<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Blog zum Hof &#187; drogen</title>
	<atom:link href="http://www.dasblogzumhof.de/tag/drogen/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.dasblogzumhof.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sun, 05 Feb 2012 10:57:08 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Ya! &#8211; Erl&#246;ser auf Droge</title>
		<link>http://www.dasblogzumhof.de/festivals/allgemein/ya-erloeser-auf-droge.php</link>
		<comments>http://www.dasblogzumhof.de/festivals/allgemein/ya-erloeser-auf-droge.php#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 16:31:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>holger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlinale 2010]]></category>
		<category><![CDATA[BERLINALE Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[FESTIVALS]]></category>
		<category><![CDATA[Autobiographie]]></category>
		<category><![CDATA[drogen]]></category>
		<category><![CDATA[punk]]></category>
		<category><![CDATA[religion]]></category>
		<category><![CDATA[russland]]></category>
		<category><![CDATA[voloshin]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dasblogzumhof.de/?p=3236</guid>
		<description><![CDATA[Regie: Igor Voloshin Russland 2009 88 Min &#8220;Ich bin&#8221; (Ya!) hat Igor Voloshin seinen zweiten Langfilm nach Nirwana (Forum 2008) genannt und alles Ya!sei &#8211; wie er verschmitzt im anschlie&#223;enden Q&#38;A behauptet &#8211; mit Ausnahme der halluzinierten Szenen genau so passiert. Das f&#228;llt etwas schwer zu glauben angesichts der endlosen grausamen Gewaltdarstellungen und Drogenexzesse im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Regie:</strong> Igor Voloshin</p>
<p>Russland 2009</p>
<p>88 Min</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/Ya11.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-3247" title="Ya1" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/Ya11-300x211.jpg" alt="" width="300" height="211" /></a>&#8220;Ich bin&#8221; (Ya!) hat Igor Voloshin seinen zweiten Langfilm nach <em>Nirwana</em> (Forum 2008) genannt und alles Ya!sei &#8211; wie er verschmitzt im anschlie&#223;enden Q&amp;A behauptet &#8211; mit Ausnahme der halluzinierten Szenen genau so passiert. Das f&#228;llt etwas schwer zu glauben angesichts der endlosen grausamen Gewaltdarstellungen und Drogenexzesse im Film. Ein wenig wirkt <em>Ya!</em> wie die russische Variante von <em>White Lightnin&#8217;</em> aus dem Panorama 2009. Auch dort wurden in einer w&#252;tenden Bild- und Soundcollage Drogen, Gewalt und Religion zusammenger&#252;hrt. W&#228;hrend White Lightnin&#8217; aber wenigstens als M&#246;glichkeit die Rettung und Erl&#246;sung noch zul&#228;&#223;t, macht Voloshin vom ersten Moment an klar, dass wir in der H&#246;lle leben und darin umkommen werden.<span id="more-3236"></span></p>
<p><em>Ya!</em> erz&#228;hlt die Geschichte einer Jugend-Clique um die religi&#246;se Erl&#246;ser-Figur Rom. Seinen J&#252;ngern gibt er statt Brot und Wein Wodka und Drogen aller Art. Der fr&#246;hlichen Endlos-Party des charismatischen Antichrist inmitten der Schar abgefuckter Punks und aufgetakelter Nutten stehen die staatlichen Ordnungsm&#228;chte in der Gestalt von Polizei und Klinik gegen&#252;ber. Ein Polizeichef verfolgt Rom, weil die Frau, die er begehrt hat, Roms Geliebte wurde. In einer der wilden Halluzinations-Sequenzen wird Rom von Polizisten auf einem Friedhof gekreuzigt (etwas moderner mit Elektrobohrer und D&#252;beln), seine Freundin anschlie&#223;end vor dem Gekreuzigten vom Polizeichef vergewaltigt und get&#246;tet.</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/Ya2.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3240" title="Ya2" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/Ya2-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a>Der gr&#246;&#223;te Teil des Film spielt, wenn auch nicht zusammenh&#228;ngend, in der Irrenanstalt, in die sich die Hauptfigur einweisen lassen hat, um der Wehrpflicht zu entgehen. HIer herrscht wie nicht anders zu erwarten die Oberschwester &#8211; das Vorbild <em>One flew over the cuckoos nest</em> von Ken Kesey wird im Film ausdr&#252;cklich zitiert &#8211; flankiert von einer h&#252;bschen Krankenschwester, in die sich der Protagonist verliebt. Ekelbilder aus der verwahrlosten und abbruchreifen Klinik wechseln ab mit alptraumhaften Halluzinationen im Drogenrausch oder unter Einwirkung der Medikamente und verdichten sich zu einer b&#246;sen Parabel der russischen Gesellschaft. Voloshin selbst nennt das bildm&#228;chtige &#8220;M&#228;rchen&#8221; einen Film &#252;ber die Lost Generation aus der Umbruchzeit des Untergangs der kommunistischen Gesellschaften.</p>
<p>Leider k&#246;nnen auch in Voloshins zweitem Langfilm nur die beeindruckend inszenierten Filmbilder. Die autobiographische Story zerfasert im Durcheinander aus Rausch-Bildern, Medikamenten-Halluzinationen und Realsequenzen, ohne selbst eine rauschhafte Wirkung entfalten zu k&#246;nnen. Ein &#252;briges macht die katastrophale Untertitelung, der zu folgen schlicht unm&#246;glich ist, so dass der Film in der derzeitigen Fassung ohnehin nur Russischsprachlern zuzumuten ist.</p>
<p><strong>Beste Szene:</strong> Die Freundesclique versteinert im Schnee zu einem gigantischen Denkmal.</p>
<p><strong>Das tr&#228;gt der Regisseur:</strong> Schickes Sakko &#252;ber &#8220;Dawn of the Dead&#8221;-T-Shirt (als filmisches Vorbild nennt er dann im Q&amp;A aber brav Martin Scorsese, <em>The Godfather</em>).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dasblogzumhof.de/festivals/allgemein/ya-erloeser-auf-droge.php/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Stars auf Plastik &#8211; South-Park-Episode: Guitar Queer-O</title>
		<link>http://www.dasblogzumhof.de/auf-dvd/stars-auf-plastik-south-park-episode-guitar-queer-o.php</link>
		<comments>http://www.dasblogzumhof.de/auf-dvd/stars-auf-plastik-south-park-episode-guitar-queer-o.php#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 17:45:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kleo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu auf DVD]]></category>
		<category><![CDATA[11. Staffel]]></category>
		<category><![CDATA[Butters]]></category>
		<category><![CDATA[Cartman]]></category>
		<category><![CDATA[drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Entzug Hero]]></category>
		<category><![CDATA[Episode 1113]]></category>
		<category><![CDATA[Guitar Hero]]></category>
		<category><![CDATA[Heroin Hero]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Kyle]]></category>
		<category><![CDATA[Parker]]></category>
		<category><![CDATA[Parodie]]></category>
		<category><![CDATA[Rockstar]]></category>
		<category><![CDATA[Simulation]]></category>
		<category><![CDATA[Stan]]></category>
		<category><![CDATA[Stone]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dasblogzumhof.de/?p=2728</guid>
		<description><![CDATA[Die geniale SOUTH-PARK-Episode GUITAR QUEER-O parodiert das PS- und xbox-Spiel »Guitar Hero«: Die Generation Spielkonsole erlebt dort n&#228;mlich nicht nur den kometenhaften Aufstieg eines Rockstars, sondern auch gleich den Absturz mitsamt Drogen und Ausbeutung durch Musikkonzerne. Nach 24 Stunden »Heroin Hero« ist Stan ein Wrack. (Foto: www.southpark.de) Das Video-Spiel »Guitar Hero« funktioniert folgenderma&#223;en: Auf Plastikcontrollern, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2732" title="heroinhero" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2009/11/heroinhero.jpg" alt="heroinhero" width="300" height="225" /></p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td>Die geniale SOUTH-PARK-Episode GUITAR QUEER-O parodiert das PS- und xbox-Spiel »Guitar Hero«: Die Generation Spielkonsole erlebt dort n&#228;mlich nicht nur den kometenhaften Aufstieg eines Rockstars, sondern auch gleich den Absturz mitsamt Drogen und Ausbeutung durch Musikkonzerne.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Nach 24 Stunden »Heroin Hero« ist Stan ein Wrack.</strong><br />
<em>(Foto: www.southpark.de)</em></p>
<p><span id="more-2728"></span></p>
<p>Das Video-Spiel »Guitar Hero« funktioniert folgenderma&#223;en: Auf Plastikcontrollern, die extra f&#252;r »Guitar Hero« einer Gitarre nachempfunden wurden, werden Songs nachgespielt. Auf dem Bildschirm erscheint dazu eine Art Leiste, die den Guitarrenhals symbolisiert. Es kommt nun darauf an, zur richtigen Zeit die richtigen Kn&#246;pfe (= B&#252;nde) und gleichzeitig die richtigen Saiten zu dr&#252;cken.<br />
Im Karrieremodus spielt man sich und seine Band durch Punktesammeln hoch.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-2739" title="Guitar-Hero" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2009/11/Guitar-Hero.jpg" alt="Guitar-Hero" width="300" height="169" /></p>
<p style="text-align: left;"><strong>»Neue Generation von Gitarrenvirtuosen, Drummern und furchtlosen Frontm&#228;nnern«: Werbetext von amazon Deutschland</strong><br />
<em>(Foto: amazon)</em></p>
<p>Diese Musikspielreihe ist sehr erfolgreich und wird aktuell gehypt. Abgesehen von den diversen Varianten (u. a. »On Tour«, »Legends of Rock«, »Metallica«) kann die Industrie auch eine Menge Zusatzmaterial verkaufen, wie Drums, Drumpads, Mikrofone, Kick Pedalen etc. Jeder kann jetzt ein Rockstar sein &#8211; nur eins haben die Entwickler nicht bedacht: Zu einer ordentlichen, klischeehaften Rockstarkarriere geh&#246;ren auch Drogen, Konzerne und Absturz.</p>
<h4><strong>»Wir sind drin« &#8211; der Aufstieg</strong></h4>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2729" title="quitar-hero1" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2009/11/quitar-hero1.jpg" alt="quitar-hero1" width="300" height="232" /></p>
<p>Stan und Kyle haben sich gemeinsam »Guitar Hero« f&#252;r ihre xbox geholt und spielen sowohl vor einem imagin&#228;ren Video- als auch vor einem realen Publikum, ihrer Klasse. Als sie die 100.000 Punkte und damit den »Rockstar-Status« knacken, ist der Jubel gro&#223;. Papa Marsh will sie wieder zur&#252;ck auf den Boden der Tatsachen holen. Doch prompt klingelt es an der T&#252;r und ein Manager einer Talentagentur nimmt sie unter Vertrag. Am Abend d&#252;rfen sie auf eine Pool-Koksparty mit Promies und stellen fest: »Wir sind drin!« Jetzt gilt es nur noch, die Eine-Million-Punkte zu erspielen.</p>
<h4><strong><br />
»Du hattest alles und hast es verbockt!« &#8211; der Abstieg</strong></h4>
<p><strong>1. Einsamkeit und Ausbeutung:</strong> Bei der n&#228;chsten »Bandprobe« lockt der Manager Kyle unter einem Vorwand nach drau&#223;en und &#252;berredet Stan, sich von seinem Freund zu trennen. »Er bremst dich aus. Du erzielst viel mehr Punkte als er.« Gegenargumente werden nicht akzeptiert: »Wei&#223;t du, was dir Loyalit&#228;t einbringt? Rein gar nichts.«<br />
<strong>2. Zweifelhafte Freunde:</strong> Stattdessen wird Stan Thad Jarvis an die Seite gestellt, ein poserndes, hochgez&#252;chtetes Genie mit einer zweifelhaften Britpop-Frisur, der aber nicht massenkompatibel ist.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-2743" title="1113" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2009/11/11131.jpg" alt="1113" width="200" height="150" /></p>
<p><strong>Genie Thad Jarvis als Stans neuer Freund.</strong><br />
(<em>Foto: southparkstudios.com</em>)</p>
<p><strong>3. Drogen: </strong> Stan plagen schwere Gewissensbisse. Kyle fehlt ihm und au&#223;erdem lastet ein enormer Erwartungsdruck auf ihm. Er braucht etwas zur Entspannung und geht in den EV-Games-Shop. Zur »Stressbew&#228;ltigung« wird ihm ein anderes Spiel angeboten: »Heroin Hero«. Man schie&#223;t sich simuliertes Heroin und rennt einem niedlichen Drachen hinterher, den man nur jagt, aber niemals f&#228;ngt. Stan ist begeistert, weil es dort keine Punkte und kein Publikum gibt. Zu Hause probiert er das neue Spiel aus.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2747" title="1113_catch_the_dragon" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2009/11/1113_catch_the_dragon.jpg" alt="1113_catch_the_dragon" width="300" height="232" /></p>
<p><strong>Verbildlichung des englischen »catch the dragon« (Heroin rauchen).</strong></p>
<p><strong>4. The Fall:</strong> Am n&#228;chsten Tag ist er extrem schlecht gelaunt und spielt keinen einzigen Ton richtig. Jarvis verl&#228;sst ihn. Als sein Manager »Heroin Hero« in seiner Tasche findet, ist er entsetzt: »Spielst du etwa Heroin-Hero?« &#8211; »Nur ein bisschen.« &#8211; »Niemand spielt dieses Spiel nur ein bisschen.«</p>
<p>Er soll Recht behalten. Am Tag des gro&#223;en Auftritts an dem Stan die Eine-Million-Marke knacken soll, findet ihn sein Manager v&#246;llig vollgepumpt in der versifften Wohnung. Den Auftritt verpatzt Stan v&#246;llig &#8211; seine Karriere ist damit gelaufen.</p>
<h4><strong>Von jetzt ab &#8211; alles richtig machen?</strong></h4>
<p>So ganz kann es Stan immer noch nicht lassen: Er geht wieder in den Games-Shop. Als der Dealer merkt, dass Stan nicht gut drauf ist, will er ihm das Spiel &#8220;Entzug-Hero&#8221; andrehen (»Da wird man von einem Drachen verfolgt« &#8211; netter Weiterdreh des vorangegangen Wortspiels). Stan entscheidet sich f&#252;r Soft-Drugs und nimmt nur eine »einfache Rennsimulation«. W&#228;hrend er spielt, l&#228;uft pl&#246;tzlich »ihr« Song im Radio und Stan wei&#223;, was zu tun ist. Er sucht Kyle auf, der in einer heruntergekommenen Spielhalle traurige Balladen spielt. Sie s&#246;hnen sich aus und wollen dem Spiel »mal kr&#228;ftig in den Arsch treten«. Gemeinsam knacken sie die Million. Doch dann tritt das Spiel ihnen in den Arsch: &#8220;Ihr habt die Million geknackt. IHR &#8211; SEID &#8211; SCHWUCHTELN&#8221;.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2750" title="guitar+queero" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2009/11/guitar+queero.jpg" alt="guitar+queero" width="200" height="131" /><br />
<strong>Zu viel Erfolg ist uncool. </strong></p>
<p>Die Story steht exemplarisch f&#252;r den South-Park-Style: Sie spult das gesamte Programm, das absolute Klischee einer Rockstarkarriere ab, das man auch von diversen schlechten Filmen wie THE DOORS oder Biographien (Cobain) her schon kennt. Gleichzeitig parodiert SOUTH PARK dieses Klischee, entweder in dem ma&#223;los &#252;bertrieben wird &#8211; wie in der 24-Parodie (auch 11. Staffel), wo in Hillary Clintons »Sumsum« eine »Bumbum« versteckt war &#8211; oder aber in dem noch etwas Neues hinzukommt: In GUITAR QUEER-O kommt Parker/Stone das echte Spiel zu Hilfe, das zu den Viertkl&#228;sslern wie angegossen passt. Die Konsolen-Besessenheit war immer wieder Thema einzelner Folgen. </p>
<p>Moralapostel, die Spiele nur als dumme Unterhaltung, als Plastiktr&#228;ume bezeichnen, h&#228;tten wahrscheinlich den Unterschied zwischen Realit&#228;t und Simulation thematisiert. Mit den Marsh-Eltern gehen die South-Park-Macher diesem Ansatz auch kurz nach: »Wenn sie nur halb so viel Zeit damit vergeuden w&#252;rden, ein richtiges Instrument zu spielen, k&#246;nnten sie vielleicht mal was erreichen«, beklagt sich Sharon Marsh. Und Randy Marsh spielt den Jungs etwas auf einer »echten(!)« Gitarre vor, doch statt der erhofften Begeisterung wird das als »schwul« bezeichnet. Verbl&#252;fft kontert er: »Aber das ist echt!« &#8211; »Echte Guitarren sind was f&#252;r alte Leute.« Und als Randy Marsh nachts, als er sich unbeobachtet f&#252;hlt, runterschleicht, um im Schl&#252;pfer zu »Guitar Hero« auf dem Plastikcontroller rumzuklampfen, muss er feststellen, dass er zu den alten Leuten geh&#246;rt. Denn er, der fast perfekt auf einer echten Guitarre spielen kann, wird vom Videopublikum ausgebuht.<br />
Jedem das seine!</p>
<p><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2009/11/1113GuitarQueer-O-2.jpg" alt="1113GuitarQueer-O--2" title="1113GuitarQueer-O--2" width="300" height="232" class="alignleft size-full wp-image-2757" /></p>
<p><strong>Eine Simulation hat auch ihr Gutes. Man kann im Schl&#252;pfer auftreten.</strong> <em> (Foto: comedycentral)</em></p>
<p>Diesen oberfl&#228;chlichen Standpunkt, n&#228;mlich, dass nur das real ist, was nicht simuliert, getr&#228;umt oder erdacht wurde, erteilt SOUTH PARK also eine Abfuhr. Dieses Thema wird &#252;brigens in der Trilogie FANTASIELAND (ebenfalls 11. Staffel) aufgegriffen: Tr&#228;ume und (Simulationen) sind demnach genauso real wie alles andere auch.</p>
<p>Vielmehr denken Parker/Stone in dieser Episode das »Guitar-Hero«-Konzept konsequent zu Ende und &#252;bertragen es in das Games-Milieu. Die Spielh&#246;lle entspricht dem heruntergekommenen Motel, in dem der einstige Star nun f&#252;r gute Trinkums&#228;tze sorgen soll. Der schon erw&#228;hnte Gamedealer sorgt f&#252;r einen scheinbaren Ausweg, reitet aber den anderen Star nur noch tiefer rein. Wenn Rockstar &#8211; dann richtig! Ein Klischee w&#228;re kein Klischee, wenn es nicht auch wahr w&#228;re. Aber auch hier haben die SOUTH-PARK-MACHER vorgesorgt und weisen es &#8211; zumindest am Schluss &#8211; als solches aus:<br />
Als Stan und Kyle entt&#228;uscht ihre Gitarrenkontroller fallen lassen und nach drau&#223;en zum Spielen gehen, &#252;bernehmen Cartman und Butters die Controller &#8211; Butters: »Ich darf der sein, der dich nach den Drogenpartys betr&#252;gen tut.« </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dasblogzumhof.de/auf-dvd/stars-auf-plastik-south-park-episode-guitar-queer-o.php/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nirvana (Forum) &#8211;  Schriller Ausstattungsfilm aus St. Petersburg</title>
		<link>http://www.dasblogzumhof.de/festivals/allgemein/igor-voloshin-nirvana-st-petersburg.php</link>
		<comments>http://www.dasblogzumhof.de/festivals/allgemein/igor-voloshin-nirvana-st-petersburg.php#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 06:49:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>holger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlinale 2008]]></category>
		<category><![CDATA[BERLINALE Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[drogen]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>
		<category><![CDATA[kino]]></category>
		<category><![CDATA[russland]]></category>
		<category><![CDATA[Science-Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[st. petersburg]]></category>
		<category><![CDATA[voloshin]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dasblogzumhof.de/allgemein/igor-voloshin-nirvana-st-petersburg.php</guid>
		<description><![CDATA[Regie: Igor Voloshin Russland 2008 89 Min. Es gibt eine Theorie, dass Filmemachen nichts anderes sei, als die immer gleichen Themen anders zu verfilmen. Wenn das stimmt, hat der russische Regisseur Igor Voloshin in seinem Erstlingswerk &#8220;Nirvana&#8221; alles richtig gemacht. Leider gibt es im Forum, wo der Film l&#228;uft, weder f&#252;r Maske, noch f&#252;r Kost&#252;me, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Regie: </strong>  Igor Voloshin<br />
Russland 2008<br />
89 Min.</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/02/nirvana.jpg" title="nirvana.jpg"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/02/nirvana.jpg" alt="nirvana.jpg" /></a></p>
<p>Es gibt eine Theorie, dass Filmemachen nichts anderes sei, als die immer gleichen Themen anders zu verfilmen. Wenn das stimmt, hat der russische Regisseur Igor Voloshin in seinem Erstlingswerk &#8220;Nirvana&#8221; alles richtig gemacht. Leider gibt es im Forum, wo der Film l&#228;uft, weder f&#252;r Maske, noch f&#252;r Kost&#252;me, noch f&#252;r das B&#252;hnenbild Spezialpreise. Nirvana bek&#228;me sie alle und h&#228;tte selbst beim Soundtrack noch gute Chancen. Warum also z&#252;ndet der Film trotzdem nicht?</p>
<p>13.2. 12.30 Uhr, Cubix 9, OmE<br />
14.2., 22.00 Uhr, Delphi, OmE<br />
17.2., 20.00 Uhr, Colosseum 1, OmE</p>
<p><span id="more-244"></span><br />
Die Geschichte ist schnell erz&#228;hlt. Die Moskauer Krankenschwester Alisa hat die Schnauze voll von Moskau und zieht nach St. Petersburg.  In einer heruntergekommenen WG wohnt sie mit dem Junkie-P&#228;&#228;rchen Valera und Dead Man zusammen. Als Dead Man ein Verh&#228;ltnis mit ihr beginnt, bekriegen sich die beiden Frauen, finden aber zueinander, als Valera eine &#220;berdosis nimmt und Alisa sie rettet. Dann wird Dead Man entf&#252;hrt, weil er seine Schulden nicht bezahlen konnte. Alisa und Valera ziehen durch St. Petersburg, um das Geld aufzutreiben. Mit viel M&#252;he gelingt es und sie kaufen Dead Man frei. Dead Man klaut aber dann das Geld, das die beiden zum Zur&#252;ckzahlen der Schulden ben&#246;tigen und fl&#252;chtet. Valera begeht daraufhin Selbstmord, Alisa holt sich bei Valeras Dealer eine &#220;berdosis, im Rausch erscheint ihr Valera und gibt ihr wieder Lebensmut.</p>
<p>Nicht nur die schr&#228;gen Kost&#252;me und phantasievoll geschminkten Frauen sind ungew&#246;hnlich, auch die Geschlechterverh&#228;ltnisse scheinen vertauscht. Die M&#228;nner sind den Frauen v&#246;llig unterlegen. Der einzige direkte Kampf zwischen einem Mann und einer Frau endet nach nur einem einzigen festen Schlag &#8212; mit einem zertr&#252;mmerten Sch&#228;del des Mannes. Einen gleichwertigen Gegner f&#252;r Pr&#252;geleien haben die beiden Frauen nur, wenn sie gegeneinander k&#228;mpfen. Nach der Pr&#252;gelei zeigen sie sich stolz die Narben vergangener K&#228;mpfe.</p>
<p><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/02/nirvana3.thumbnail.jpg" alt="Nirvana" align="left" />Das alles rettet den Film aber nicht, so sch&#246;n diese Kleinigkeiten auch sein m&#246;gen. Wie der Regisseur vollkommen richtig anmerkt, ist diese Geschichte zeitlos. Sie ist weder neu noch besonders intelligent. Genau das ist ihr Problem. Voloshin hat nichts zu erz&#228;hlen. Er betreibt einen gewaltigen Aufwand, um dieses inhaltliche Nirvana hinter Tonnen von Schminke, Kost&#252;men und lauter Musik zu verstecken. Die von Szene zu Szene wechselnden irrsinnigen Kost&#252;me und grotesken futuristischen Schminkorgien dienen aber leider gerade nicht dazu, das Innere der Figuren erkennbar zu machen. Vielmehr &#252;bert&#252;nchen sie nur die inhaltliche Leere des Films und der Figuren. Die Ausstattung korreliert nicht mit der Entwicklung der Geschichte, sondern folgt eigenen Gesetzen, die rein &#228;sthetischer Natur sind. So werden Schauspielerinnen zu Models degradiert.</p>
<p>Das sollte aber niemanden hindern, diesen insgesamt doch gro&#223;artigen Film eines russischen Ausnahmetalents anzusehen. Wie eingangs schon erw&#228;hnt, w&#252;rde ich dem Film sofort drei Spezialpreise f&#252;r die Ausstattung zuerkennen.  Allein die hoch&#228;sthetischen Bilder heruntergekommener Kulissen in St. Petersburg sind den Eintritt wert. Nirvana ist eine wunderbare, phantastische und hoch&#228;sthetische Verpackung f&#252;r einen leeren Kern. Wenn Voloshin sich das n&#228;chste Mal entscheiden k&#246;nnte, auch einen Film zu drehen und sich nicht allein auf seine Kost&#252;m- und Maskenbildner zu verlassen, w&#228;re alles gut.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dasblogzumhof.de/festivals/allgemein/igor-voloshin-nirvana-st-petersburg.php/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

