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	<title>Blog zum Hof &#187; Berlinale</title>
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		<title>30 BERLINEFILME IN 30 S&#196;TZEN</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 14:13:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kleo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlinale 2011]]></category>
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		<description><![CDATA[Viele sind von dem gro&#223;en Filmangebot jedes Jahr neu &#252;berfordert. Hier habe ich mal ein paar Filme zusammengesucht, die sich lohnen k&#246;nnten, geordnet nach Sektionen. Davon vorher gesehen habe ich allerdings nur die Filme vom Forum. WETTBEWERB 1. TRUE GRIT (Au&#223;er Konkurrenz): Ein Film von den Coen-Br&#252;dern, dazu ein Western-Remake, braucht keine Begr&#252;ndung, warum man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele sind von dem gro&#223;en Filmangebot jedes Jahr neu &#252;berfordert. Hier habe ich mal ein paar Filme zusammengesucht, die sich lohnen k&#246;nnten, geordnet nach Sektionen. Davon vorher gesehen habe ich allerdings nur die Filme vom Forum. </p>
<h3>WETTBEWERB</h3>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/BerlinaleBaer-Competition1.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-4341" title="BerlinaleBaer Competition" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/BerlinaleBaer-Competition1.gif" alt="" width="100" height="148" /></a></p>
<p><strong>1.</strong> <strong>TRUE GRIT</strong> (Au&#223;er Konkurrenz): Ein Film von den Coen-Br&#252;dern, dazu ein Western-Remake, braucht keine Begr&#252;ndung, warum man ihn sehen sollte.</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/august-diehl1.jpg"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/august-diehl1.jpg" alt="" title="august diehl" width="92" height="90" class="alignright size-full wp-image-4558" /></a></p>
<p><strong>2.</strong> In dem RAF-Film <strong>WER WENN NICHT WIR</strong> von Andres Veil tr&#228;gt August Diehl eine ganz tolle Frisur und nach BAADER und DER BAADER-MEINHOF-KOMPLEX kann alles nur sehr viel besser werden.</p>
<p><strong>3.</strong> Eine Katze wirft in <strong>THE FUTURE</strong>, einem Film von Miranda July (ICH UND DU UND ALLE DIE WIR KENNEN), das eingleisige und langweilige Alltagsleben eines Paares vollkommen aus der Bahn.</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/LU6PwhiOTYI?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/LU6PwhiOTYI?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="288"></embed></object></p>
<p><strong>4.</strong> Liam Neeson st&#252;rzt in <strong>UNKNOWN IDENTITY</strong> (Au&#223;er Konkurrenz) andauernd mit einem Taxi von der Oberbaumbr&#252;cke in die Spree und wird auch ansonsten ganz sch&#246;n durch den Berliner Stra&#223;enverkehr gejagt. Armer Kerl!  <span id="more-4313"></span></p>
<h3>BERLINALE SPECIAL</h3>
<p><strong>5. </strong> Werner Herzog wurde als d e r Filmmacher ausgew&#228;hlt, der die f&#252;r die &#214;ffentlichkeit gesperrten und derzeit bekanntesten &#228;ltesten H&#246;hlenmalereien festhalten durfte, die er in seinem <strong>CAVE OF FORGOTTEN DREAMS</strong> im 3-D-Format verewigte.  </p>
<p><strong>6. TOAST</strong> erz&#228;hlt die Biographie des britischen Starkochs Nigel Slater, der in den 60ern aufwuchs, und dessen Sehnsucht auf Appetitliches durch seine ihn mit Konserven maltr&#228;tiernde Mutter geweckt wurde.  </p>
<h3>PANORAMA</h3>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/BerlinaleBaer_Panorama_HipHop.jpg"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/BerlinaleBaer_Panorama_HipHop.jpg" alt="" title="BerlinaleBaer_Panorama_HipHop" width="100" height="148" class="alignleft size-full wp-image-4552" /></a></p>
<p><strong>7. </strong> In dem koreanischen und in seiner Heimat erfolgreichen Film <strong> THE UNJUST </strong> (ausf&#252;hrliche Kritik auf <a href="http://koreanfilm.org/kfilm10.html#unjust" target="_blank">koreanfilm.org</a>) ermitteln die Protagonisten aus unterschiedlichen Motiven in einer Mordserie, obwohl sie wissen, dass der mutma&#223;liche M&#246;rder bereits tot ist. </p>
<p><strong>8.</strong> Die Doku <strong>THE BLACK POWER MIXTAPE 1967 – 1975</strong> enth&#228;lt neu entdecktes 16mm-Material der Black-Power-Bewegung.</p>
<p><strong>9.</strong> Das frech-witzige Buddy-Movie <strong>THE GUARD</strong> um einen Provinz-Cop und einen FBI-Agenten, das in SUNDANCE schon f&#252;r Begeisterung sorgte, entwickelt sich zu einem vollkommen &#252;berraschenden Charakterportrait.</p>
<p><strong>10.</strong> In Rosa von Braunheims Doku <strong> DIE JUNGS VOM BAHNHOF ZOO</strong> wird das durch Christiane F. ber&#252;hmt gewordene Strichermilieu von heute beleuchtet.</p>
<p><strong>11. TROPA DE ELITE 2</strong>: Der umstrittene <a href="http://www.dasblogzumhof.de/festivals/allgemein/tropa-de-elite.php" target="_blank&quot;">Vorg&#228;nger</a> und Berlinale-Sieger von 2008 sorgte f&#252;r Aufregung, weil die Protagonisten, eine brasilianische Spezial-Polizeieinheit, extrem brutal gegen Korruption und Drogenhandel vorgingen, aber trotzdem Identifikationspotential besa&#223;en. </p>
<p><strong>12. LIFE IN A DAY</strong>: Nach einem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=XMxuocCN1O0" target="_blank">Aufruf</a> von YouTube filmten am 24.7.2010 &#252;ber 80.000 Leute ihr allt&#228;gliches Leben und schickten Material von &#252;ber 5000 Stunden ein &#8211; Regisseur Kevin Macdonald (STATE OF A PLAY) w&#228;hlte aus und dieser Film ist das Ergebnis.</p>
<p><strong>13.</strong> Der au&#223;ergew&#246;hnliche mazedonische Film <strong>MOTHERS</strong> von Milcho Manchevski (VOR DEM REGEN) philosopiert in drei beunruhigenden Episoden, von der Fiktion, &#252;ber den Mythos zur Dokumentation wandernd, &#252;ber «die Beziehung zwischen Leben und Tod, Wahrheit und Fiktion, Objektivit&#228;t und Subjektivit&#228;t» (FF Toronto).  </p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/FaiuQX1epts?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/FaiuQX1epts?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="288"></embed></object></p>
<p><strong><br />
14.</strong> In dem oscarnominierten <strong>TAMBIÉN LA LLUVIA (EVEN THE RAIN)</strong> will ein Filmteam in Bolivien die Geschichte von Christopher Columbus drehen und wird dabei mit den Auswirkungen der Kolonialisierung im zeitgen&#246;ssischen Lateinamerika konfrontiert. </p>
<h3>FORUM</h3>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/BerlinaleBaer_Forum1.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-4343" title="BerlinaleBaer_Forum" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/BerlinaleBaer_Forum1.gif" alt="" width="100" height="148" /></a></p>
<p><strong>15.</strong> In der gelungenen Coming-of-Age-Verfilmung <strong>SUBMARINE</strong>, nach dem gleichnamigen Roman, versucht der 15j&#228;hrige Waliser Oliver Tate seinen Alltag auf recht skurille Weise zu meistern. (Kritik hier am 15.2.)</p>
<p><strong>16.</strong> <strong>TWENTY CIGARETTES</strong>: In diesem, f&#252;r mich zumindest, wirklich mal unterhaltsamen Experimentalfilm von James Benning rauchen 20 Menschen in jeweils zwanzig Einstellungen und verhelfen damit der ge&#228;chteten Zigarette wieder zu einem Comeback auf der Kinoleinwand. (Kritik hier am 17.2.)<br />
<strong><br />
17. </strong>In der sehr poetischen Schwarz-Wei&#223;-Doku <strong>DE ANGEL IN DOEL (AN ANGEL IN DOEL)</strong> widersetzen sich zwei sympathische Senioren der Zwangsumsiedlung eines belgischen Dorfes auf ihre Weise. (Kritik hier am 15.2.)</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/2e-gnyl1n8A?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/2e-gnyl1n8A?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="288"></embed></object></p>
<p><strong>18. </strong> Wer sich f&#252;r Genesis P-Orridge (Psychic TV), verr&#252;ckte Genderkonzepte und verr&#252;ckte Liebesgeschichten interessiert, sollte sich den ebenfalls verr&#252;ckten Film <strong>THE BALLAD OF GENESIS AND LADY JAYE</strong> ansehen. <strong>19.</strong> Im Forum Expanded l&#228;uft mit <strong>GHOST#9</strong> ein Film von P-Orridge, das von ihm geordnetes Filmmaterial erst k&#252;rzlich gefundener Beatfilme zeigt, an den u. a. William Burroughs beteiligt war. Und wer noch immer nicht genug von P-Orridge hat, geht auch noch zum <a href="http://www.hebbel-am-ufer.de/de/kuenstler/kuenstler_20032.html?HAU=2" target="_blank">Konzert</a> im HAU am 19.2. </p>
<p><strong>20.</strong> Der charmante Film <strong>ART HISTORY</strong> von Joe Swanberg zeigt die Gef&#252;hlswelten der Protagonisten w&#228;hrend eines Sexszenenfilmdrehs. (l&#228;uft zusammen mit Swanbergs Film SILVER BULLETS)</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/NpwoDMZQ7JQ?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/NpwoDMZQ7JQ?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="288"></embed></object></p>
<p><strong>21.</strong> In dem sehr trocken-humorigen, kanadischen Winterfilm <strong>EN TERRAINS CONNUS (FAMILIAR GROUND)</strong>, der an die Atmosph&#228;re in FARGO erinnert, kommt sich ein erwachsenes Geschwisterp&#228;rchen &#252;ber drei Unf&#228;lle wieder n&#228;her. (Kritik hier am 11.2.)</p>
<p><strong>22. DREILEBEN</strong> ist ein Filmexperiment der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Schule_%28Film%29" target="_blank">Berliner Schule</a>, das drei unterschiedliche Filme und drei unterschiedliche Herangehensweisen an ein Thema hervorgebracht hat. (Wer noch tiefer einsteigen m&#246;chte, lese sich das Streitgespr&#228;ch der beteiligten Regisseure Graf, Petzold und Hochh&#228;usler im Revolver-Heft 16 durch und die Fortsetzung desselbigen <a href="http://www.revolver-film.de/" target="_blank">online (Hefte, Klick auf Heft 16)</a> (Dazu folgt eventuell auch noch ein Text. Filme bisher nicht gesehen.)</p>
<h3>GENERATION KPLUS/14PLUS</h3>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/BerlinaleBaerGeneration2.gif"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/BerlinaleBaerGeneration2.gif" alt="" title="BerlinaleBaerGeneration" width="100" height="149" class="alignleft size-full wp-image-4576" /></a></p>
<p><strong>23.</strong> In der Roman-Adaption <strong>HADIKDUK HAPNIMI (DER KINDHEITSERFINDER)</strong>, in der der Autor der HBO-Serie IN TREATMENT Regie f&#252;hrte, verweigert Aharon im Vorfeld des 6-Tage-Krieges seine Bar Mitzwa und das Erwachsenwerden. </p>
<p><strong>24.</strong> Der Heldentod spielt in <strong>LA MALAS INTENTIONES (ICH BIN NICHT UNSICHTBAR!)</strong> f&#252;r die neunj&#228;hrige Protagonistin, die in einer reichen peruanischen Familie lebt, eine ganz besondere Rolle. </p>
<p><strong>25.</strong> Unsichtbar f&#252;hlt sich auch die kleine Cathy aus <strong>A PAS DE SLOUP (Auf leisen Pfoten)</strong>, die jedes Wochenende mit ihren Eltern in die Pampa fahren muss &#8211; doch diesmal beschlie&#223;t sie einfach nicht wieder mit zur&#252;ckzufahren&#8230;</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/EGX_FD2gSxE?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/EGX_FD2gSxE?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="288"></embed></object></p>
<p><strong>26.</strong> Der lyrische Film <strong>JESS AND MOSS</strong> arbeitet mit der Erinnerung und zeigt, teilweise auf 25 Jahre altem Filmmaterial, den unbeschwerten Sommer von Jess (18) und Moss (12).  </p>
<p><strong>27. </strong> In dem deutschen Beitrag <strong>STADT, LAND, FLUSS</strong> lebt ein Azubi, der Landwirt werden m&#246;chte oder auch nicht, so genau wei&#223; er das noch nicht, im Nuthe-Urstromtal einen monotonen Arbeitsalltag, bis ein Neuer mit ihm nach Berlin f&#228;hrt.</p>
<h3>RETROSPEKTIVE</h3>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/BerlinaleBaer_Retro2.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-4355" title="BerlinaleBaer_Retro2" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/BerlinaleBaer_Retro2.gif" alt="" width="100" height="148" /></a></p>
<p><strong>28. </strong> Der Klassiker <strong>FANNY UND ALEXANDER </strong> (1982) erz&#228;hlt die Geschichte der b&#252;rgerlichen Theater-Familie Ekdahl aus Uppsala aus Sicht des sensiblen Jungen Alexander. </p>
<p><strong>29. </strong> Wer schon l&#228;nger &#252;ber eine Scheidung nachdenkt, aber noch den letzten Ansto&#223; ben&#246;tigt, sollte das zusammen mit Ingmar Bergman und <strong>SZENEN EINER EHE</strong> (1973) tun. </p>
<p><strong>30. </strong> Der surreale Film <strong>DIE STUNDE DES WOLFS</strong> (1968) mit Max von Sydow besch&#228;ftigt sich mit den halluzinatorischen Albtr&#228;umen eines K&#252;nstlers und Ehemanns. </p>
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		<item>
		<title>Coens und Bridges er&#246;ffnen Berlinale!</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 14:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kleo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlinale 2011]]></category>
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		<description><![CDATA[Hui &#8211; die ersten Verteilermails zur Berlinale wurden schon verschickt. H&#228;ndereib und freu! Die Berlinale beginnt auch jedes Jahr fr&#252;her. Seit geraumer Zeit freu&#8217; ich mich jedoch noch auf einen anderen Termin, den Start des neuen Coen-Brothers-Western TRUE GRIT. Als ich vor zwei Wochen noch mal nachgoogelte, war er unter den Dezember-Startterminen pl&#246;tzlich nicht mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/12/true_grit2-Kopie2.png"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/12/true_grit2-Kopie2.png" alt="" title="true_grit2 Kopie" width="250" height="370" class="alignright size-full wp-image-4598" /></a></p>
<p>Hui &#8211; die ersten Verteilermails zur Berlinale wurden schon verschickt. H&#228;ndereib und freu! Die Berlinale beginnt auch jedes Jahr fr&#252;her.</p>
<p>Seit geraumer Zeit freu&#8217; ich mich jedoch noch auf einen anderen Termin, den Start des neuen Coen-Brothers-Western TRUE GRIT. Als ich vor zwei Wochen noch mal nachgoogelte, war er unter den Dezember-Startterminen pl&#246;tzlich nicht mehr zu finden. Ich entdeckte ihn schlie&#223;lich unter den Filmstarts vom 24.2. Was sollte das nun wieder? War Paramount pl&#246;tzlich eingefallen, dass ein Coen-Western um Weihnachten doch nicht so gut platziert ist? Der 24.2. fiel allerdings auf den Donnerstag nach der Berlinale. Sollte es da einen Zusammenhang geben?<br />
<span id="more-4196"></span><br />
Yes, holla &#8211; die Waldfee! Seit dem 8.12. ist es offiziell. Die Coens er&#246;ffnen die Berlinale &#8211; wenn das mal nicht ein gutes Omen ist. Richtige Entscheidung! Au&#223;er BIG LEBOWSKI &#8211; an diese Berlinale-Auff&#252;hrung im International kann ich mich noch lebhaft erinnern &#8211; liefen allen anderen wichtigen Werke der Coens ausschlie&#223;lich in Cannes. Zeit wird es, dass sie hier mal wieder zu sehen sind. Vor allem nach den letzten Er&#246;ffnungsfilmen, die alle nicht so die Burner waren. Mit den Coen-Brothers kann Kosslick diesmal eigentlich nicht viel falsch machen.</p>
<p>Leider werden sie keinen Preis absahnen, da TRUE GRIT Au&#223;er Konkurrenz l&#228;uft. Bei dem Film handelt es sich um ein Remake von DER MARSHALL mit John Wayne (1969): Eine 14j&#228;hrige m&#246;chte den Tod ihres Vaters r&#228;chen und heuert dazu u. a. einen Marshall (Jeff Bridges) an.</p>
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		<title>Berlinale-Retro 2011: Kommentar</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Dec 2010 21:53:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kleo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach zwei Themen-Retros ist endlich wieder ein Regisseur an der Reihe (2010: Play it again..!; 2009: 70 mm &#8211; Bigger than Life). Allerdings handelt es sich ausgerechnet um Ingmar Bergman. Mit dem bin ich leider noch nie warm geworden. Eigentlich w&#252;rde ich es ja grunds&#228;tzlich besser finden, wenn die Retro zuk&#252;nftig Regisseure »entdeckt«, die nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/12/BerlinaleBaer_Retro21.gif"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/12/BerlinaleBaer_Retro21.gif" alt="" title="BerlinaleBaer_Retro2" width="100" height="148" class="alignleft size-full wp-image-4339" /></a></p>
<p>Nach zwei Themen-Retros ist endlich wieder ein Regisseur an der Reihe (<a href="http://www.dasblogzumhof.de/festivals/berlinale-2010/dont-play-it-again-david-kommentar-zur-berlinale-retrospektive-2010.php" target="_blank">2010: Play it again..!</a>; 2009: 70 mm &#8211; Bigger than Life). Allerdings handelt es sich ausgerechnet um Ingmar Bergman. Mit dem bin ich leider noch nie warm geworden. Eigentlich w&#252;rde ich es ja grunds&#228;tzlich besser finden, wenn die Retro zuk&#252;nftig Regisseure »entdeckt«, die nicht schon seit Jahrzehnten auf den Dritten als Klassiker laufen. Also eher so verkannte und nie gen&#252;gend gew&#252;rdigte Regisseure. Wie z. B. Sam Peckinpah. Aber das widerspr&#228;che nat&#252;rlich dem Grundsatz der Deutschen Kinemathek, nur Regisseure auszuw&#228;hlen, die »filmhistorische Bedeutung« haben. Jetzt k&#246;nnte man zwar wieder diskutieren, wie man diesen Grundsatz deuten will, denn er ist genauso schwammig wie die deutsche Amtssprache. Tarantino und Co s&#228;hen in Peckinpahs Filmen garantiert Filmhistorie aufblitzen &#8211; und nicht nur seine Blutspritzer (die ja im Grunde auch filmhistorisch sind). Aber das passt nat&#252;rlich nicht in den allgemeinen Kanon. Na ja, wenigstens gibt es auch Filme von »Klassiker-Regisseuren«, die man selten zu sehen bekommt. Bergman jetzt also trotzig zu dissen &#8211; nur weil ich mal mit zwei, drei Filmen von ihm nicht klargekommen bin und weil ich diese Kanon-Sache nicht gut finde &#8211; hie&#223;e, eine einmalige Gelegenheit, vielleicht sogar mit restaurierten Kopien, auf der Leinwand zu verpassen.</p>
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		<title>Forums-Wiederholungen im Arsenal</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 14:34:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kleo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Berlinale]]></category>

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		<description><![CDATA[22.2., 20.00 Uhr, KYOTO STORY (Kyoto Uzumasa monogatari), OmE, 90 Min. 23.2., 20.00 Uhr, NÉNETTE, OmE, 70 Min. 24.2., 19.00 Uhr, SONA, THE OTHER MYSELF (Sona, mo hitori no watashi), OmE, 82 Min. 24.2., 21.00 Uhr, PUTTY HILL, OmU, 89 Min. 25.2., 19.00 Uhr, THE OATH, OmE, 96 Min. 25.2., 21.00 Uhr, IMANI, OmU, 82 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/berlinalebaer5.png"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/berlinalebaer5.png" alt="" title="berlinalebaer" width="50" height="79" class="alignleft size-full wp-image-3562" /></a></p>
<p>22.2., 20.00 Uhr, <strong>KYOTO STORY</strong> (Kyoto Uzumasa monogatari), OmE, 90 Min.<br />
23.2., 20.00 Uhr, <strong>NÉNETTE</strong>, OmE, 70 Min.<br />
24.2., 19.00 Uhr, <strong>SONA, THE OTHER MYSELF</strong> (Sona, mo hitori no watashi), OmE, 82 Min.<br />
24.2., 21.00 Uhr, <strong>PUTTY HILL</strong>, OmU, 89 Min.<br />
25.2., 19.00 Uhr, <strong>THE OATH</strong>, OmE, 96 Min.<br />
25.2., 21.00 Uhr, <strong>IMANI</strong>, OmU, 82 Min. </p>
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		<title>Lesson learned: Berlinale und die Zukunft des Films</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 14:46:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kathi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlinale 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Berlinale]]></category>
		<category><![CDATA[essay]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>
		<category><![CDATA[kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Event Kino Ich war auf der Berlinale, ja. Nat&#252;rlich. Es hat mir Freude bereitet, neue Einsichten beschert (z. B. Commons in lebensbedrohender Realit&#228;t in wundervollen indischen Filmen). Und nun habe ich einen Essay von Ekkehard Kn&#246;rer (Redakteur von CARGO) gelesen, der mir folgende Frage in schonungsloser Offenheit beantwortet: Warum funktioniert die Berlinale, und warum funktioniert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/01_Xenix_Kinosaal.jpg"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/01_Xenix_Kinosaal.jpg" alt="" title="01_Xenix_Kinosaal" width="348" height="214" class="alignleft size-full wp-image-3489" /></a></p>
<p><strong>Event Kino</strong></p>
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<p>Ich war auf der Berlinale, ja. Nat&#252;rlich. Es hat mir Freude bereitet, neue Einsichten beschert (z. B. Commons in lebensbedrohender Realit&#228;t in wundervollen indischen Filmen). Und nun habe ich einen <a title="futurezone@orf.at: Das Kinoerlebnis als Kopierschutz" href="http://futurezone.orf.at/stories/1639639/" target="_blank">Essay</a> von Ekkehard Kn&#246;rer (Redakteur von <a title="CARGO Film/Medien/Kultur  Magazin" href="http://www.cargo-film.de/">CARGO</a>) gelesen, der mir folgende Frage in schonungsloser Offenheit beantwortet: Warum funktioniert die Berlinale, und warum funktioniert sie jedes Jahr gr&#246;&#223;er und erfolgreicher? <span id="more-3486"></span></p>
<p>Der Kulturwissenschaftler Kn&#246;rer r&#228;umt in »Das Kinoerlebnis als Kopierschutz« mit der  Gleichmacherei von Film und Musik in der  Filesharing-vs.-Vermarktungs-Diskussion auf:</p>
<blockquote><p>Der Kinobesuch entspricht nicht der CD, die durch  Digitalkopien stark entwertet scheint, sondern eher dem Konzertbesuch, also einer digital nicht kopierbaren Praxis. Insofern wird das »Video on Demand« die DVD und mit h&#246;heren Bandbreiten auch die BluRay gef&#228;hrden  und vielleicht letztlich ersetzen, nicht aber den Kinobesuch.</p></blockquote>
<blockquote><p>Unter den folgenden Gliedern der Kette – DVD, Pay-TV,  Free TV – scheinen am ehesten die DVD und m&#246;glicherweise Pay-TV  betroffen zu sein. Die Kinos jedenfalls verzeichnen derzeit  Rekordzahlen. [Ekkehard Kn&#246;rer, Das Kinoerlebnis als Kopierschutz, <a title="E. Kn&#246;rer: Das Kinoerlebnis als Kopierschutz" href="http://futurezone.orf.at/stories/1639639/">futurezone@orf.at</a>,  19.02.10]</p></blockquote>
<p>Es ist eben das Kinoerlebnis, das nicht durch DVD-Vermarktung und  Fernsehausstrahlung ersetzbar ist. Dies m&#246;gen die Produzenten durch  Einf&#252;hrung von Blu-ray und HD-TV im Moment noch halbwegs kompensieren  k&#246;nnen – zukunftstr&#228;chtig ist es nicht, wenn Internet-Streaming oder Download dasselbe schneller, kosteng&#252;nstiger und zeitunabh&#228;ngig bieten. Diese Lektion h&#228;tte man aus den Fehlern der Musikindustrie schon l&#228;ngst lernen k&#246;nnen. Wozu umfangreiche Investitionen in (neue) materielle Tr&#228;ger, deren Distribution usw. wenn der Konsument ausschlie&#223;lich am Content interessiert ist?</p>
<p>Und genau das ist es, was den Kinobesuch von der heimischen  (PC-)Glotze unterscheidet: das Erlebnis des Gebannt-Seins, des Aufgehens im Film, da die r&#228;umliche Umgebung ausschlie&#223;lich dies zul&#228;sst. Kein E-Mail-Ping, kein Was-nebenbei-erledigen, kein Zappen und (bitte, bitte!) kein Essen, kurz gesagt die anachronistisch anmutende Absage an Multitasking und st&#228;ndige Verf&#252;gbarkeit (Handy aus, nochmal bitte!).</p>
<p>Es sprengt das um sich greifende Prinzip der st&#228;ndigen Verf&#252;gbarkeit –  und dies gilt nicht nur f&#252;r den im Kino gefangenen Zuschauer, sondern  gerade f&#252;r den Zugriff auf Film. Kn&#246;rer schreibt:</p>
<blockquote><p>Eine weniger h&#228;ufig diskutierte Frage ist die nach den  psychosozialen Folgen der Verf&#252;gbarkeit. In einer Situation, in der man  fast alles fast jederzeit fast ohne Aufwand haben kann, ist jeder  einzelne Gegenstand mit jedem anderen erst einmal gleichrangig.</p>
<p>Verf&#252;gbarkeit ist ein Gleichmacher von Werten. [Ekkehard Kn&#246;rer, Das  Kinoerlebnis als Kopierschutz, <a title="E. Kn&#246;rer: Das Kinoerlebnis als  Kopierschutz" href="http://futurezone.orf.at/stories/1639639/">futurezone@orf.at</a>,  19.02.10]</p></blockquote>
<p>F&#252;r diesen Satz muss man Kn&#246;rer au&#223;erordentlich danken. Es ist eben  nicht so, wie oft von den Urheberrechtskonservativen behauptet, dass Verf&#252;gbarkeit Wertlosigkeit bedeutet. Es bedeutet vielmehr eine  grundlegende Egalit&#228;t der Information. Information erlangt ihren Wert  ohnehin nur in pragmatischem Zusammenhang – und eben nicht durch  monet&#228;re oder sonstige Zugangsbeschr&#228;nkung.</p>
<p>Soweit die sympathische Seite des Kinoerlebnisses. Im  Funktionsprinzip der Berlinale beschreibt Kn&#246;rer schlie&#223;lich eine  weniger offensichtliche, bedenkliche Seite:</p>
<blockquote><p>Und es wird zugleich klar, dass der kapitalistische Markt, proteisch wie stets, auch darauf reagiert. Der Mechanismus der  Wiederverknappung von Verf&#252;gbarem ist das Event. Das Event schafft  »Heiliges« in komplett s&#228;kularer Form – also auch Aura und Wert, meist in spektakul&#228;rer Form. Die Eventkultur ist die Kehrseite des  demokratischen Zeitalters der Verf&#252;gbarkeit. Das k&#252;nstlich geschaffene  Ereignis hebt den einzelnen Gegenstand aus seiner Beliebigkeit heraus. [Ekkehard Kn&#246;rer, Das Kinoerlebnis als Kopierschutz, <a title="E.  Kn&#246;rer: Das Kinoerlebnis als Kopierschutz" href="http://futurezone.orf.at/stories/1639639/">futurezone@orf.at</a>,  19.02.10]</p></blockquote>
<p>Berlinale bedeutet dann auch das Erlebnis, f&#252;r Karten stundenlang  anzustehen, nach drei oder vier Filmen hintereinander schmerzende Augen zu haben, in einen Rhythmus aus Schlafen (kurz) – Gucken (dreimal lang) –  Essen (kurz) zu verfallen, der au&#223;erhalb des normalen Lebens stattfindet. Berlinale ist Arbeit f&#252;r den Kopf, nur ein wenig f&#252;r den K&#246;rper und vor allem f&#252;r die Nerven – es ist jene Art von Eustress, den die fr&#252;he Psychologie als Hysterie gebrandmarkt hat. Oder PR-technisch gesprochen, es ist ein Hyper-Event, das den Gro&#223;st&#228;dter noch herauszufordern vermag.</p>
<p>Was bedeutet dies f&#252;r die zukunftsorientierte Vermarktung von Film?  Zum einen, dass diese langfristig nur im Netz stattfinden wird und dabei eine Aura der Knappheit (i.e. der Besonderheit) erzeugen muss:</p>
<blockquote><p>Wer im Internet mit Bewegtbildern Geld verdienen will,  muss m&#246;glicherweise Wege finden, die k&#252;nstliche Produktion von Wert per Event im Netz zu reproduzieren. Durch Quasifestivals, vielleicht auch  schnelles Reagieren auf aktuelle Ereignisse, die Produktion von  Fangemeinden und die Reaktion auf existierende Kulte. [Ekkehard Kn&#246;rer, Das Kinoerlebnis als Kopierschutz, <a title="E. Kn&#246;rer: Das Kinoerlebnis  als Kopierschutz" href="http://futurezone.orf.at/stories/1639639/">futurezone@orf.at</a>,  19.02.10]</p></blockquote>
<p>Und zum anderen – ein kleiner Trost – dass das Kino weiter bestehen  wird, wenn es seine unzeitgem&#228;&#223;e Exaltiertheit bewahren kann. Um die Berlinale wird man sich wenig Sorgen machen m&#252;ssen.</p>
<p>[Crosspost von: library_pirate/<a title="library_pirate - Lesson learned: Berlinale und die Zukunft des Films" href="http://donutpiraten.wordpress.com/2010/02/20/lesson-learned-berlinale-und-die-zukunft-des-films/" target="_blank">Donutpiraten</a>]</p>
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		<title>I&#8217;m in Trouble, Au Revoir Taipeh, Our Fantastic 21st Century: Das junge asiatische Kino entdeckt die Nouvelle Vague</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 00:02:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>holger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlinale 2010]]></category>
		<category><![CDATA[asien]]></category>
		<category><![CDATA[Berlinale]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
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		<description><![CDATA[Filme aus dem fernen Osten sind bekannt f&#252;r skurille Figuren, schr&#228;ge Martial-Arts-Action und seltsam &#220;bernat&#252;rliches. Seit einigen Jahren allerdings deutete sich schon eine Hinwendung zu realistischeren Erz&#228;hltechniken an, auch im Forum wie bspw. im Film My Dear Enemy im letzten Jahr. Dieses Jahr hat sich eine ganze neue Filmgeneration aufgemacht und verbindet das asiatische Kino [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/Taipeh2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-3395" title="Taipeh2" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/Taipeh2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Filme aus dem fernen Osten sind bekannt f&#252;r skurille Figuren, schr&#228;ge Martial-Arts-Action und seltsam &#220;bernat&#252;rliches. Seit einigen Jahren allerdings deutete sich schon eine Hinwendung zu realistischeren Erz&#228;hltechniken an, auch im Forum wie bspw. im Film <a title="My Dear Enemy" href="http://www.dasblogzumhof.de/festivals/my-dear-enemy-meotijn-haru-ein-wiedersehen-der-besonderen-art.php"><em>My Dear Enemy</em></a> im letzten Jahr. Dieses Jahr hat sich eine ganze neue Filmgeneration aufgemacht und verbindet das asiatische Kino mit dem europ&#228;ischen Kino der 60&#8242;er Jahre. Ankn&#252;pfungspunkt der neuen Welle asiatischer Independent-Produktionen ist die franz&#246;sische Nouvelle Vague.<span id="more-3377"></span></p>
<p>Die beiden koreanischen Produktionen <em>I&#8217;m in Trouble</em> (Na-neun gon-kyeung-e cheo-haet-da!) von So Sang-min und <em>Our Fantastic 21st. Century</em> (Neo-wa na-eui i-shib-il-seki) von Ryu Hyung-ki sowie der taiwanisische Film <em>Au Revoir Taipeh</em> (Yi ye Tai bei) des in Kalifornien aufgewachsenen Taiwanesen Arvin Chen sind drei Langfilmdeb&#252;ts, die &#8211; ohne v&#246;llig mit den alten Erz&#228;hlmustern zu brechen &#8211; neue filmische Wege beschreiten.</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/Trouble.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3396" title="Trouble" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/Trouble-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Allzu leicht macht es Sun-woo, die Hauptfigur von <em>I&#8217;m in Trouble!</em> dem Zuschauer nicht, ihn zu m&#246;gen, wie auch den anderen Protagonisten des Films. Das gr&#246;&#223;te Talent des planlos in den Tag hineinlebenden M&#252;&#223;igg&#228;ngers Sun-woos besteht darin, seine Freunde immer wieder vor den Kopf zu sto&#223;en und selbst das harmonischste Miteinander in k&#252;rzester Zeit in eine Katastrophe zu verwandeln. Als Beruf gibt der moderne Taugenichts Dichter an, weil er irgendwann einmal in der Schule einen Dichterpreis gewonnen hat. Dichten sieht man ihn allerdings nie, daf&#252;r ist er meistens betrunken, vor allem wenn er eigentlich mit seiner Freundin Juna verabredet war. Die macht denn auch folgerichtig mit dem labilen Durchh&#228;nger Schlu&#223;, obwohl der sie auf Knien um Entschuldigung bittet. Nicht zum ersten Mal.</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/Trouble2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-3397" title="Trouble2" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/Trouble2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Auch sonst wei&#223; Sun-woo immer wieder seine Umgebung zu schockieren, sei es, weil er nackt und betrunken durch den Ruhebereich eines Schwimmbades torkelt oder einem vorbeifahrenden Taxifahrer eine Macke ins Auto tritt und daf&#252;r die Nacht auf der Polizeistation verbringen muss. Was ein derartiges Gammlerleben in der koreanischen Leistungsgesellschaft bedeutet, kann man an den Reaktionen der Umwelt erkennen. &#8220;In Europa kannst du als Dichter leben, hier musst du dir einen anst&#228;ndigen Job suchen&#8221;, sagt einer seiner Freunde einmal. &#196;hnlich wie die klassischen Verweigerfiguren von Truffaut oder Godard ist aber auch Sun-woo durchaus liebenswert, weshalb Juna ihm dann doch immer wieder eine weitere Chance gibt. Am Ende des Films raufen sich die beiden wieder einmal zusammen. Wer wei&#223;, f&#252;r wie lange.</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/Century.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3398" title="Century" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/Century-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a>Anders als der labile und hochaggressive Sun-woo wei&#223; die junge Lagerarbeiterin Soo-young in <em>Our Fantastic 21st. Century</em> genau, was sie will &#8211; sie will Modedesignerin werden. Daf&#252;r muss die schlanke Frau in der koreanischen Gesellschaft aber erst noch weiter abmagern. Eine K&#246;rperfettabsaugung kostet auf der anderen Seite aber viel Geld. Geld, das sie eigentlich nicht hat, mit kleinen Betr&#252;gereien gegen&#252;ber dem Supermarkt, in dem sie arbeitet, aber bekommt. Nur um dann von ihrem eigenen Freund bestohlen zu werden. Nat&#252;rlich kommt ihr die Firma auf die Schliche, weshalb sie dann zu einem Finanzhai geht, um sich wegen der Schulden Geld zu leihen. Jeder Versuch, sich irgendwie zu retten, f&#252;hrt nur noch tiefer ins Schlamassel, bis am Ende ein gl&#252;cklicher Zufall doch noch alles zum Guten wendet.</p>
<p>Schon der Titel <em>Our Fantastic 21st. Century</em> zeigt, dass die Story f&#252;r Regisseur Ryu Hyung-ki mehr ist als nur eine nette kleine Filmgeschichte &#8211; hier will einer etwas zur Lage im neuen Jahrhundert sagen. Soo-young steht stellvertretend f&#252;r &#8220;junge Leute zwischen 20 und 30&#8243;, sagt der Regisseur, die sogenannte 800000-Won-Generation in S&#252;dkorea (ca. 1000 €). <em>Our Fantastic 21st. Century</em> zeichnet ein deprimierendes Bild der jungen Geringverdiener, Hauptfigur Soo-young sieht man im ganzen Film nicht ein einziges Mal l&#228;cheln, selbst als sie sich ihren gro&#223;en Traum endlich doch noch erf&#252;llen kann. Vermutlich ahnt sie da schon, dass nach der Wunscherf&#252;llung im globalisierten Neoliberalismus nur die n&#228;chste Entt&#228;uschung wartet.<a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/Taipeh.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-3399" title="Taipeh" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/Taipeh-300x172.jpg" alt="" width="300" height="172" /></a></p>
<p>Arven Chen aus Taiwan gibt im anschlie&#223;enden Q&amp;A unumwunden zu, dass seine filmischen Vorbilder die Filme der Nouvelle Vague sind. Schon der Filmtitel <em>Au Revoir Taipeh</em> l&#228;sst sich so durchaus auch als &#228;sthetisches Statement lesen. Auch die verzweifelten Versuche der Hauptfigur Kai zu Beginn des Films, sich in einer Buchhandlung mit einem Franz&#246;sisch-Lehrbuch die Sprache selbst anzueignen, weil er seiner Freundin nach Paris nachreisen will, kann ebenfalls als versteckter Hinweis des Regisseurs verstanden werden. Taipeh, die Hauptstadt Taiwans, wie Paris, die Stadt schlechthin, aussehen zu lassen, sei sein Ziel gewesen, sagt Chen weiter im Q&amp;A. Das gelingt allerdings nicht ganz, wie er selbst zugibt. Daf&#252;r ist Taipeh mit seinen vielen grellbunten Neonlichtern einfach zu asiatisch gepr&#228;gt.</p>
<p><em>Au Revoir Taipeh</em> spielt fast ausschlie&#223;lich in der Nacht und ist doch alles andere als ein d&#252;sterer Film geworden. Mit viel Humor erz&#228;hlt Chen rund um die beiden Hauptfiguren Kai und Susi eine bonbonbunte Screwball-Comedy, in der Kais ebenso gro&#223;er wie verfressener Freund Gao, der verliebte Immobilien-Hai Bao, der sich zur Ruhe setzen will und eine Bande M&#246;chtegern-Gangster in quietsch-orangen Anz&#252;gen, mit denen sie selbst ein halbblinder Polizist in einem ausverkauften Fu&#223;ball-Stadion sofort wiederfinden w&#252;rde, die aberwitzige Handlung voran treiben, die letzten Endes nat&#252;rlich nur dem Ziel dient, Kai und Susi endlich zusammen zu bringen.</p>
<p>In Europa markierte die Nouvelle Vague den &#220;bergang von der Nachkriegsgesellschaft, die den wirtschaftlichen Aufbau vollzog, hin zur modernen Wohlstandsgesellschaft. Die M&#252;&#223;igg&#228;nger der franz&#246;sischen Filme der 60&#8242;er Jahre wiesen dabei schon voraus auf den Gammler der sp&#228;teren 68&#8242;er. Dass junge asiatische Filmemacher gerade jetzt an diese Traditionen ankn&#252;pfen, sagt viel &#252;ber die wirtschaftliche Stagnation der sogenannten Tigerstaaten. Die Protagonisten der Filme sind Arbeitslose oder Geringverdiener, die keinen Zugang mehr in die Leistungsgesellschaft S&#252;dkoreas bzw. Taiwans finden, auch wenn ihre &#220;berlebensstrategien verschieden sind: Rebellion (Sun-woo), Kriminalit&#228;t (Soo-young) bzw. Flucht (Kai).</p>
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		<title>Zitat des Tages</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 16:41:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kleo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlinale 2010]]></category>
		<category><![CDATA[FESTIVALS]]></category>
		<category><![CDATA[Berlinale]]></category>
		<category><![CDATA[Dieter Kosslick]]></category>

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		<description><![CDATA[»Ich hab grad angerufen. Eis wird noch weggemacht, Steine weggefegt. Und dann werden wir&#8217;s uns noch h&#252;bsch gem&#252;tlich machen auf die letzten drei Tage.« (Dieter Kosslick auf Radio Eins)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/kosslick.jpg"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/kosslick.jpg" alt="" title="kosslick" width="110" height="110" class="alignright size-full wp-image-3336" /></a></p>
<h4>»Ich hab grad angerufen. Eis wird noch weggemacht, Steine weggefegt. Und dann werden wir&#8217;s uns noch h&#252;bsch gem&#252;tlich machen auf die letzten drei Tage.«</h4>
<p>(<em>Dieter Kosslick auf Radio Eins</em>)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Satz des Tages</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 00:23:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kleo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlinale 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Berlinale]]></category>
		<category><![CDATA[Die Räuber]]></category>

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		<description><![CDATA[Im breiten &#214;sterreichisch: »Bei der T&#246;tung eines Beamten ist die Polizei etwas&#8230; energischer.« (Beim Verh&#246;r von Rettenbergers Freundin, DIE R&#196;UBER, Text dazu in K&#252;rze)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/plakat-bromsbergfest2008.jpg"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/plakat-bromsbergfest2008.jpg" alt="" title="plakat-bromsbergfest2008" width="120" height="112" class="alignleft size-full wp-image-3324" /></a></p>
<h4>Im breiten &#214;sterreichisch: »Bei der T&#246;tung eines Beamten ist die Polizei etwas&#8230; energischer.«</h4>
<p><em>(Beim Verh&#246;r von Rettenbergers Freundin, DIE R&#196;UBER, Text dazu in K&#252;rze)</em></p>
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		<title>Unser B&#252;ro</title>
		<link>http://www.dasblogzumhof.de/festivals/allgemein/berlinale-2010/unser-buero.php</link>
		<comments>http://www.dasblogzumhof.de/festivals/allgemein/berlinale-2010/unser-buero.php#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 17:51:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kleo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlinale 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Berlinale]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>

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		<description><![CDATA[Beobachten Sie die Bloggerredakteure live bei der Arbeit! Besuchen Sie uns in unserem B&#252;ro bei Dunkin&#8217; Donuts am Potsdamer Platz!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/Arbeitsplatz-Blog.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3255" title="Arbeitsplatz Blog" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/Arbeitsplatz-Blog-300x208.jpg" alt="" width="300" height="208" /></a></p>
<p>Beobachten Sie die Bloggerredakteure live bei der Arbeit! Besuchen Sie uns in unserem B&#252;ro bei Dunkin&#8217; Donuts am Potsdamer Platz!</p>
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		<title>Satz des Tages</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 22:02:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kleo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlinale 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Berlinale]]></category>
		<category><![CDATA[Im in trouble]]></category>

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		<description><![CDATA[»Am schwierigsten war es f&#252;r mich, die Alkoholszenen zu spielen &#8211; sie gaben uns Alkohol zu trinken.« (Min Sung-wook, Hauptdarsteller in I&#8217;M IN TROUBLE! auf dem Q&#038;A)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/Mini_Trouble.bmp"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/Mini_Trouble.bmp" alt="" title="Mini_Trouble" class="alignleft size-full wp-image-3193" /></a></p>
<h4><strong>»Am schwierigsten war es f&#252;r mich, die Alkoholszenen zu spielen &#8211; sie gaben uns Alkohol zu trinken.«</strong></h4>
<p> <em>(Min Sung-wook, Hauptdarsteller in I&#8217;M IN TROUBLE! auf dem Q&#038;A)</em></p>
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