kurz darauf brettern Kids mit ihren Mountainbikes &#252;ber die rote Ampel Steve direkt vor die K&#252;hlerhaube. Am Eden Lake angekommen, findet das P&#228;rchen eine L&#252;cke im Zaun. Die Gegend um den See ist weitr&#228;umig abgesperrt. Ein Hinweisschild, auf dessen R&#252;ckseite jemand die Worte »Fuck off, yuppie cunts!« gespr&#252;ht hat, k&#252;ndigt hier Wohnsiedlungen f&#252;r Reiche an. Im Wald treffen sie auf einen eigenbr&#246;tlerischen Jungen. Doch der will nicht mit ihnen reden, weil ihm seine Mutter verboten hat, mit Fremden zu sprechen. Als sie endlich am See angelangt sind, scheinen sie einen romantischen Ort gefunden zu haben. Doch als Jenny aus ihrem Nickerchen erwacht, starrt sie direkt in die Augen eines h&#228;sslichen Kampfhundes. Das »possierliche« Tierchen geh&#246;rt Jugendlichen, die bald darauf den ganzen See beschallen und eine Atmosph&#228;re des Unbehagens verbreiten.</p>
<p>EDEN LAKE arbeitet konsequent mit realistischem Background. Die folgenden Auseinandersetzungen zwischen dem P&#228;rchen und den rotzfrechen Youngstern, die sich bis zu gewaltt&#228;tigen Auseinandersetzungen hochschaukeln, sind plausibel. Den Suspense zieht der Film haupts&#228;chlich aus dem Thrilleffekt Folger-und-Verfolgte. Watkins bleibt dabei, wie auch in den blutigen Szenen, sehr subtil. Er verzichtet auf krachige Effekte zugunsten intelligenter Verweise auf soziale Missst&#228;nde. Besonders deutlich wird das anhand der ambivalenten Figurenskizzierung, die keineswegs so eindeutig ist, wie sie zu Beginn angedeutet wird. </p>
<p><strong>ACHTUNG SPOILER!</strong></p>
<p>Besonders trifft das auf Jenny zu, die mit ansehen muss, wie ihr Freund zu Tode gequ&#228;lt wird. Zun&#228;chst scheint sie ganz dem taffen Final Girl zu entsprechen, das sich animalisch und clever durch ein Martyrium k&#228;mpfen muss. Doch da Watkins die jugendlichen T&#228;ter nicht als &#252;bernat&#252;rlich schlecht und verdorben skizziert, also auch hier der realistischen Darstellungsweise verpflichtet bleibt, erscheint auch Jenny zunehmend in einem anderen Licht: Der Anf&#252;hrer der Clique ist der eigentliche M&#246;rder. Er zwingt die anderen teilweise unter Gewaltandrohung zum Mitmachen. Als sich einer unbemerkt von der Gruppe entfernen kann, trifft er die im Wald umherirrende Jenny. Doch das vermeintliche Opfer, die Kinderg&#228;rtnerin vom Vortag, hat sich inzwischen zur rasenden Bestie gewandelt (auch optisch). Eigentlich grundlos sticht sie auf den ihr k&#246;rperlich unterlegenen Jungen ein, der sie &#252;berhaupt nicht angreift, ihr m&#246;glicherweise sogar helfen will. Sp&#228;ter, nach dem sie sich ein Auto erobern konnte, f&#228;hrt sie noch eine weitere Jugendliche &#252;ber den Haufen. (Interessant ist &#252;brigens, dass das Premierenpublikum an diesen Stellen geklatscht hat. Scheinbar wurde der Film nur als reiner Horrorfilm konsumiert.)</p>
<p><strong>SPOILERENDE</strong></p>
<p>Watkins beschreibt die Gewaltwelle &#8211; die in den Medien sehr pr&#228;senten sich st&#228;ndig wiederholenden Messerattacken &#8211; als einen aussichtslosen Kreislauf. Jeder ist mal abwechselnd Opfer und T&#228;ter. Auch die Ursachen f&#252;r die jugendliche Verrohung benennt der Regisseur: Gewalt in der Familie – richtig gruselig ist der Vater des Hauptt&#228;ters – und die sozialen Ungerechtigkeiten. Vehement kritisiert wird die Privatisierung von Natur, die in Gro&#223;britannien schon lange ein gro&#223;es Problem darstellt. Der meisten W&#228;lder, Felder, Seen und landwirtschaftlichen Nutzfl&#228;chen sind f&#252;r die &#214;ffentlichkeit nicht zug&#228;nglich, da sich Natur in Gro&#223;britannien zum Gro&#223;teil im Privatbesitz befindet.</p>
<p>Nachdem das Fantasy Filmfest im letzten Jahr mit der Splatterkom&#246;die BLACK SHEEP (Jonathan King, Neuseeland, 2007) er&#246;ffnete, ist dies ein etwas ernsterer Auftakt. </p>
<h5>FFF Dortmund (20.8., CINESTAR 9, 20.00 h); FFF K&#246;ln (20.8., CINEDOM 4, 20.00 h)<br />
FFF Frankfurt (27.8., METROPOLIS 6, 20.00 h); FFF N&#252;rnberg (27.8., CINECITTA&#8217; 3, 20.00 h)<br />
FFF Stuttgart (3.9., METROPOL 1, 20.00 h; METROPOL 2, 22.15 h); FFF M&#252;nchen (3.9., CINEMA, 20.15 h; 22.30h)</h5>
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		<title>+++ Meldungen vom Fantasy Filmfest +++</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 08:48:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fantasy Filmfest 2008]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Sequel LADY BLOOD konnte noch nicht fertig gestellt werden und l&#228;uft nur in vorl&#228;ufiger Fassung auf dem FFF. Folgende Regisseure werden in Berlin erwartet: Am Mittwoch, den 13.8., stellt Mabrouk El Mechri seinen Film JCVD (2008) um 21.15 Uhr im CinemaxX vor. In diesem Actionthriller erscheint doch tats&#228;chlich Jean-Claude Van Damme wieder auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/lady-0106.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-607" title="lady-0106" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/lady-0106.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<h4> Das Sequel LADY BLOOD konnte noch nicht fertig gestellt werden und l&#228;uft nur in vorl&#228;ufiger Fassung auf dem FFF. </h4>
<p>Folgende Regisseure werden in Berlin erwartet: Am Mittwoch, den 13.8., stellt Mabrouk El Mechri seinen Film JCVD (2008) um 21.15 Uhr im CinemaxX vor. In diesem Actionthriller erscheint doch tats&#228;chlich Jean-Claude Van Damme wieder auf der Bildfl&#228;che, der sich selbst selbstironisch spielt. Warum nicht? Mit PULP FICTION hat auch ein Totgeglaubter sein Comeback geschafft. <span id="more-605"></span></p>
<p>Der gleich mit zwei Filmen vertretene d&#228;nische Regisseur Ole Bornedal (Nightwatch, 1997) ist am Freitag, den 15.8. um 21.30 Uhr, ebenfalls im CinemaxX bei seinen Film JUST ANOTHER LOVE STORY (2007) anwesend. In diesem Neo-Noir mit vielerlei Verweisen auf die ganz Gro&#223;en der Filmgeschichte wie Bergman, Hitchcock und Wilder taucht die Femme fatale zuerst auf der K&#252;hlerhaube eines Autos auf. Zwischen dem Fahrer, einem Leichenfotografen, und der durch die Folgen des Unfalls an Amnesie leidenden Sch&#246;nen entwickelt sich eine verh&#228;ngnisvolle Obsession. In Bornedals zweitem Beitrag, der Sience-Fiction-Horror-Kom&#246;die THE SUBSITUTE, spielt Paprika Steen (DAS FEST, IDIOTEN, ADAMS &#196;PFEL) eine nichtirdische Lehrerin mit ungew&#246;hnlichen F&#228;higkeiten.</p>
<p>Dass das Fantasy Filmfest wirklich Frischware anzubieten hat, beweist der Film LADY BLOOD (Jean-Marc Vincent, F 2008). Da der Film noch gar nicht fertig ist, kann er nur in der vorl&#228;ufigen Fassung gezeigt werden, die nat&#252;rlich nicht auf 35mm vorliegt. Kurz vor dem Filmstart in Hamburg am Samstag, den 16.8., muss extra die HDV aus Paris geholt werden. In diesem Sequel von »Baby Blood«, einem der ersten franz&#246;sischen Splatterfilme, bricht die dunkle Vergangenheit einer Polizistin wieder auf.</p>
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		<title>»HALLO? IST DA JEMAND?«</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 17:27:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kleo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fantasy Filmfest 2008]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Alexandre Aja]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Fantasy Filmfest]]></category>
		<category><![CDATA[Filme]]></category>
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		<category><![CDATA[The Art of Negative Thinking]]></category>
		<category><![CDATA[Überblick]]></category>
		<category><![CDATA[Virus Undead]]></category>
		<category><![CDATA[Waltz with Bashir]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum 22. Mal findet in acht deutschen St&#228;dten eines der gr&#246;&#223;ten Genre-Festivals statt. (Berlin &#38; Hamburg: 12.8./13.8. &#8211; 20.8.; K&#246;ln &#38; Dortmund: 20.8. &#8211; 27.8.; Frankfurt &#38; N&#252;rnberg: 27.8. &#8211; 3.9.; M&#252;nchen &#38; Stuttgart: 3.9. &#8211; 10.9.) Zombies schwei&#223;en Lindsey und Jimmy wieder zusammen: Horrorteeniekom&#246;die DANCE OF THE DEAD im Stil der 80er (Foto: FFF). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/fff_logo02.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-424" title="fff_logo02" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/fff_logo02-300x33.jpg" alt="" width="300" height="33" /></a></p>
<p>Zum 22. Mal findet in acht deutschen St&#228;dten eines der gr&#246;&#223;ten Genre-Festivals statt. (Berlin &amp; Hamburg: 12.8./13.8. &#8211; 20.8.; K&#246;ln &amp; Dortmund: 20.8. &#8211; 27.8.; Frankfurt &amp; N&#252;rnberg: 27.8. &#8211; 3.9.; M&#252;nchen &amp; Stuttgart: 3.9. &#8211; 10.9.)</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/dance-of-the-dead2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-450" title="dance-of-the-dead2" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/dance-of-the-dead2.jpg" alt="" /></a></p>
<h4>Zombies schwei&#223;en Lindsey und Jimmy wieder zusammen: Horrorteeniekom&#246;die DANCE OF THE DEAD im Stil der 80er (Foto: FFF).</h4>
<p>Die Bandbreite der gezeigten Filme umfasst dabei genau genommen weniger das Genre des phantastischen Films, sondern das des Horror-, Science-Fiction- und Gangsterfilms, des Thrillers, der schwarzen Kom&#246;die und des d&#252;steren Animationsfilms. Was vor 22 Jahren als Undergroundfestival in Hamburg begann, ist inzwischen eine etablierte Plattform f&#252;r Verleiher und Produzenten. Aber neben konventionelleren Filmen, die schon l&#228;ngst ihren Weg in die Kinos gefunden haben (z. B. TRANSSIBERIAN, Start: 11.12.2008) oder noch finden werden, steht nach wie vor der etwas abseitige Film im Mittelpunkt.<br />
Es gibt f&#252;nf Sektionen (ausgenommen den Special Screenings). Ein Kurz&#252;berblick <span id="more-419"></span></p>
<h4>FRESH BLOOD</h4>
<p>Die Wettbewerbsfilme konkurrieren unter der Kategorie FRESH BLOOD um den vom Publikum vergebenen FRESH-BLOOD-Award. Die Filme wurden von Newcomern gedreht, wobei es sich um ihr Deb&#252;t oder ihren zweiten Spielfilm handelt. Diesmal starten in dieser Sektion zehn Filme.</p>
<p>Im Kammerspiel THE STRANGERS (Bryan Bertino, USA 2008) platzt ein romantisches Verlobungswochenende und endet in einem abgelegenen Landhaus. Der Regisseur verzichtet auf rei&#223;erische Folter. Grusel-Effekte resultieren aus subtilen Mitteln. Eine stetig ansteigende unterschwellige Bedrohung l&#228;sst den Horror vor allem im Kopf des Rezipienten ablaufen. Der Film startet am 20.11.2008 regul&#228;r in den Kinos.</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/vogelangriff-2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-453" title="vogelangriff-2" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/vogelangriff-2-300x194.jpg" alt="" width="300" height="194" /></a></p>
<h4>In Brandenburg bricht die Vogelgrippe aus: VIRUS UNDEAD (Foto: FFF)</h4>
<p>Auch einer der beiden einzigen deutschen Langfilme des Festivals l&#228;uft im Wettbewerb: VIRUS UNDEAD (Wolf Wolff, 2008). Dieser Zombie-Film geh&#246;rt zu den Apokalypse-Horrorfilmen und betrachtet sich als Erbe eines George A. Romeros und eines Danny Boyles. Der Horrorfilm hat es generell schwer in Deutschland, da das unabh&#228;ngige Gef&#252;ge zensierender Institutionen (FSK, Bundespr&#252;fstelle f&#252;r jugendgef&#228;hrdende Medien und die staatsanwaltliche Beschlagnahmungsbefugnis) weltweit einzigartig ist. Hinzu kommt, dass solche Filme (wie Genre-Filme &#252;berhaupt) nicht gerade zu den Lieblingen der Filmf&#246;rdergremien z&#228;hlen. Umso &#252;berraschender ist es, dass VIRUS UNDEAD laut Programmheft mit gro&#223;er Professionalit&#228;t aufwartet: internationale Besetzung, gro&#223;e Stunts, englischsprachiges Drehbuch, &#252;berzeugende Effekte.</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/momdad.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-455" title="momdad" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/momdad-300x250.jpg" alt="" width="300" height="250" /></a></p>
<h4>Mit lahmgelegten Stimmb&#228;ndern l&#228;sst &#8216;s sich nicht gut schreien: Horrorsatire MUM &amp; DAD (Foto FFF)</h4>
<p>Die Horrorsatire MUM &amp; DAD (Steven Sheil, GB 2008) spielt mit den Klischees streng-puritanischer Erziehung. Nachdem die Reinigungskraft Lena ihren Bus zum Flughafen verpasst hat, muss sie sich nicht nur Dinge anh&#246;ren wie »solange du deine F&#252;&#223;e unter meinem Tisch stellst« und »Junge Dame, du hast Stubenarrest!«, sondern sie wird zum Spielball einer sadistischen Familie. Die be&#228;ngstigende Atmosph&#228;re von Brutalit&#228;t und Unberechenbarkeit soll mit Tobe Hoopers TEXAS CHAIN SAW MASSACRE (USA, 1974) vergleichbar sein.</p>
<h4>SELECTED FEATURES</h4>
<p>Das Hauptprogramm, die SELECTED FEATURES, zeigt europ&#228;ische und amerikanische Filme.<br />
Der schwarze Humor aus Skandinavien hat hierzulande schon lange sein Publikum gefunden. Besonders derb sind die D&#228;nen, die mit IDIOTEN (Lars von Trier, 1998) und ADAMS &#196;PFEL (Anders Thomas Jensen, 2005), dieser lief zuerst auf dem Fantasy Filmfest, schon bewiesen haben, dass sie sich der »political correctness« verweigern k&#246;nnen. Mal sehen, ob die Norweger das auch drauf haben.</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/art_of_negative_thinking12.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-467" title="art_of_negative_thinking12" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/art_of_negative_thinking12-300x192.jpg" alt="" width="300" height="192" /></a></p>
<h4>Nihilistisch Infizierten helfen nur noch Drogen: THE ART OF NEGATIVE THINKING (Foto: FFF)</h4>
<p>Der Plot von THE ART OF NEGATIVE THINKING (B&#228;rd Breien, 2006, Kinostart Deutschland: 18.9.). verspricht dies jedenfalls: Geirr sitzt seit einem schweren Unfall im Rollstuhl und bet&#228;ubt sich mit Kriegsfilmen, Joints und Johnny Cash. Seine Ehefrau muss dagegen etwas unternehmen, wenn sie ihren alten Mann wieder haben will. Sie l&#228;dt eine Therapiegruppe Schwerbehinderter ein, die von einer strengen Frau mit »Feel Good«-Parolen geleitet wird. Nat&#252;rlich kommt es zu Reibereien zwischen ihr und Geirr. THE ART OF NEGATIVE THINKING hat auf dem Filmfest in Karlovy Vary den Regiepreis gewonnen. Ein weiterer Film aus Skandinavien l&#228;uft als so genanntes Centerpiece. Es ist eine Verfilmung des Romans LET THE RIGHT ONE IN – so lautet auch der Filmtitel des Regisseurs Tomas Alfredson (S, 2008). Zwei zw&#246;lfj&#228;hrige Au&#223;enseiter f&#252;hlen sich zueinander hingezogen; das M&#228;dchen ist ein Vampir. Der Genremix aus Vampir- und Horrorfilm, schwarzer Kom&#246;die und Coming-to-Age-Geschichte l&#228;sst sich mit keinem Film vergleichen. Er hat bereits auf vielen Festivals Preise abger&#228;umt und startet am 23.12.08 in den Kinos.</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/mirrors_003.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-473" title="009563" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/mirrors_003-300x166.jpg" alt="" width="300" height="166" /></a></p>
<h4>Enth&#228;lt sehr viel gruseligen Suspense: Alexandre Ajas MIRRORS (Foto: FFF)</h4>
<p>Mit MIRRORS (USA, 2008, Kinostart Deutschland: 30.10.2008), einem Remake des koreanischen INTO THE MIRROR (Sung-ho Kim, 2003), legt Alexandre Aja seine neueste Arbeit vor. Dass er die Sprache des Horrorfilms sehr gut beherrscht, hat er schon mit dem Wes-Craven-Remake THE HILLS HAVE EYES (USA, 2006) und HIGH TENSION (F, 2003), letzterer war Opfer der hiesigen Zensur, bewiesen. Der Wachmann Ben Carson (Kiefer Sutherland) soll ein altes Kaufhausgeb&#228;ude bewachen, das kurz vor dem Abriss steht. Der riesige Spiegel im Eingangsbereich zieht ihn magisch an. Er wird von etwas Teuflischem bewohnt.</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/martyrs12.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-475" title="martyrs12" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/martyrs12-300x181.jpg" alt="" width="300" height="181" /></a></p>
<h4>»MARTYRS ist ein metaphysisches Experiment in purem Schmerz&#8230;« (Text/Foto: FFF)</h4>
<p>Die franz&#246;sisch-kanadische Koproduktion MARTYRS (Pascal Laugier, 2008) ist der Extremschocker des Festivals. Er steht in der Tradition der franz&#246;sischen harten Welle und behauptet, wie das so &#252;blich ist, seine Vorg&#228;nger HIGH TENSION und INSIDE (Alexandre Bustillo, Julien Maury, F 2007) zu &#252;bertreffen: Anfang der 70er Jahre schleppt sich ein zehnj&#228;hriges M&#228;del schreiend und blutend durch ein verlassenes Industriegel&#228;nde. Im Krankenhaus jedoch weist sie keine Anzeichen sexueller Gewalt auf. 15 Jahre sp&#228;ter klingelt es an der T&#252;r einer vierk&#246;pfigen Familie und davor steht eine Person mit einem Jagdgewehr.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/walAzan9Cj8&amp;hl=en&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/walAzan9Cj8&amp;hl=en&amp;fs=1" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Franz&#246;sische Spezialkost MARTYRS. </strong></p>
<p>Die Splatterkom&#246;die DANCE OF THE DEAD (Gregg Bishop, USA 2008) verbindet den Teenie-Slasher mit dem Zombiefilm und atmet den blutspritzigen Geist der 80er: Jeder bereitet sich auf die Prom Night vor, d.h. Klamotten sichten, Sexfantasien ausbr&#252;ten und Dates arrangieren. Doch das am Friedhof gelegene Atomkraftwerk macht den Partyhengsten einen Strich durch die Rechnung…</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/waltz-with-bashir_stills_3.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-477" title="waltz-with-bashir_stills_3" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/waltz-with-bashir_stills_3-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a></p>
<h4>Tritt eine Reise in die Vergangenheit an: WALTZ WITH BASHIR (Foto: FFF)</h4>
<p>Der Animationsfilm WALTZ WITH BASHIR (Ari Folman, Israel, F, D 2008) hatte schon im Wettbewerb in Cannes f&#252;r Aufmerksamkeit gesorgt. Seit den graphic novels von Will Eisner hielt das Autobiographische in den Comic Einzug und seit der Verfilmung von Marjane Satrapis PERSEPOLIS (F, USA 2007) auch in den Animationsfilm. Doch war Satrapis Animation durch den Verzicht auf Farben und &#228;u&#223;erste Reduktion gepr&#228;gt, so wirken Folmans farbige Bilderwelten fast filigran. Der israelische Regisseur wurde eines Nachts von jemandem in einer Bar angesprochen. Der erz&#228;hlte ihm von dem immer wiederkehrenden Alptraum, dass er von 26 d&#228;monischen Hunden gejagt werde. Die beiden kamen zu dem Schluss, dass das mit dem Erlebnissen des Libanon-Kriegs zusammenh&#228;ngen m&#252;sse. Folman, damals selbst Soldat, wunderte sich, dass er selbst sich an nichts mehr erinnern konnte. Also suchte er alte Kameraden auf, die er interviewte, um seine Erinnerungsl&#252;cken zu f&#252;llen. WALTZ WITH BASHIR, mit einem 80er-Jahre-Soundtrack unterlegt, wechselt zwischen Interviews, surrealen Traumsequenzen und Kriegserinnerungen.</p>
<p><a href="http://waltz-with-bashir.pandorafilm.de/" target="_blank">Trailer WALTZ WITH BASHIR</a></p>
<h4>MIDNIGHT MADNESS</h4>
<p>Die Sektion MIDNIGHT MADNESS, die in diesem Jahr sieben Filme umfasst, widmet sich den bizarreren und extremeren Filmen. In dem 36 STEPS (Adrián García Bogliano, Argentinien 2007) findet eine Sommerparty statt, die auf dem ersten Blick fr&#246;hlich aussieht. Der zweite allerdings offenbart, dass die M&#228;dchen von einem Psychopaten verschleppt wurden und sich nicht vom Grundst&#252;ck entfernen d&#252;rfen. »Russ Meyer meets Battle Royale« hei&#223;t es dazu im Programmheft und der Trailer sieht auch ganz danach aus.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/e_pc21TswRM&amp;hl=en&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/e_pc21TswRM&amp;hl=en&amp;fs=1" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h4>Feiern bis zum Totumfallen: 36 STEPS</h4>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/campbell.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-480" title="campbell" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/campbell-263x300.jpg" alt="" width="263" height="300" /></a></p>
<h4>Die Zeiten &#228;ndern sich. Wurde einst von Teufeln gejagt, nun ist er selber einer: Bruce Campbell in MY NAME IS BRUCE (Foto: FFF)</h4>
<p>Auch B-Movie-Star Bruce Campbell (TANZ DER TEUFEL) ist wieder am Start – diesmal allerdings nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera mit MY NAME IS BRUCE (USA, 2007): Jugendliche haben aus Versehen einen China-D&#228;mon in Gummi-Ganzk&#246;rpermontur zum Leben erweckt, der daraufhin ein D&#246;rfchen in Oregon bedroht. Der Bruce-Campbell-Fan Jeff hat die Idee, seinen Star im Kampf gegen die Kreatur einzusetzen. Doch der steckt gerade bis zum Hals in Dreharbeiten.</p>
<p>THE RAGE (2007) ist ein Trashfeuerwerk des Make-Up-Spezialisten Robert Kurtzman und auch der inzwischen 68j&#228;hrige Giallo-Filmer Dario Argento kann es nicht lassen: Mit MOTHERS OF TEARS: THE THIRD MOTHER schie&#223;t er die bisher unvollendet gebliebene Trilogie SUSPIRIA (I, 1977), INFERNO (I, 1980) &#252;ber ein Hexentrio ab. Friedhofsmitarbeiter finden den Sarg der dritten Hexe und der Spuk bricht erneut aus. »Typisch f&#252;r Argentos Arbeiten sind vor allem formal extravagante Inszenierungen, die einem klassischen Filmverst&#228;ndnis als dramaturgisch und narrativ unmotiviert erscheinen k&#246;nnten, eine meist wenig koh&#228;rente Plotgestaltung, die seinen Filmen oft traum&#228;hnlichen Charakter verleiht, und die f&#252;r gew&#246;hnlich rauschartig wirkenden Inszenierungen spektakul&#228;rer Morde.« (Wikipedia)</p>
<h4>FOCUS ASIA</h4>
<p>Die Sektion FOCUS ASIA widmet sich dem asiatischen Raum. Johnny To verfilmte mit MAD DETECTIVE (Hongkong 2007) einen High Concept-Thriller. Die Visualisierung der Schizophrenie des Inspektor Buns, der die F&#228;higkeit hat, sich in die Hirne von Verbrechern zu versetzen, steht f&#252;r To im Mittelpunkt.</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/likeadragon_06.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-482" title="likeadragon_06" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/likeadragon_06-300x166.jpg" alt="" width="300" height="166" /></a></p>
<h4>Takashi Miikes LIKE A DRAGON (Foto: FFF)</h4>
<p>Takashi Miike verfilmte das Playstation-Videospiel »Yakuza«. In LIKE A DRAGON (J, 2007) zeigt er das gewaltt&#228;tige Treiben in einem Tokioer Vergn&#252;gungsviertel. Des Weiteren laufen im FOCUS ASIA noch einige Martial-Arts-, Samurai- und Animationsfilme.</p>
<h4>SHORTYS</h4>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/carlitopolis.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-483" title="carlitopolis" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/carlitopolis-300x252.jpg" alt="" width="300" height="252" /></a></p>
<h4>Der dreimin&#252;tige CARLITOPOLIS (Luis Nietos, F, 2006) er&#246;ffnet das Festival. (Foto: FFF)</h4>
<p>Schlussendlich gibt es noch Kurzfilme. Drei deutsche laufen unter dem Titel COWBOYS, TOD UND TR&#196;UME. Zehn weitere sind an einem Abend unter der Bezeichnung GET SHORTY zu sehen. Darunter ein Drei-Minuten-Film von Lars von Trier (DK, 2007).</p>
<p><strong>Die Filme werden im Original gezeigt. Nichtenglischsprachige Filme sind in der Regel mit englischen Untertiteln versehen, in einigen Ausnahmen mit deutschen.<br />
Der Eintritt kostet 8 €.<br />
In Berlin findet das Fantasy Filmfest im CinemaxX am Potsdamer Platz und im Kino in der Kulturbrauerei statt. Er&#246;ffnet wird das Festival am 12.8. in Berlin, um 20.15 Uhr im CinemaxX. Zuerst wird der Kurzfilm CARLITOPOLIS gezeigt, gefolgt von dem Hauptfilm EDEN LAKE (James Watkins, GB 2008).<br />
Der Katalog mit Infos zu allen Filmen ist auf der <a href="http://www.fantasyfilmfest.com/" target="_blank">Website des Festivals</a> zu finden, ebenso der Terminplaner f&#252;r alle St&#228;dte. Karten in Berlin/Hamburg k&#246;nnen im Vorverkauf ab dem 4. August in den Kinos gekauft und online bestellt werden. In den anderen St&#228;dte beginnt jeweils eine Woche vor Festivalbeginn der Vorverkauf.</strong></p>
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