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	<title>Blog zum Hof &#187; FORUM</title>
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		<title>Berlinale f&#252;r Anf&#228;nger</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 14:44:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kleo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlinale 2011]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf vielfachen Wunsch nun doch ein Extra-Post f&#252;r Berlinale-Newcomer aus sieben Jahren Festival-Erfahrung. Das ist eine Einf&#252;hrung in das Festival mit einer Vorstellung der Sektionen, einem &#220;berblick &#252;ber die Informationsbeschaffung und Tipps zum Kartenkauf. Insidertipps inklusive! 1. Die Berlinale ist ein Festival&#8230; &#8230;.kein Spaziergang in das n&#228;chstgelegene Multiplex am Samstagabend. Man steht lange f&#252;r Tickets [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf vielfachen Wunsch nun doch ein Extra-Post f&#252;r Berlinale-Newcomer aus sieben Jahren Festival-Erfahrung. Das ist eine Einf&#252;hrung in das Festival mit einer Vorstellung der Sektionen, einem &#220;berblick &#252;ber die Informationsbeschaffung und Tipps zum Kartenkauf. Insidertipps inklusive!</p>
<h5><strong>1. Die Berlinale ist ein Festival&#8230;</strong></h5>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/BerlinaleBaer.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-4782" title="BerlinaleBaer" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/BerlinaleBaer.gif" alt="" width="100" height="148" /></a>&#8230;.kein Spaziergang in das n&#228;chstgelegene Multiplex am Samstagabend. Man steht lange f&#252;r Tickets an, bei Ausverkauf m&#246;glicherweise gar umsonst, bezahlt f&#252;r bestimmte Filme sehr viel Geld, muss sich aufwendig informieren, bekommt aber trotzdem weniger Infos, weil ausf&#252;hrliche Kritiken erst am Auff&#252;hrungstag oder bei Weltpremieren erst nach der Erstauff&#252;hrung erlaubt sind. Mit anderen Worten: Man kauft die Katze im Sack.                                      </p>
<p>Als n&#228;chstes sollte man wissen, dass einige Filme kurz danach ins Kino kommen. Wettbewerbsfilme sehr h&#228;ufig. (Der Wettbewerbsfilm THE KING´S SPEECH startet sogar noch w&#228;hrend der Berlinale. TRUE GRIT und PINA vier Tage danach &#8230;) Filme aus anderen Sektionen seltener. Am wahrscheinlichsten starten noch Filme aus dem Panorama und der Perspektive Deutsches Kino, wenn sie eine markt&#252;bliche L&#228;nge aufweisen. Am besten, man pr&#252;ft das vorher, z. B. auf <a href="http://www.filmz.de/starttermine.htm" target="_blank">filmz.de</a>.<span id="more-4736"></span></p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/Berlinale-2010.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-4787" title="Berlinale 2010" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/Berlinale-2010.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a></p>
<h6><strong>Berlinale im Schnee: 2010</strong></h6>
<p>Es lohnt sich, ganz besonders in den ersten Tagen, nicht, sich f&#252;r einen <strong>einzelnen</strong> Film anzustellen. Die durchschnittliche Wartezeit morgens betr&#228;gt dann an den Vorverkaufskassen zwei bis drei Stunden. Das Risiko, dass der spezielle Film ausverkauft ist, ist hoch. (Weiter unten nochmal Hinweise, welche Filme schnell ausverkauft sind.) Der Festival-Profi und Cineast will m&#246;glichst viele, m&#246;glichst sehr unterschiedliche Filme entdecken, Filme, die niemals ins Kino kommen. Er hat stets Alternativ-Filme parat. Kino-King Knut (Elstermann) hat den «ordentlichen Festivaldurchschnitt» mal auf vier Filme pro Tag definiert.</p>
<p>Mancher stellt sich vielleicht nur f&#252;r einen Retro-Film an, der ihn als Kind mal begeistert hat und der nun restauriert &#252;ber die Leinwand flimmert. Dann kann sich auch mal stundenlanges risikoreiches Anstehen lohnen.<br />
(Hier mal der Hinweis, dass Retro-Filme teilweise auch als sogenannte «Cross-Sektion» in der GENERATION laufen und da eventuell billiger sind. Muss ich noch mal pr&#252;fen.)</p>
<p>Wenn man lediglich Stars sehen will, dann gucke man ins Programm, wann der entsprechende Wettbewerbsfilm das erste Mal im Berlinale-Palast l&#228;uft und begebe sich 30 &#8211; 60 Minuten vor dem Filmstart zum Roten Teppich.</p>
<h5><strong>2. Der Aufwand, Filminfos zu bekommen, ist hoch!</strong></h5>
<p>Wenn man sehr sehr viel Zeit hat, geht man auf die offiziellen Seiten vom FF Sundance und dem FF Toronto, wo einige Filme bereits liefen und recherchiert selbst in Blogs. Am informativsten sind nat&#252;rlich Kritiken oder Fanberichte.</p>
<p>Wenn man etwas weniger Zeit zum St&#246;bern hat, kann man sich das gesamte Berlinale-Programm, alphabetisch nach Titeln geordnet, auf der offiziellen <a href="http://www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/programmsuche.php" target="_blank">Berlinaleseite</a> ansehen. Diese Seite ist fast identisch mit dem gro&#223;en Berlinale-Katalog, den man f&#252;r 17 € (Studenten 10 €) an den Merchandising-St&#228;nden erwerben kann. (Im Katalog sind die Forums-Filme und die Filme der Perspektive Deutsches Kino nicht enthalten &#8211; die haben eigene Kataloge. Das Forum hat auch noch ein kostenloses Heftchen.) Mit Ausnahme des Forums-Katalogs beschr&#228;nken sich alle Infos auf Credits und Synopsis. Der Katalog vom Forum bietet den Regisseuren eine Plattform, sich in einem Interview zu ihrem Film zu &#228;u&#223;ern.</p>
<p>Wenn man noch weniger Zeit hat, kauft man sich an den beiden Mittwochen vor der Berlinale den <em>tip </em> und/oder die <em>zitty</em>. Dort werden auf ca. 30 Seiten Programmschwerpunkte, Besonderheiten, Richtungen der gesamten Berlinale zusammenfassend beschrieben. Dazu gibt es ein Minibooklet mit dem gesamten Programm. Im Internet findet man auch in diversen Blogs Berlinale-Vorab-Texte.</p>
<p>Ausf&#252;hrliche Kritiken und Besprechungen d&#252;rfen in Deutschland, wie schon erw&#228;hnt, erst am Tag der Auff&#252;hrung oder danach erscheinen (Tagespresse, Blogs wie z. B. <a href="http://www.perlentaucher.de/berlinale-blog/" target="_blank">Perlentaucher</a> oder dieser hier <img src='http://www.dasblogzumhof.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  )</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/Elstermann-in-der-MaxxBar2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4791" title="Elstermann in der MaxxBar" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/Elstermann-in-der-MaxxBar2.jpg" alt="" width="350" height="209" /></a></p>
<h6><strong>Knut Elstermann in der MaxX-Bar</strong></h6>
<p><strong>Radio Eins</strong> mit Kino-King Knut Elstermann ist das offizielle Berlinale-Radio. Hier wird den ganzen Tag &#252;ber das Festival berichtet und ab 22 Uhr live aus der <a href="http://www.maxx-bar.de/" target="-blank">MAXX-Bar</a> am Potsdamer Platz. Am fr&#252;hen Nachmittag, ich glaube so gegen 14-15 Uhr,  werden auf Radio Eins t&#228;glich Karten f&#252;r den Abend verlost.</p>
<p>Die einzelnen Sektionen haben sich im Laufe der 60j&#228;hrigen Festivalgeschichte herauskristallisiert &#8211; das f&#252;hrt heute dazu, dass das Festival ziemlich kompliziert und un&#252;bersichtlich geworden ist. Im Folgenden mal der Versuch eines Kurz&#252;berblicks.</p>
<h5><strong>3. Sektionen und Schwerpunkt-Kinos</strong></h5>
<p>Eine Sektion unterscheidet sich von einer anderen darin, dass sie zu einem anderen Zeitpunkt und aus anderen Bed&#252;rfnissen heraus entstanden ist. Darauf wird hier jedoch nicht weiter eingegangen, das kann man googlen. Jede Sektion hat ihren eigenen Chef und ihren eigenen Filmpreis. Ich beschr&#228;nke mich darauf, sie programmatisch zu umrei&#223;en und die Auff&#252;hrkinos zu beschreiben.</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/BerlinaleBaer-Competition_gespiegelt.gif"><img class="alignright size-full wp-image-4804" title="BerlinaleBaer Competition_gespiegelt" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/BerlinaleBaer-Competition_gespiegelt.gif" alt="" width="100" height="140" /></a>Der <strong>Wettbewerb </strong> ist das  Hauptprogramm, das aus Filmen besteht, die, wenn sie nicht «Au&#223;er Konkurrenz» laufen, um die Goldenen und Silbernen B&#228;ren konkurrieren. Diese werden von einer internationalen Jury vergeben, die jedes Jahr aus anderen Mitgliedern des Filmbusiness zusammengesetzt wird. Gemeinhin hei&#223;t es, der Wettbewerb zeige Stars und Blockbuster. Das stimmt so nicht. Es laufen zwar einige Mainstream-Filme, aber die sind nur dazu da, um Stars anzulocken. Es werden auch viele nicht-massenkompatible Filme gezeigt. Vielleicht kann man sagen: Im Wettbewerb laufen Filme von eher international bekannten Regisseuren, weniger Deb&#252;tfilme. H&#228;ufig starten die Filme sp&#228;ter im Kino. F&#252;r asiatische Filme, Filme aus Osteuropa und dem Nahen Osten gilt letzteres weniger.<br />
Erstauff&#252;hrungen: Berlinale Palast<br />
Wettbewerbswiederholungen: Urania, Zoo Palast (nur in diesem Jahr nicht &#8211; wird restauriert), seit 2009 Friedrichstadtpalast. Vor letzterem «Kino» m&#246;chte ich dringend abraten, das ist eher eine Massenabfertigungshalle f&#252;r Berlinale-Touristen, die vorrangig Wettbewerbsfilme sehen wollen. Die Urania ist auch nicht so der Burner. Beides umfunktionierte S&#228;le. Der Berlinale-Palast d&#252;rfte das einzige Kino sein, dass Pl&#228;tze zuweist. Es gibt mehrere R&#228;nge; Essen und Trinken sind verboten. Taschen m&#252;ssen abgegeben werden. Ich habe mal erlebt, dass sich zwei Zuschauer, die auf den R&#228;ngen sa&#223;en, fast gekloppt haben. Einer wollte sich nicht anlehnen und der andere konnte dadurch die UT nicht sehen. Schrecklicher Bau!</p>
<p>Seitdem der Friedrichstadtpalast hinzugekommen ist, sind die Wettbewerbsfilme nicht mehr so schnell ausverkauft.</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/Friedrichstadtpalast.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-4834" title="Friedrichstadtpalast" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/Friedrichstadtpalast.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<h6><strong>Hier will keine Kinoatmossph&#228;re aufkommen. Der Friedrichstadtpalast kurz vor einer Auff&#252;hrung. Berlinale 2009</strong></h6>
<p>Die Wettbewerbsfilme sind die einzigen Filme, die teilweise auch mit deutschen Untertiteln gezeigt werden.</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/BerlinaleBaer_Forum2.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-4799" title="BerlinaleBaer_Forum" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/BerlinaleBaer_Forum2.gif" alt="" width="100" height="140" /></a></p>
<p>Ende der 60er geriet die Berlinale in eine schwere Stagnationskrise. Es kam zu Festivalabbr&#252;chen und Protesten &#8211; aus diesem Gegenfestival ging 1971 ein eigenst&#228;ndiger Programmbereich, das <strong>Forum, </strong>hervor. Hier liefen traditionell politische, experimentelle Filme sowie klassische Autorenfilme, wie sie die Nouvelle Vague und sp&#228;ter der Neue Deutsche Film definiert hat. Was das politische anbelangt: W&#252;rde ich inzwischen nicht mehr als ein spezifisches Merkmal des Forums betrachten &#8211; es ist im Panorama mindestens ebenso pr&#228;sent.</p>
<p>Ganz besonders beliebt ist hier aber nach wie vor das asiatische Kino, insbesondere die Japaner. Im L&#228;nderschwerpunkt werden aber auch afrikanische Filme gef&#246;rdert &#8211; das sind Rarit&#228;ten! &#8211; und lateinamerikanische Produktionen. Das Forum hat bestimmte Regisseure entdeckt und zeigt sie immer wieder. Teilweise sind sie aber inzwischen auch in andere Sektionen abgewandert.</p>
<p>Stilistisch liebt diese Sektion die Durchbrechung von filmischen Konventionen. Die Unterscheidung von fiktiv und dokumentarisch spielt keine gro&#223;e Rolle, sondern im Gegenteil, verschwimmt h&#228;ufig. Filme mit ungew&#246;hnlichen L&#228;ngen, wie z. B. in diesem Jahr die 278min&#252;te HEAVEN´S STORY oder 2009 der 234min&#252;te <a href="http://www.dasblogzumhof.de/festivals/allgemein/berlinale-2009/love-exposure-ai-no-mukidashi-whats-wrong-with-being-a-pervert.php" target="_blank">LOVE EXPOSURE</a> finden im Forum ihren Platz.</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/Delphi_2010_8.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4843" title="Delphi_2010_8" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/Delphi_2010_8.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<h6><strong>Kino Delphi in der Kantstra&#223;e. Sicht vom Rang.</strong></h6>
<p>Im Forum sind auch bestimmte Filmschulen verst&#228;rkt zu sehen, wie momentan z. B. die Berliner Schule. Aus dem Forum hat sich inzwischen eine weitere, noch experimentellere Richtung abgespalten: das <strong>Forum expanded</strong>. Dort laufen Sachen, die ich nicht mehr unter dem Begriff «Film» fassen w&#252;rde. Es sind eher Kunstobjekte, die auch in der Tate Modern oder im MoMA laufen (k&#246;nnten).<br />
Schwerpunkt-Kinos. Arsenal und Delphi.  Beides sehr sch&#246;ne Kinos, das Delphi nat&#252;rlich noch mehr als das neu erbaute Arsenal.<br />
Die Vorf&#252;hrungen f&#252;rs Forum sind nicht so schnell ausverkauft. Es gibt allerdings Ausnahmen. Generell aber gilt: Hier kann man auch noch Mittags oder am Abend am zentralen Vorverkaufsschalter antanzen und bekommt Karten.</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/BerlinaleBaer_Panorama_HipHop1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4915" title="BerlinaleBaer_Panorama_HipHop" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/BerlinaleBaer_Panorama_HipHop1.jpg" alt="" width="100" height="148" /></a>Das <strong>Panorama</strong> ging 1986 aus der INFO-SCHAU hervor. Hier laufen klassisches Arthouse-Kino und schwul-lesbische Filme. Diese Sektion sieht sich gern zunehmend politisch. Daf&#252;r gibt es die Untersektion <strong>Panorama Dokumente</strong>, in der ausschlie&#223;lich Dokus laufen, h&#228;ufig &#252;ber schwul-lesbische Leitfiguren, diskriminierte Gruppen, aber auch linke Agit-Prop-Filme. Leiter: Wieland Speck. Kinos: CinemaxX, Cinestar, International. Letzteres ist mein Favoriten-Kino. Es hat wie das Delphi einen Gong und einen protzigen Kinovorhang.</p>
<p>Panorama-Filme sind relativ schnell ausverkauft. Der Film, der den Panorama-Publikumspreis erhalten wird, und der am letzten Berlinale-Tag zusammen mit der Preisverleihung gezeigt wird, geh&#246;rt meist zu den ersten drei ausverkauften Filmen.</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/BerlinaleBaerGeneration_gespiegelt1.gif"><img class="alignright size-full wp-image-4801" title="BerlinaleBaerGeneration_gespiegelt" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/BerlinaleBaerGeneration_gespiegelt1.gif" alt="" width="100" height="140" /></a>Seit 1978 hatte das Festival mit dem KINDERFILMFEST eine eigenst&#228;ndige Kinder- und Jugendsektion. Diese hat sich inzwischen ebenfalls weiter modernisiert: Sie hei&#223;t seit 2007 <strong>Generation </strong> und unterteilt sich in <strong>Kplus </strong>und <strong>14plus</strong>. Bei den Kplus-Filmen gibt es eine Altersempfehlung, die 14plus-Filme sind allgemein ab 14. Unter den 14plus-Filmen waren Produktionen, die sp&#228;ter als Erwachsenen-Arthouse-Filme im Kino vermarktet wurden. Das hier vorherrschende Genre: Coming-of-Age.<br />
.<br />
Die Kplus-Filme werden live durch einen deutschen Sprecher &#252;bersetzt (eingesprochen), die 14plus-Filme laufen wie alle anderen Filme im Original mit englischen UT. Traditionelle Hauptspielst&#228;tten: normalerweise Zoo Palast (au&#223;er in diesem Jahr), neu: Haus der Kulturen der Welt, FaF, eigentlich auch Babylon Mitte, Collosseum.</p>
<p>Die Generation, insbesondere die 14plus-Filme, geh&#246;rt zu den schnell ausverkauften Sektionen.</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/BerlinaleBaer_Retro21.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-4802" title="BerlinaleBaer_Retro2" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/BerlinaleBaer_Retro21.gif" alt="" width="100" height="149" /></a>Die <strong>Retrospektive</strong> wird von der Deutsche Kinemathek ausrichtet. Alte Filme werden zu einer Reihe zusammengefasst. Entweder werden Produktionen zu einem bestimmten Themenkomplex gezeigt. Das kann ein Filmformat sein, das mal in einer bestimmten Epoche popul&#228;r war («70 mm &#8211; Bigger than Life») oder Frauen im 50er-Film («Traumfrauen. Stars im Film der F&#252;nfziger») oder die Werkschau eines bestimmten Schauspielers oder Regisseurs. Das Besondere: Man kann in sehr  kurzer Zeit ein ganzes Werk mit manchmal sehr aufwendig restaurierten Kopien sehen. Oft gibt es dazu eine Ausstellung im Filmhaus und die Deutsche Kinemathek bringt ein Extra-Buch heraus.</p>
<p>Hier kann ich nicht sagen, ob die Filme schnell ausverkauft sind. Wohl eher nicht &#8211; man kann sie sich ja meistens auch in der Videothek ausleihen.</p>
<p>Die <strong>Perspektive Deutsches Kino</strong> ist eine kleine, deutsche Reihe, die dazu dient, Newcomer, die direkt von den Filmhochschulen kommen, bekannt zu machen. Berlin-Filme sind hier schnell ausverkauft, ansonsten gibt es nicht so einen Run auf deutsche Filme. Es kommt wohl auf die Thematik an. Dann gibt es noch <strong>diverse Kurzfilmreihen</strong> der einzelnen Sektionen, die <strong>Berlinale Specials</strong>, die <strong>Hommage </strong> (ebenfalls eine Retro-Reihe), die Yuppie-Reihe <strong>Kulinarisches Kino</strong>, in der man Filme zum Thema Essen sehen kann und dabei essen muss&#8230;</p>
<h5><strong>4. Das Regelwerk des Kartenkaufs</strong></h5>
<p><strong>Der Kartenvorverkauf</strong></p>
<p><strong>Beginn:</strong> Der Kartenvorverkauf beginnt grunds&#228;tzlich am Montag der Berlinalewoche, in diesem Jahr also am 7.2.</p>
<p><strong>Online-Kauf</strong></p>
<p>Gegen eine zus&#228;tzliche Geb&#252;hr von 1,50 € k&#246;nnen Tickets mit Visa oder Mastercard online gekauft werden, direkt &#252;ber das Programm auf der Berlinaleseite (Link siehe oben). Die Karten m&#252;ssen dann am <strong>Internetcounter</strong> in den Potsdamer Platz Arcaden unter Vorlage der ausgedruckten Bestellbest&#228;tigung abgeholt werden. Dort steht man nicht lange an. Ich habe das noch nie gemacht und kann daher auch nicht sagen, ob die Seite eventuell &#252;berlastet und wie hoch das Internet-Kontingent ist.</p>
<p>Generell gehen nur ganze wenige Vorstellungen des Berlinale Palasts in den &#246;ffentlichen Kartenverkauf. F&#252;r TRUE GRIT sind es vielleicht f&#252;nf bis f&#252;nfzehn Karten. Die bekommen dann die Leute, die die Nacht im Schlafsack vor den Arcaden verbracht haben (falls es in diesem Jahr solch Verr&#252;ckte geben sollte).</p>
<p><strong>Zentraler Vorverkauf</strong></p>
<p>Es gibt drei zentrale Vorverkaufsstellen: Potsdamer Platz Arcaden, International, Urania.<br />
Sehr unterhaltsam ist der zentrale Vorverkauf im Foyer der Arcaden. Man kommt mit vielen Leuten ins Gespr&#228;ch, w&#228;hrend die Medienleute herumstreifen wie um eine Beute und dann ziemlich dumme Fragen stellen.</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/Programmplanung1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4860" title="Programmplanung" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/Programmplanung1.jpg" alt="" width="200" height="246" /></a></p>
<h6><strong>Programmplanung kurz vor Er&#246;ffnung des zentralen Vorverkaufs in den Arcaden</strong></h6>
<p>Der Verkauf beginnt jeden Tag um 10 Uhr, um diese Zeit stehen in der Regel schon lange Schlangen vor den Ticketcountern. Mittwoch, Donnerstag und Freitag in der ersten Berlinale-Woche ist in der Regel die H&#246;lle los. Es kommt zu langen Anstehzeiten, weil alle am ersten Wochenende zur Berlinale wollen. Hinzu kommt, dass viele nicht durchblicken. Sie brauchen ewig am Schalter und kaufen trotzdem nur wenige Tickets. Das ist sehr unprofessionell. Um nicht zu den Blockierern zu geh&#246;ren, sollte man Folgendes beachten:</p>
<p><strong><br />
Wann bekomme ich welche Karte?</strong></p>
<p>F&#252;r alle Vorstellungen gilt: Ich kann Karten drei Tage im Voraus kaufen, nur die Wettbewerbswiederholungen vier Tage vorher. Ich bekomme immer Karten f&#252;r den Friedrichstadtpalast, f&#252;r den Publikumstag (letzter Berlinaletag), die Berlinale-goes-Kiez-Kinos, f&#252;r das HAU (Sonderveranstaltungen) und die Yuppie-Veranstaltung Kulinarisches Kino.</p>
<p><strong>Code</strong></p>
<p>Am Counter sagt man grunds&#228;tzlich den sechsstelligen Code der Vorf&#252;hrung an. Er steht in diesen d&#252;nnen Programmheften, die &#252;berall in den Arcaden ausliegen. Die ersten zwei Ziffern stimmen mit dem Tag der Vorstellung &#252;berein (12 = 12. Februar).</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/Berlinale-Karten.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-4817" title="Berlinale-Karten" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/Berlinale-Karten.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<h6><strong>Berlinale-Tickets: deutlich sichtbar, der sechsstellige Ticketcode, den man an den Countern ansagen sollte </strong></h6>
<p><strong>Ausverkaufte Filme und Alternativplanung</strong></p>
<p>Ein Gl&#252;ck hat die Berlinale seit letztem Jahr die Digitalisierung entdeckt. &#220;ber den Ticketcountern h&#228;ngen nun elektronische Tafeln mit den f&#252;r diesen Verkaufstag erh&#228;ltlichen Filmen. Dahinter K&#228;stchen mit den noch vorhandenen Kartenkontingenten: Gr&#252;n= alles im gr&#252;nen Bereich; Gelb = kritische Phase; Rot = gnadenlos ausverkauft (siehe dazu aber weiter unten «Tageskasse»). Fr&#252;her wurde das auf einer Papptafel mit einem Edding durchgestrichen &#8211; das bekam man gar nicht richtig mit. Nun kann man sich aber rechtzeitig auf den Ernstfall vorbereiten.</p>
<p>Die Profis haben immer Alternativ-Filme in Petto. F&#252;r solch eine Alternativ-Planung sind die Minibooklets aus <em>tip</em> und <em>zitty </em>sehr gut geeignet, weil dort alle Filme nach Uhrzeiten gelistet werden. Das geht mit diesen kostenlosen Programmheftchen nicht. Im Booklet sieht man ganz schnell die Filml&#228;nge und das Kino. Jetzt muss man nur noch die Wegzeit von Kino zu Kino einkalkulieren.</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/Booklet.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4849" title="Booklet" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/Booklet.jpg" alt="" width="300" height="209" /></a></p>
<h6><strong>Zitty-Mini-Booklet, Berlinale 2007</strong></h6>
<p>Seit eins, zwei Jahren gibt es auf der Berlinaleseite einen pers&#246;nlichen Programmplaner, der einem &#220;berschneidungen anzeigt. Aber das n&#252;tzt einem nur f&#252;r die Favoritenplanung und, wenn man viele Leute kennt, die ebenfalls zur Berlinale gehen, sich nicht aus den Augen zu verlieren. Man gibt das Login weiter, so, dass die anderen sehen k&#246;nnen, wo man hingeht und wo man sich vielleicht treffen k&#246;nnte.</p>
<p><strong>Der Kartenkauf am Tag der Auff&#252;hrung: Tageskasse</strong></p>
<p>Ein weitere Alternative zum langen Anstehen ist die Tageskasse. Filme, die an dem anvisierten Tag laufen, gibt es nicht mehr im Vorverkauf, sondern nur noch im jeweiligen Kino, 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn, im CinemaxX schon ab 10 Uhr, im Colosseum ab 12 Uhr. Ich habe festgestellt, dass die Tageskassen offenbar &#252;ber eigene Kontigente verf&#252;gen. D.h. wenn ein Film im Vorverkauf als «ausverkauft» deklariert wird, hei&#223;t dies nicht, dass man an der Tageskasse keine Karte mehr bekommen kann. Es gibt kaum Anstehzeiten und als Sch&#252;ler, Student, Behinderter, Arbeitsloser oder Wehrdienstleistender bekommt man 50% Preisnachlass.</p>
<p><strong>Karten von Akkreditieren</strong></p>
<p>Mit den kostenlosen Tickets von Presseakkreditierten kommt man nicht rein, da die dazugeh&#246;rige Akkreditierung (rot) verlangt wird. Ich wei&#223; nicht, wie das mit den Fachbesucherakkreditierungen (blau) ist. Ich hatte mehrfach eine und musste sie nie vorzeigen. Da das Kontingent f&#252;r die Fachbesucher aber nicht so berauschend ist, wird es nicht h&#228;ufig vorkommen, dass diese ihre Karten verschenken.</p>
<p>Na dann, viel Erfolg!</p>
<p><strong>Links auf einen Blick: </strong></p>
<p>Verkaufsmodalit&#228;ten, Preise, Kassen, &#214;ffnungszeiten auf der <a href="http://www.berlinale.de/de/service/eintrittskarten/index.html" target="_blank">Berlinale-Seite</a><br />
<a href="http://www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/programmsuche.php" target="_blank">Berlinale-Programm</a>, alphabetisch geordnet<br />
<a href="http://www.berlinale.de/de/archiv/jahresarchive/2010/02_programm_2010/02_Programm_2010.html" target="_blank">Berlinale-Archiv</a><br />
<a href="http://www.arsenal-berlin.de/de/forum/news.html" target="_blank">Seite vom FORUM</a><br />
<a href="http://www.arsenal-berlin.de/de/forum/archiv/programmarchiv.html" target="_blank">Archiv vom FORUM</a></p>
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		<title>30 BERLINEFILME IN 30 S&#196;TZEN</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 14:13:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kleo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlinale 2011]]></category>
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		<description><![CDATA[Viele sind von dem gro&#223;en Filmangebot jedes Jahr neu &#252;berfordert. Hier habe ich mal ein paar Filme zusammengesucht, die sich lohnen k&#246;nnten, geordnet nach Sektionen. Davon vorher gesehen habe ich allerdings nur die Filme vom Forum. WETTBEWERB 1. TRUE GRIT (Au&#223;er Konkurrenz): Ein Film von den Coen-Br&#252;dern, dazu ein Western-Remake, braucht keine Begr&#252;ndung, warum man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele sind von dem gro&#223;en Filmangebot jedes Jahr neu &#252;berfordert. Hier habe ich mal ein paar Filme zusammengesucht, die sich lohnen k&#246;nnten, geordnet nach Sektionen. Davon vorher gesehen habe ich allerdings nur die Filme vom Forum. </p>
<h3>WETTBEWERB</h3>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/BerlinaleBaer-Competition1.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-4341" title="BerlinaleBaer Competition" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/BerlinaleBaer-Competition1.gif" alt="" width="100" height="148" /></a></p>
<p><strong>1.</strong> <strong>TRUE GRIT</strong> (Au&#223;er Konkurrenz): Ein Film von den Coen-Br&#252;dern, dazu ein Western-Remake, braucht keine Begr&#252;ndung, warum man ihn sehen sollte.</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/august-diehl1.jpg"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/august-diehl1.jpg" alt="" title="august diehl" width="92" height="90" class="alignright size-full wp-image-4558" /></a></p>
<p><strong>2.</strong> In dem RAF-Film <strong>WER WENN NICHT WIR</strong> von Andres Veil tr&#228;gt August Diehl eine ganz tolle Frisur und nach BAADER und DER BAADER-MEINHOF-KOMPLEX kann alles nur sehr viel besser werden.</p>
<p><strong>3.</strong> Eine Katze wirft in <strong>THE FUTURE</strong>, einem Film von Miranda July (ICH UND DU UND ALLE DIE WIR KENNEN), das eingleisige und langweilige Alltagsleben eines Paares vollkommen aus der Bahn.</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/LU6PwhiOTYI?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/LU6PwhiOTYI?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="288"></embed></object></p>
<p><strong>4.</strong> Liam Neeson st&#252;rzt in <strong>UNKNOWN IDENTITY</strong> (Au&#223;er Konkurrenz) andauernd mit einem Taxi von der Oberbaumbr&#252;cke in die Spree und wird auch ansonsten ganz sch&#246;n durch den Berliner Stra&#223;enverkehr gejagt. Armer Kerl!  <span id="more-4313"></span></p>
<h3>BERLINALE SPECIAL</h3>
<p><strong>5. </strong> Werner Herzog wurde als d e r Filmmacher ausgew&#228;hlt, der die f&#252;r die &#214;ffentlichkeit gesperrten und derzeit bekanntesten &#228;ltesten H&#246;hlenmalereien festhalten durfte, die er in seinem <strong>CAVE OF FORGOTTEN DREAMS</strong> im 3-D-Format verewigte.  </p>
<p><strong>6. TOAST</strong> erz&#228;hlt die Biographie des britischen Starkochs Nigel Slater, der in den 60ern aufwuchs, und dessen Sehnsucht auf Appetitliches durch seine ihn mit Konserven maltr&#228;tiernde Mutter geweckt wurde.  </p>
<h3>PANORAMA</h3>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/BerlinaleBaer_Panorama_HipHop.jpg"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/BerlinaleBaer_Panorama_HipHop.jpg" alt="" title="BerlinaleBaer_Panorama_HipHop" width="100" height="148" class="alignleft size-full wp-image-4552" /></a></p>
<p><strong>7. </strong> In dem koreanischen und in seiner Heimat erfolgreichen Film <strong> THE UNJUST </strong> (ausf&#252;hrliche Kritik auf <a href="http://koreanfilm.org/kfilm10.html#unjust" target="_blank">koreanfilm.org</a>) ermitteln die Protagonisten aus unterschiedlichen Motiven in einer Mordserie, obwohl sie wissen, dass der mutma&#223;liche M&#246;rder bereits tot ist. </p>
<p><strong>8.</strong> Die Doku <strong>THE BLACK POWER MIXTAPE 1967 – 1975</strong> enth&#228;lt neu entdecktes 16mm-Material der Black-Power-Bewegung.</p>
<p><strong>9.</strong> Das frech-witzige Buddy-Movie <strong>THE GUARD</strong> um einen Provinz-Cop und einen FBI-Agenten, das in SUNDANCE schon f&#252;r Begeisterung sorgte, entwickelt sich zu einem vollkommen &#252;berraschenden Charakterportrait.</p>
<p><strong>10.</strong> In Rosa von Braunheims Doku <strong> DIE JUNGS VOM BAHNHOF ZOO</strong> wird das durch Christiane F. ber&#252;hmt gewordene Strichermilieu von heute beleuchtet.</p>
<p><strong>11. TROPA DE ELITE 2</strong>: Der umstrittene <a href="http://www.dasblogzumhof.de/festivals/allgemein/tropa-de-elite.php" target="_blank&quot;">Vorg&#228;nger</a> und Berlinale-Sieger von 2008 sorgte f&#252;r Aufregung, weil die Protagonisten, eine brasilianische Spezial-Polizeieinheit, extrem brutal gegen Korruption und Drogenhandel vorgingen, aber trotzdem Identifikationspotential besa&#223;en. </p>
<p><strong>12. LIFE IN A DAY</strong>: Nach einem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=XMxuocCN1O0" target="_blank">Aufruf</a> von YouTube filmten am 24.7.2010 &#252;ber 80.000 Leute ihr allt&#228;gliches Leben und schickten Material von &#252;ber 5000 Stunden ein &#8211; Regisseur Kevin Macdonald (STATE OF A PLAY) w&#228;hlte aus und dieser Film ist das Ergebnis.</p>
<p><strong>13.</strong> Der au&#223;ergew&#246;hnliche mazedonische Film <strong>MOTHERS</strong> von Milcho Manchevski (VOR DEM REGEN) philosopiert in drei beunruhigenden Episoden, von der Fiktion, &#252;ber den Mythos zur Dokumentation wandernd, &#252;ber «die Beziehung zwischen Leben und Tod, Wahrheit und Fiktion, Objektivit&#228;t und Subjektivit&#228;t» (FF Toronto).  </p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/FaiuQX1epts?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/FaiuQX1epts?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="288"></embed></object></p>
<p><strong><br />
14.</strong> In dem oscarnominierten <strong>TAMBIÉN LA LLUVIA (EVEN THE RAIN)</strong> will ein Filmteam in Bolivien die Geschichte von Christopher Columbus drehen und wird dabei mit den Auswirkungen der Kolonialisierung im zeitgen&#246;ssischen Lateinamerika konfrontiert. </p>
<h3>FORUM</h3>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/BerlinaleBaer_Forum1.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-4343" title="BerlinaleBaer_Forum" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/BerlinaleBaer_Forum1.gif" alt="" width="100" height="148" /></a></p>
<p><strong>15.</strong> In der gelungenen Coming-of-Age-Verfilmung <strong>SUBMARINE</strong>, nach dem gleichnamigen Roman, versucht der 15j&#228;hrige Waliser Oliver Tate seinen Alltag auf recht skurille Weise zu meistern. (Kritik hier am 15.2.)</p>
<p><strong>16.</strong> <strong>TWENTY CIGARETTES</strong>: In diesem, f&#252;r mich zumindest, wirklich mal unterhaltsamen Experimentalfilm von James Benning rauchen 20 Menschen in jeweils zwanzig Einstellungen und verhelfen damit der ge&#228;chteten Zigarette wieder zu einem Comeback auf der Kinoleinwand. (Kritik hier am 17.2.)<br />
<strong><br />
17. </strong>In der sehr poetischen Schwarz-Wei&#223;-Doku <strong>DE ANGEL IN DOEL (AN ANGEL IN DOEL)</strong> widersetzen sich zwei sympathische Senioren der Zwangsumsiedlung eines belgischen Dorfes auf ihre Weise. (Kritik hier am 15.2.)</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/2e-gnyl1n8A?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/2e-gnyl1n8A?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="288"></embed></object></p>
<p><strong>18. </strong> Wer sich f&#252;r Genesis P-Orridge (Psychic TV), verr&#252;ckte Genderkonzepte und verr&#252;ckte Liebesgeschichten interessiert, sollte sich den ebenfalls verr&#252;ckten Film <strong>THE BALLAD OF GENESIS AND LADY JAYE</strong> ansehen. <strong>19.</strong> Im Forum Expanded l&#228;uft mit <strong>GHOST#9</strong> ein Film von P-Orridge, das von ihm geordnetes Filmmaterial erst k&#252;rzlich gefundener Beatfilme zeigt, an den u. a. William Burroughs beteiligt war. Und wer noch immer nicht genug von P-Orridge hat, geht auch noch zum <a href="http://www.hebbel-am-ufer.de/de/kuenstler/kuenstler_20032.html?HAU=2" target="_blank">Konzert</a> im HAU am 19.2. </p>
<p><strong>20.</strong> Der charmante Film <strong>ART HISTORY</strong> von Joe Swanberg zeigt die Gef&#252;hlswelten der Protagonisten w&#228;hrend eines Sexszenenfilmdrehs. (l&#228;uft zusammen mit Swanbergs Film SILVER BULLETS)</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/NpwoDMZQ7JQ?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/NpwoDMZQ7JQ?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="288"></embed></object></p>
<p><strong>21.</strong> In dem sehr trocken-humorigen, kanadischen Winterfilm <strong>EN TERRAINS CONNUS (FAMILIAR GROUND)</strong>, der an die Atmosph&#228;re in FARGO erinnert, kommt sich ein erwachsenes Geschwisterp&#228;rchen &#252;ber drei Unf&#228;lle wieder n&#228;her. (Kritik hier am 11.2.)</p>
<p><strong>22. DREILEBEN</strong> ist ein Filmexperiment der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Schule_%28Film%29" target="_blank">Berliner Schule</a>, das drei unterschiedliche Filme und drei unterschiedliche Herangehensweisen an ein Thema hervorgebracht hat. (Wer noch tiefer einsteigen m&#246;chte, lese sich das Streitgespr&#228;ch der beteiligten Regisseure Graf, Petzold und Hochh&#228;usler im Revolver-Heft 16 durch und die Fortsetzung desselbigen <a href="http://www.revolver-film.de/" target="_blank">online (Hefte, Klick auf Heft 16)</a> (Dazu folgt eventuell auch noch ein Text. Filme bisher nicht gesehen.)</p>
<h3>GENERATION KPLUS/14PLUS</h3>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/BerlinaleBaerGeneration2.gif"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/BerlinaleBaerGeneration2.gif" alt="" title="BerlinaleBaerGeneration" width="100" height="149" class="alignleft size-full wp-image-4576" /></a></p>
<p><strong>23.</strong> In der Roman-Adaption <strong>HADIKDUK HAPNIMI (DER KINDHEITSERFINDER)</strong>, in der der Autor der HBO-Serie IN TREATMENT Regie f&#252;hrte, verweigert Aharon im Vorfeld des 6-Tage-Krieges seine Bar Mitzwa und das Erwachsenwerden. </p>
<p><strong>24.</strong> Der Heldentod spielt in <strong>LA MALAS INTENTIONES (ICH BIN NICHT UNSICHTBAR!)</strong> f&#252;r die neunj&#228;hrige Protagonistin, die in einer reichen peruanischen Familie lebt, eine ganz besondere Rolle. </p>
<p><strong>25.</strong> Unsichtbar f&#252;hlt sich auch die kleine Cathy aus <strong>A PAS DE SLOUP (Auf leisen Pfoten)</strong>, die jedes Wochenende mit ihren Eltern in die Pampa fahren muss &#8211; doch diesmal beschlie&#223;t sie einfach nicht wieder mit zur&#252;ckzufahren&#8230;</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/EGX_FD2gSxE?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/EGX_FD2gSxE?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="288"></embed></object></p>
<p><strong>26.</strong> Der lyrische Film <strong>JESS AND MOSS</strong> arbeitet mit der Erinnerung und zeigt, teilweise auf 25 Jahre altem Filmmaterial, den unbeschwerten Sommer von Jess (18) und Moss (12).  </p>
<p><strong>27. </strong> In dem deutschen Beitrag <strong>STADT, LAND, FLUSS</strong> lebt ein Azubi, der Landwirt werden m&#246;chte oder auch nicht, so genau wei&#223; er das noch nicht, im Nuthe-Urstromtal einen monotonen Arbeitsalltag, bis ein Neuer mit ihm nach Berlin f&#228;hrt.</p>
<h3>RETROSPEKTIVE</h3>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/BerlinaleBaer_Retro2.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-4355" title="BerlinaleBaer_Retro2" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2011/01/BerlinaleBaer_Retro2.gif" alt="" width="100" height="148" /></a></p>
<p><strong>28. </strong> Der Klassiker <strong>FANNY UND ALEXANDER </strong> (1982) erz&#228;hlt die Geschichte der b&#252;rgerlichen Theater-Familie Ekdahl aus Uppsala aus Sicht des sensiblen Jungen Alexander. </p>
<p><strong>29. </strong> Wer schon l&#228;nger &#252;ber eine Scheidung nachdenkt, aber noch den letzten Ansto&#223; ben&#246;tigt, sollte das zusammen mit Ingmar Bergman und <strong>SZENEN EINER EHE</strong> (1973) tun. </p>
<p><strong>30. </strong> Der surreale Film <strong>DIE STUNDE DES WOLFS</strong> (1968) mit Max von Sydow besch&#228;ftigt sich mit den halluzinatorischen Albtr&#228;umen eines K&#252;nstlers und Ehemanns. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Forum 2010: Herzlichen Gl&#252;ckwunsch zum 40.</title>
		<link>http://www.dasblogzumhof.de/festivals/allgemein/forum-2010-herzlichen-glueckwunsch-zum-40.php</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 15:47:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>holger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlinale 2010]]></category>
		<category><![CDATA[BERLINALE Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[4 Jahrzehnte Forum]]></category>
		<category><![CDATA[FORUM]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Expanded]]></category>
		<category><![CDATA[Programm]]></category>
		<category><![CDATA[Special Screening]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum 40. Mal gibt es auf der Berlinale ein Forum des jungen Films und die Macher feiern sich selbst ein bisschen. Mehr dazu weiter unten. Zun&#228;chst aber richten wir den Blick auf die neuen Filme. Wie schon in den letzten Jahren werden auch bei der kommenden Berlinale zahlreiche Filme aus Fernost den Weg ins Delphi [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/berlinalebaer2.png"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/berlinalebaer2.png" alt="" title="berlinalebaer" width="50" height="79" class="alignleft size-full wp-image-3083" /></a>Zum 40. Mal gibt es auf der Berlinale ein Forum des jungen Films und die Macher feiern sich selbst ein bisschen. Mehr dazu weiter unten. Zun&#228;chst aber richten wir den Blick auf die neuen Filme.<span id="more-3072"></span></p>
<p>Wie schon in den letzten Jahren werden auch bei der kommenden Berlinale zahlreiche Filme aus Fernost den Weg ins Delphi und die anderen Spielorte des Forums des jungen Films finden. Mit drei japanischen, zwei s&#252;dkoreanischen, zwei taiwanesischen, einem chinesischen, einem indischen sowie einer japanisch-s&#252;dkoreanischen Koproduktion sind immerhin 10 von 34 Filmen aus dem fernen Osten. Hinzu kommen noch vier weitere japanische Filme als Special Screenings au&#223;erhalb des Wettbewerbs, darunter die nur drei Filme umfassende kleine Hommage an den japanischen Filmregisseur Shimazu Yasujiro, der als gro&#223;er Erneuerer des japanischen Films der drei&#223;iger Jahre gilt. Die drei Filme <em>The Lights of Asakusa</em> (Asakusa no tomoshibi), <em>So Goes My Love</em> (Ai yori ai e) und <em>The Trio’s Engagement</em> (Konyaku sanbagarasu) entstanden alle in der Zeit von 1936-1938.</p>
<p>Ein alter Bekannter im Forum ist der japanische Regisseur Hiroyuki Tanaka, besser bekannt unter seinem K&#252;nstlernamen Sabu, der 2000 mit <em>Monday</em> sogar mal den Caligari-Filmpreis gewonnen hat (und den FIRESCE gleich mit). Sein neuer Film <em>Kanikosen</em> basiert zwar auf einem Roman von 1929, Sabu hat aber die modernere Manga-Fassung verfilmt. <em>Na-neun gon-kyeong-e cheo-haet-da!</em> (I’m in Trouble!) und Arvin Chens <em>Yi yè Tái be</em>i (Au revoir Taipei) sollen laut Festivalleiter Christoph Terhechte unterhaltsame Filme mit Tiefgang sein.</p>
<p>Weitere alte Bekannte des Forums sind z.B. Laura Poitras, die mit <em>The Oath</em>, einem Dokumentarfilm &#252;ber Bin Ladens ehemaligen Chauffeur, der sich inzwischen vom Terror distanziert hat, den zweiten Teil ihrer als Trilogie angelegten Studie &#252;ber die USA nach dem 11. September 2001 vorstellt (Teil 1 <em>My Country, My Country</em> lief im Forum 2006).</p>
<p>Ebenfalls im Forum 2006 lief der Film <em>Dear Pyongyang</em> der Japanerin koreanischer Abstammung Yang Yonghi &#252;ber ihre drei Br&#252;der, die von den kommunistischen Eltern zur Unterst&#252;tzung des Sozialismus als Kinder nach Nordkorea geschickt wurden. Dabei gelangen ihr erstaunliche Einblicke in das Privatleben normaler Nordkoreaner. In ihrer Folgedoku <em>Sona, mo hitori no watashi</em> geht es nun um ihre Nichte Sona, die ebenfalls in Nordkorea lebt.</p>
<p>Schon &#246;fter im Forum zu sehen war Angela Schanelec, zuletzt mit <em>Nachmittag</em> im Forum 2007. Im Forum 2010 zeigt sie <em>Orly</em>, einen Film &#252;ber Menschen am Flughafen und deren Geschichten. Ein weiterer deutscher Filmemacher mit Forums-Erfahrung ist Philip Scheffner, zuletzt zu sehen mit <a title="The Halfmoon Files" href="http://www.dasblogzumhof.de/festivals/allgemein/kino-als-zeitmaschine-forum.php"><em>The Halfmoon Files</em></a>, einer interessanten Recherche zu rassistischen linguistischen Forschungen an der Humboldt-Uni. In seinem neuen Film <em>Der Tag des Spatzen</em> setzt er sich mit dem Krieg in Afghanistan auseinander, allerdings durchaus originell, indem er den Tod eines Spatzen als Ausgangspunkt nimmt.</p>
<p>Keinen guten Eindruck hinterlassen hat die argentinische Regisseurin Inés de Oliveira Cézar vor einigen Jahren mit ihrem pathetisch &#252;berladenen Film <em>Extranjera</em>. In ihrem neuen Film <em>El recuento de los daños</em> hat sie erneut eine antike Trag&#246;die, diesmal &#214;dipus, in das heutige S&#252;damerika verlegt. Besser in Erinnerung geblieben ist der russische Regisseur Igor Voloshin, der im Forum 2008 mit <a title="Igor Voloshin Nirvana" href="http://www.dasblogzumhof.de/festivals/allgemein/igor-voloshin-nirvana-st-petersburg.php"><em>Nirvana</em></a> ein gro&#223;artiges Filmspektakel abgeliefert hat. Vielleicht hat er diesmal mit <em>Ya!</em> auch etwas zu erz&#228;hlen. Au&#223;erdem gibt es im Forum 2010 ein Wiedersehen mit der japanischen Schauspielerin Ando Sakura, die in  <a title="Love Exposure" href="http://www.dasblogzumhof.de/festivals/allgemein/berlinale-2009/love-exposure-ai-no-mukidashi-whats-wrong-with-being-a-pervert.php"><em>Ai no mukidashi</em></a> (Love Exposure), dem letztj&#228;hrigen Caligari-Gewinner, die Rolle der Koike spielte.</p>
<p>Freunde &#8220;schr&#228;ger&#8221; Filme sollten sich nicht den franz&#246;sischen Beitrag <em>Nenette</em> von Nicolas Philibert entgehen lassen. Zu sehen ist w&#228;hrend des gesamten Films nur das Orang-Utan-Weibchen Nenette aus dem Pariser Zoo. Der Witz ergibt sich aus den Kommentaren der Zuschauer, die aus dem Off zu h&#246;ren sind und das Verhalten der vierzigj&#228;hrigen Affendame erl&#228;utern. <em>Nenette</em> lief in anderen Versionen bereits auf mehreren Festivals, die im Rahmen des Forums als Special Screening gezeigte Version soll jetzt aber laut Christopf Terhechte der &#8220;Director&#8217;s Cut&#8221; sein.</p>
<p>Was der gro&#223;en Berlinale recht ist, kann dem Forum nur billig sein. Daher wird es analog zur gro&#223;en <em>Play it again-Retro</em> (was hiervon zu halten ist, hat Kleo bereits <a title="Don't play it again, David" href="http://www.dasblogzumhof.de/festivals/berlinale-2010/dont-play-it-again-david-kommentar-zur-berlinale-retrospektive-2010.php">deutlich gemacht</a>) unter dem n&#252;chternen Titel „4 Jahrzehnte Forum“ auch ein Best of des Forums geben. Dabei haben bereits im Sommer Regisseure eines Workshops pers&#246;nliche Lieblingsfilme aus dem Forum ausgesucht. Hier sind allerdings im Gegensatz zur Retro echte Entdeckungen zu machen. Hits k&#246;nnten die drei Kurzfilme von Bill Douglas werden, die eine von Armut gepr&#228;gte Kindheit in Schottland zeigen, und Helke Sanders <em>Die allseitig reduzierte Pers&#246;nlichkeit</em> aus dem Jahre 1977 &#252;ber ihr eigenes prek&#228;res Leben.</p>
<p>Nicht vergessen sollte auch der kleine Bruder des Forums, das Forum Expanded, in dem st&#228;rker noch als im eigentlichen Forum die Grenzen zwischen Kunst und Film verschwimmen. Dieses Jahr werden im HAU/ Hebbel am Ufer neun Performances, die mit Film spielen, gezeigt. Z. B. Christoph Schlingensief und <a title="James Benning" href="http://www.dasblogzumhof.de/festivals/allgemein/james-benning-rr.php">James Benning</a> machen mit. T&#228;glich um 16:00 Uhr wird der Film <em>Flug durch die Nacht</em> von Ilona Baltrusch aus dem Jahre 1980 in der Tempor&#228;ren Kunsthalle gezeigt, laut Ank&#252;ndigung eine philosphische Reflektion &#252;ber West-Berlin im godardschen Stil. Der Film ist eine Wieder-Entdeckung aus den Archiven des DFFB, wo der Film w&#228;hrend Baltruschs Studienzeit entstand.</p>
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		<title>My Own Private Festival (2)</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 13:22:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kleo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neuer Trend? Ab heute gibt es den offiziellen Berlinalekatalog (17€/10€) zu kaufen. Also 10 € sind o.k. &#8211; aber 17 € sind schon unversch&#228;mt. War der schon immer so teuer? Man sollte ihn sich von jemandem holen lassen, der Erm&#228;&#223;igung bekommt &#8211; was ich auch getan habe. Im Prinzip kann man ihn ja kostenlos downloaden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/BERLINALE-TAGEBUCH_baer3.jpg"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/BERLINALE-TAGEBUCH_baer3.jpg" alt="" title="BERLINALE TAGEBUCH_baer" width="125" height="166" class="alignright size-full wp-image-3051" /></a></p>
<p><strong>Neuer Trend? </strong></p>
<p>Ab heute gibt es den offiziellen Berlinalekatalog (17€/10€) zu kaufen. Also 10 € sind o.k. &#8211; aber 17 € sind schon unversch&#228;mt. War der schon immer so teuer? Man sollte ihn sich von jemandem holen lassen, der Erm&#228;&#223;igung bekommt &#8211; was ich auch getan habe. Im Prinzip kann man ihn ja kostenlos downloaden, aber ich sammle die Dinger schon seit Jahren und hab sie streckenweise durch Akkreditierungen umsonst bekommen. Au&#223;erdem hat es was, sich auf die Couch zu legen, den Katalog durchzubl&#228;ttern und sein Programm noch mal zu &#252;berdenken. Der Forumskatalog ist wie immer noch nicht fertig. <span id="more-3050"></span></p>
<p>Seit diesem Jahr nutze ich den Tagesplaner auf der Berlinaleseite. Leider funktioniert das parallele Planen noch nicht gut. Man muss sich schon ausloggen, um die Tagesplaner anderer anzusehen, ansonsten kommt alles durcheinander, insbesondere wenn man &#196;nderungen vornimmt. </p>
<p>Heute standen wir ab 9.30 Uhr am Counter. Keine Chance: NEUK&#214;LLN UNLIMITED, ROAD, MOVIE (war eine Minute bevor wir dran waren ausverkauft) und GENTLEMEN BRONCOS. Allesamt GENERATION-14plus-Filme. Wenn es so weitergeht, muss ich meine Bemerkung revidieren, dass diese Sektion noch ein Geheimtipp ist. Ist offenbar vom breiteren Publikum schon reichlich frequentiert. Allerdings kann es auch daran liegen, dass hier die Kontingente begrenzter sind, weil hier selbst die Fachbesucher (= nicht so gute Akkreditierung) ohne Karte hineinkommen. Als Au&#223;enstehender steckt man nicht drin in der Orga und kann nur ein paar Vermutungen anstellen. </p>
<p><strong>Tipp:</strong> Am schnellsten geht es an der Kasse, wenn man den sechsstelligen Ticketcode anssagt. Der steht u. a. in den kostenlosen Programmheften und auf der Berlinaleseite, wenn man sich einen Tagesplaner eingerichtet hat. Die Tagesplaner&#252;bersicht gibt dann alle wichtigen Credits mitsamt dem Code aus. Die ersten drei Ziffern stimmen mit dem Tag &#252;berein (120 = 12. Februar). F&#252;r mich war das heute bei 12 Kaufkarten jedenfalls eine enorme Erleichterung. Die durchschnittliche Wartezeit in den Potsdamer Platz Arcarden gegen 10 Uhr betr&#228;gt augenblicklich anderthalb Stunden nach Kassen&#246;ffnung. Sie sinkt ab 11.30 Uhr/12.00 Uhr rapide, kongruent mit den noch verf&#252;gbaren Karten. Gestern habe ich z. B. nur 15 Minuten gebraucht, weil ich erst nach 12 Uhr da war. Allerdings habe auch zwei von drei Karten nicht bekommen &#8211; das waren allesamt Nicht-Forumsfilme. Forumskarten sind wie &#252;blich nicht so schnell ausverkauft. Da gen&#252;gt es, wenn man sich erst mittags oder gar erst abends anstellt. </p>
<p>Die Wartezeit &#228;ndert sich nach dem ersten Berlinalewochenende. Der Ich-muss-mal-dabeigewesen-sein-G&#228;nger hat sein Vergn&#252;gen gehabt und die Festivalg&#228;nger bleiben &#252;brig. Sie nehmen sich extra Urlaub. Jedenfalls schrumpft die Zahl der Anstehenden und es wird ruhiger. </p>
<table border="0">
<tr>
<td>
<a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/Berlinale-Karten.bmp"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/Berlinale-Karten.bmp" alt="" title="Berlinale Karten" class="alignleft size-full wp-image-3053" /></a> </p>
<p><strong>Richtige Planung ist die halbe Berlinale. </strong>
</td>
</tr>
</table>
<p>Die Karten f&#252;r den Friedrichstadtpalast scheinen auch nicht so beliebt zu sein, vielleicht liegt es aber auch daran, dass es eine Weile dauert bis dieser Riesensaal ausverkauft ist. Gewundert hat mich, dass der Run auf BERLIN BOXHAGENERPLATZ (das ist ganz sch&#246;n zillem&#228;&#223;ig &#8211; nicht so mein Fall) und DIE FRISEUSE (Doris D&#246;rrie &#8211; ohne Kommentar) so gro&#223; ist. Na ja, AVATAR finden ja alle auch ganz toll &#8211; im Gegensatz zu mir. Am besten h&#228;tte man die Story ganz weggelassen, dann w&#228;re der Film wahrscheinlich besser gewesen. Egal &#8211; geh&#246;rt nicht hierher. </p>
<p><strong><br />
Tageskasse</strong></p>
<p>Wenn nichts mehr hilft, kann man auch noch an der Tageskasse (im jeweiligen Kino am Tag der Vorstellung) probieren, Tickets zu bekommen. Wenn mich nicht alles t&#228;uscht, haben die eigene Kontingente. Jedenfalls habe ich da schon einige Male &#252;berraschend noch Karten bekommen, die im Vorverkauf als ausverkauft deklariert wurden. Und das Beste: Hier bekommen Harzies (ich glaube aber nur mit diesem speziellem Berlin-Ausweis) und Studies 50% erm&#228;&#223;igte Karten. </p>
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		<title>Berlinale 2010: Tipps</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 10:06:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kleo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier meine Tipps aus sechs Jahren Berlinale-Erfahrung! Ticketkauf und die Sektionen Wettbewerbsfilme: Eine Vielzahl von Wettbewerbsfilmen hat schon jetzt einen regul&#228;ren Kinostarttermin in den n&#228;chsten Wochen (DER GHOSTWRITER, SHUTTER ISLAND, DER R&#196;UBER, GREENBERG). Man sollte sich &#252;berlegen, ob man sich wirklich stundenlang f&#252;r einen Wettbewerbsfilm anstellen will, der kurz darauf im Kino startet. In der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/berlinalebaer.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2980" title="berlinalebaer" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/berlinalebaer.png" alt="" width="50" height="79" /></a><br />
<strong>Hier meine Tipps aus sechs Jahren Berlinale-Erfahrung! </strong></p>
<p><strong>Ticketkauf und die Sektionen </strong></p>
<p><strong>Wettbewerbsfilme:</strong> Eine Vielzahl von Wettbewerbsfilmen hat schon jetzt einen regul&#228;ren Kinostarttermin in den n&#228;chsten Wochen (DER GHOSTWRITER, SHUTTER ISLAND, DER R&#196;UBER, GREENBERG). Man sollte sich &#252;berlegen, ob man sich wirklich stundenlang f&#252;r einen Wettbewerbsfilm anstellen will, der kurz darauf im Kino startet. In der Regel sind alle Wettbewerbsfilme mit Stars und aus den g&#228;ngigen L&#228;ndern (USA, Deutschland, Gro&#223;britannien, Frankreich) schon unter Vertrag und kommen selbst in Deutschland in k&#252;rzester Zeit in die Kinos. Das Ticketkontingent f&#252;r den Normalo-Zuschauer f&#252;r die Premieren im Berlinalepalast (11 € je Ticket) ist ohnehin &#228;u&#223;erst begrenzt – und die Gefahr, dass man umsonst ansteht, gro&#223;. Man bekommt nur die schlechten Pl&#228;tze in den obersten R&#228;ngen – unten sitzen die Promis – man schaut also von oben auf die Leinwand. Die grunds&#228;tzliche Frage, die sich stellt, ist: Will man Kino oder Starrummel?</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/star_neu.bmp"><img class="alignleft size-full wp-image-2968" title="star_neu" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/star_neu.bmp" alt="" /></a></p>
<p><strong>Star: »Empf&#228;ngt mich hier mal jemand, tschilp?«</strong></p>
<p>Will man Starrummel, so gen&#252;gt der Rote Teppich. Dazu braucht man kein Ticket, sondern nur die Starttermine der Wettbewerbsfilme im Berlinale Palast.</p>
<p>Wettbewerbsfilme aus Osteuropa, Lateinamerika, Asien (mit Ausnahme von Bollywood-Filmen) und Afrika, kommen eher sp&#228;ter oder &#252;berhaupt nicht ins Kino. So hat es beispielsweise unglaubliche anderthalb Jahre gedauert bis der brasilianische Wettbewerbsgewinner 2008, TROPA DE ELITE, in der Heimat der erfolgreichste Film aller Zeiten, in die deutschen Kinos kam. Wenn man sich also einen Wettbewerbsfilm ansehen will, dann eine Wiederholung.<br />
<span id="more-2950"></span></p>
<p>Die Wettbewerbswiederholungskinos: International, Friedrichstadtpalast, Urania. <strong>Achtung!</strong> Tickets kann man schon vier Tage (!) im Voraus kaufen; f&#252;r alle anderen Tickets gilt: drei Tage im Voraus.</p>
<p>Das <strong>Kino International</strong> ist eines der Top-Kinos der Stadt. Es ist eben ein Kino und kein umfunktionierter Saal wie die Urania oder der Friedrichstadtpalast. In der Urania ist der Ton grottenschlecht und im Friedrichstadtpalast f&#252;hlt man sich wie eine Sardine in der Dose.</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/Kino-International_b.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2953" title="Kino International_b" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/Kino-International_b-258x300.jpg" alt="" width="258" height="300" /></a></p>
<p><strong>Das Kino International in der Karl-Marx-Allee. </strong></p>
<p>Das <strong>Kino International</strong> ist &#228;hnlich wie der Zoo Palast oder der Royal Palast in den 50er/60er Jahren speziell als Kinoarchitektur erbaut worden, dementsprechend ist auch die Qualit&#228;t: Sehr gute Akustik, vern&#252;nftige Kinositze und eine Leinwand, die f&#252;r den 70mm-Film geeignet ist. Die zweite Wahl w&#228;re dann die Urania. In den Friedrichstadtpalast setze ich pers&#246;nlich nie wieder einen Fu&#223;.</p>
<p><strong>Panorama:</strong> Sind die Cents knapp: Die Vorstellungen im Zoo Palast sind 1 € teurer (8 €) als in den anderen Panorama-Kinos (7 €). Im Panorama l&#228;uft traditionell viel Queer-Cinema, Biopics &#252;ber Rockikonen, Bandfilme und politische Dokus.</p>
<p>Wer viele alternative, experimentelle Filme sehen m&#246;chte, ist beim <strong>Forum</strong> genau an der richtigen Adresse. Diese Sektion entstand vor 40 Jahren mal als Gegenbewegung zur Berlinale. Heute ist sie integriert, aber trotzdem l&#228;uft es hier noch vollkommen anders ab als im Wettbewerb und im Panorama. Akkreditierte sind hier zweitrangig (diese haben im Vorfeld die M&#246;glichkeit, Filme in den Pressevorf&#252;hrungen zu sehen). Vorrang hat das kartenkaufende Publikum.</p>
<p>Das Programm des Forums ist auch nicht im offiziellen Berlinale-Katalog enthalten &#8211; es hat einen eigenen Katalog. Dieser unterscheidet sich konzeptionell darin, dass er sich nicht nur auf eine kurze Plotbeschreibung mit Credits beschr&#228;nkt, sondern durch Interviews und Recherche eine wirkliche Tiefe erreicht. Der Forumskatalog (10 €) ist f&#252;r mich ein echtes Highlight der Berlinale, die andere Sektionen teilweise nicht mal mit ihren Q&#038;As erreichen.</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/berlinale07-forum-katalog-1_b1.bmp"><img class="alignright size-full wp-image-2960" title="berlinale07-forum-katalog-1_b1" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/berlinale07-forum-katalog-1_b1.bmp" alt="" /></a></p>
<p><strong>Das Forum: Geh&#246;rt zur Berlinale, tickt aber anders.</strong></p>
<p>Traditionell laufen hier viele Filme aus Japan, Korea, Hongkong und China &#8211; und zwar nicht nur die Klassiker und die Regisseure, die immer wieder zum Forum eingeladen werden &#8211; sondern auch ganz moderne Filme mit absoluten Newcomern. Wer den modernen Asienfilm liebt, dem offenbart sich hier eine noch vollkommen unentdeckte Schatztruhe. Weiterhin gibt es im Forum politische Filme aus den sogenannten »Zweit-« und »Drittweltstaaten« (Dokus, Spielfilme, Doku-Spielfilme&#8230;), die sich m. E. von den Dokus anderer Sektionen darin unterscheiden, dass sie sich trauen, provokante und heutzutage verp&#246;nte subjektive Sichtweisen zu zeigen. Man kann &#252;ber das heutige Forum sagen was will, dem Autorenfilm der 60iger f&#252;hlt sich diese Sektion auch heute noch verpflichtet. </p>
<p>Wer viele Forumsfilme sehen m&#246;chte, sollte ein halbj&#228;hriges Mitglied des Arsenal-Kinos werden. Die Mitgliedschaft kostet 12€/6 €. Dazu kauft man eine Sammelkarte f&#252;r acht Filme (24 €). Beides kann man nur im Filmhaus, wo sich das Arsenal befindet, erwerben. Das Sammelkartenschnipsel l&#246;st man dann an den g&#228;ngigen Vorverkaufsstellen gegen ein Forums-Ticket ein. Ticketpreis: 4,50 € statt 7 €.</p>
<p>Ein echter Geheimtipp sind die <strong>Generation-14plus</strong>-Filme: Filme, die irgendwo zwischen Teenager- und »Erwachsenenfilm« stehen,  und die sp&#228;ter – wenn sie einen Verleih finden –  eher als »Erwachsenenfilm« vermarktet werden, wie z. B. <a href="http://www.imdb.com/video/imdb/vi2511470873/ " target="_blank">THE FALL (TRAILER)</a> oder <a href="http://www.imdb.com/video/imdb/vi3681353753/ " target="_blank">BEN X (TRAILER)</a>.</p>
<p>Die Generation-14-plus-Filme kommen sehr modern daher  –  Fantasywelten und die neue Medien spielen h&#228;ufig eine Rolle. Sie sind eine echte Alternative zu den Forumsfilmen, den queeren Panorama-Filmen und dem Mainstream verpflichteten Wettbewerbsfilmen. Und das Beste: Genau wie die Kinderfilme, Generation kplus, kosten die Tickets nur 3 €. Ich bin gespannt wie sich diese Sektion zuk&#252;nftig so entwickelt.</p>
<p>Schlussendlich gibt es da noch die grenzg&#228;ngerische Sektion, die den Film nicht mehr als Plotkonstrukt betrachtet, sondern andere Momente in den Vordergrund stellt. Das <strong>Forum Expanded </strong> zeigt den Film als Medium, das vollkommen neue Wege geht. Der Film befreit sich hier sozusagen von der Fessel der Story. Leider habe ich noch nie einen Expanded-Film gesehen, obwohl ichs mir jedesmal vornehme. Vielleicht klappts diesmal! </p>
<p>Feuer frei! </p>
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		<title>Erste Streiflichter im Berlinaledschungel 2010</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 14:09:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kleo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Foto: Berlinale 2010 Der Japaner Kôji Wakamatsu (UNITED RED ARMY) ist diesmal im Wettbewerb dabei, mit einer Literaturverfilmung: CATERPILLAR. Sie Story stammt aus der Feder eines gewissen Edogawa Rampo (1894-1965), einem gro&#223;en Edgar-Allan-Poe-Fan, der sich auch gleich nach ihm benannte. Rampo ist in Japan ber&#252;hmt. In der Kurzgeschichte CATERPILLAR foltert eine Frau einen verst&#252;mmelten Kriegsveteran. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/01/berlinaleps2.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2825" title="berlinaleps" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/01/berlinaleps2.png" alt="" width="50" height="79" /></a></p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/01/caterpillar_mb012.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2826" title="caterpillar_mb01" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/01/caterpillar_mb012-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><em>Foto: Berlinale 2010</em></p>
<p>Der Japaner Kôji Wakamatsu (<a href="http://www.dasblogzumhof.de/festivals/allgemein/united-red-army-forum-japans-linker-terror.php" target="_blank">UNITED RED ARMY</a>) ist diesmal im Wettbewerb dabei, mit einer Literaturverfilmung: CATERPILLAR. Sie Story stammt aus der Feder eines gewissen Edogawa Rampo (1894-1965), einem gro&#223;en Edgar-Allan-Poe-Fan, der sich auch gleich nach ihm benannte. Rampo ist in Japan ber&#252;hmt. In der Kurzgeschichte CATERPILLAR foltert eine Frau einen verst&#252;mmelten Kriegsveteran. Kôji kehrt damit wieder zu seinen Wurzeln, dem Pink Movie, zur&#252;ck.</p>
<p>Auf die Extendend Version von METROPOLIS und dem Rundfunk-Sinfonieorchester h&#228;tte ich schon gro&#223;e Lust. Doch leider st&#246;rt mich dreierlei. <span id="more-2807"></span></p>
<p>Das W&#246;rtchen »Gala«, der Auff&#252;hrungsort und die gleichzeitige Erw&#228;hnung dieser PM mit den Kulinarischen-Kino-Abenden. Es sieht danach aus, als wollten sie daraus eine Schicki-Micki-Veranstaltung machen. Andererseits ist die Massenabfertigungshalle Friedrichstadt-Palast derma&#223;en eng und ungem&#252;tlich, dass dort die exquisiten Handt&#228;schchen gar keinen Platz h&#228;tten.</p>
<p>Der alle Formate sprengende Forums-»Film« (Special Screenings) stammt diesmal von Dominik Graf. Ein Regisseur, der bei mir bisher nicht so gro&#223;artig h&#228;ngen geblieben ist. Der Achtstunden-»Film« IM ANGESICHTS DES VERBRECHENS ist eigentlich eine Serie und spielt in der »russischen Unterwelt im Berliner Westen«, sprich der Russen-Mafia. Die achtteilige Serie soll/te im ARD laufen und wurde vom WDR 2008 in Auftrag gegeben. Produzent: Ex-RTL-Chef Marc Conrad und seine Firma Typhoon-Networks. Im M&#228;rz 2009 meldete Typhoon Konkurs an und zwar aufgrund immens gestiegener Produktionskosten von IM ANGESICHTS DES VERBRECHENS. Daraufhin versuchte Typhoon das Geld vom WDR einzutreiben. Es kam zu Streitigkeiten zwischen WDR und der Produktionsfirma.</p>
<p>Wie Cannes hat auch die Berlinale ihre Lieblinge. Mal wieder dabei: Michael Winterbottom (IN THIS WORLD). Diesmal aber nicht mit einem politischen Film, sondern einer Hardboiled-Krimi-Literaturadaption: THE KILLER INSIDE ME.</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/01/killer_inside1.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2840" title="killer_inside" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/01/killer_inside1.jpg" alt="" width="320" height="214" /></a></p>
<p><strong>Casey Affleck als Serienkiller: THE KILLER INSIDE ME <em>(Foto: Berlinale 2010)</em></strong></p>
<p>Ein allen sympathischer, aber insgeheim serienmordender Deputy, wurde von Autor Jim Thompson in den F&#252;nfzigern zum Leben erweckt. Vielleicht ein fr&#252;her »American Psycho«. Der Deputy wird &#252;brigens von Casey Affleck gespielt (der Begabtere unter den Affleck-Br&#252;dern): bekannt als Robert Ford aus DIE ERMORDUNG DES JESSE JAMES DURCH DEN FEIGLING ROBERT FORD.</p>
<p>Und noch eine Literaturverfilmung im Wettbewerb: DIE R&#196;UBER von Benjamin Heisenberg (SCHL&#196;FER). Die Story basiert auf einer wahren Begebenheit – 1988 gelingt einem Bankr&#228;uber die Flucht aus einem Wiener Knast. Da er aber auch extrem konditionsstark war, konnte er der &#214;ffentlichkeit und die Polizei tagelang davonlaufen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="460" height="280" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/oLeOeh_dtQ8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="460" height="280" src="http://www.youtube.com/v/oLeOeh_dtQ8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Don’t play it again, David! Kommentar zur Berlinale Retrospektive 2010</title>
		<link>http://www.dasblogzumhof.de/festivals/allgemein/berlinale-2010/dont-play-it-again-david-kommentar-zur-berlinale-retrospektive-2010.php</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 23:01:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kleo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Play it again]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Vorfeld jeder Berlinale warte ich mit Spannung auf die Bekanntgabe des Retro-Themas. Gro&#223;e &#220;berraschung 2008: LUIS BUNUEL. Dunkel assoziierte ich ein Dienstm&#228;dchen in schwarzen hohen Stiefeln. Das war’s dann auch schon. Zufall: Im Januar 2008 bekam ich zum Geburtstag EIN ANDALUSISCHER HUND geschenkt. Ein Bekannter hatte den Film auf analogem Filmmaterial beim Aufr&#228;umen gefunden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/01/berlinaleps2.png"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/01/berlinaleps2.png" alt="" title="berlinaleps" width="50" height="79" class="alignleft size-full wp-image-2825" /></a></p>
<p>Im Vorfeld jeder Berlinale warte ich mit Spannung auf die Bekanntgabe des Retro-Themas.</p>
<p>Gro&#223;e <strong>&#220;berraschung 2008</strong>: LUIS BUNUEL. Dunkel assoziierte ich ein Dienstm&#228;dchen in schwarzen hohen Stiefeln. Das war’s dann auch schon. <strong>Zufall:</strong> Im Januar 2008 bekam ich zum Geburtstag EIN ANDALUSISCHER HUND geschenkt. Ein Bekannter hatte den Film auf analogem Filmmaterial beim Aufr&#228;umen gefunden, ihn abgefilmt und auf DVD gebrannt. </p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/01/logo.gif"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/01/logo.gif" alt="" title="logo" width="171" height="156" class="alignleft size-full wp-image-2793" /></a></p>
<p><strong>Erkenntnis: </strong> daher also die schon &#8216;zig mal gesehenen Fotos mit dem Auge und dem Rasiermesser. 14 Tage sp&#228;ter sa&#223; ich schon in der Volksb&#252;hne und sah den HUND in restaurierter Fassung zu zeitgen&#246;ssischer Live-Musik-Begleitung. Ich hatte in eine extrem teure Kinokarte (ca. 20 €) f&#252;r einen 16-Minuten-Film investiert – und jeder Cent davon hat sich gelohnt. Es war der beste surrealistische Film, den ich &#252;berhaupt gesehen habe.<br />
<span id="more-2791"></span><br />
Jetzt wollte ich mehr &#252;ber BUNUEL wissen. </p>
<p>Wenn es sich nicht gerade um Miike handelt, ist ein Festival genau der richtige Ort, um so eine Regisseur-Werkschau zu veranstalten. Man kann die alten Filme in k&#252;rzester Zeit und chronologisch – vielleicht sogar in restaurierter Fassung – auf der Kinoleinwand sehen. Am sch&#246;nsten sind nat&#252;rlich Rarit&#228;ten, die man nicht alle naselang irgendwo zu sehen oder auf DVD bekommt. Weniger passend finde ich ausufernde Retro-Themen. Zum 50.(!) Jahrestag der Berlinale veranstaltete die Deutsche Kinemathek die Reihe »K&#252;nstliche Menschen«. Kann ein neunt&#228;giges Festival einem so schwer einzugrenzenden Thema &#252;berhaupt gerecht werden? </p>
<p><strong>2010 – Play it again…! </strong></p>
<p>W&#228;hrend ich noch mit dem Gedanken herumspielte, der Kinemathek auch mal einen Regisseur vorzuschlagen, der »filmhistorische Bedeutung und Originalit&#228;t« besitzt (Deutsche Kinemathek) – wurde das Thema f&#252;r 2010 schon bekannt gegeben: PLAY IT AGAIN…!  </p>
<p>Die Begr&#252;ndung: Vor 50 Jahren gab es mit AU&#223;ER ATEM (Wettbewerb) und der Novelle Vague eine entscheidende Wende f&#252;r das Festival. AU&#223;ER ATEM wurde der Silberne B&#228;r zugesprochen. Einige altbackene Moral-Apostel im Zeitungsgesch&#228;ft moserten zwar, aber die meisten Kritiker fanden die Entscheidung ganz gut. Der eigentliche Streit verlief eher in den eigenen Reihen, in der Jury – Mainstream mit Stars vs. »Kunstkino«. Den gro&#223;en Knall gab’s aber eigentlich erst zehn Jahre sp&#228;ter: Ausgel&#246;st durch O.K. (Michael Verhoeven, 1970) einem Film gegen den Vietnamkrieg, kam es zum Jury-Clinch: Die Wettbewerbsfilme wurden eingestellt. Leute des Neuen Deutschen Films schalteten sich ein und gr&#252;ndeten das Forum, welches dann 1971 startete. </p>
<p>Die Play-it-again-Reihe jetzt zu veranstalten, erscheint mir daher ziemlich beliebig. Wieso nicht zum 50.? Wieso nicht zum 70.? Wieso nicht zum 66.?</p>
<p>Schlimmer: Die bisher bekannt gegebenen Filme finde ich ebenfalls beliebig, vor allem aber vollkommen zusammenhangslos (AU&#223;ER ATEM, MAGNOLIA, DIE DURCH DIE H&#214;LLE GEHEN). Viele sind st&#228;ndig zu sehen: AU&#223;ER ATEM mit seinen 1:1,37 finde ich im Lichtblick-Kino mit der Mini-Leinwand, das ihn schon seit Jahren hoch und runter spielt, sehr gut aufgehoben. Wer zum Teufel, will sich MAGNOLIA noch mal ansehen? DIE DURCH DIE H&#214;LLE GEHEN l&#228;uft permanent im TV. </p>
<p>Kosslick dazu: »Interessiert hat uns der Blick von au&#223;en: Welche Filme repr&#228;sentieren f&#252;r den versierten Filmkenner David Thomson die Festivalgeschichte? Welche Filme sind in seiner pers&#246;nlichen Erinnerung pr&#228;gend gewesen?«  </p>
<p>Vielleicht l&#228;sst sich also die »pers&#246;nliche Erinnerung« des britischen Retrospektive-Kurators David Thomson entdecken, der offenbar 59mal auf der Berlinale war und sie ausgiebig studiert hat. Was das Ganze mit der Berlinale selbst zu tun haben soll, ist mir schleierhaft. </p>
<p>Unpassend dazu: eine schweineteure  <a href="http://sz-shop.sueddeutsche.de/mediathek/shop/catalog/editionen/5996.jsp;jsessionid=F4B718C836E8EB19753C380E1ABFF80C.hesse:9009 target="_blank">S&#252;ddeutsche-Berlinale-Edition</a> aus lauter zusammengew&#252;rfelten Filmen. </p>
<p>Also die Retro in diesem Jahr kann mir gestohlen bleiben. Ich habe keine Lust Tom Cruise wiederzuentdecken &#8211; Jean Paul eigentlich auch nicht. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>+++Forumswiederholungen im Arsenal ab sofort abrufbar+++</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Feb 2009 10:50:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kleo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlinale 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Berlinale]]></category>
		<category><![CDATA[FORUM]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederholungen]]></category>

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		<description><![CDATA[In sch&#246;ner alter Tradition werden einige Filme, die im Forum der Berlinale liefen, gleich in den zwei Wochen nach dem Festival wiederholt. Die Termine sind unter diesem LOVE EXPOSURE und der Dokumentarfilm DEFAMATION, die von uns w&#228;rmstens empfohlen werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2009/02/ifb_baer_rot.gif" alt="ifb_baer_rot" title="ifb_baer_rot" width="61" height="100" class="alignleft size-full wp-image-2005" /></p>
<p>In sch&#246;ner alter Tradition werden einige Filme, die im Forum der Berlinale liefen, gleich in den zwei Wochen nach dem Festival wiederholt. Die Termine sind unter diesem <a href="http://www.arsenal-berlin.de/nc/de/arsenal/kalender.html?tx_skcalendar_pi1[offset]=1234738800&#038;tx_skcalendar_pi1[datefrom]=&#038;tx_skcalendar_pi1[dateto]=&#038;tx_skcalendar_pi1[targetgroups]=&#038;tx_skcalendar_pi1[categories]=&#038;tx_skcalendar_pi1[locations]=&#038;tx_skcalendar_pi1[organizers]=&#038;tx_skcalendar_pi1[sword]=&#038;tx_skcalendar_pi1[view]=week"_blank">Link</a> ab sofort abrufbar. Mit dabei ist der Caligaripreisgewinner <a href="http://www.dasblogzumhof.de/festivals/berlinale-2009/love-exposure-ai-no-mukidashi-whats-wrong-with-being-a-pervert.php"_blank">LOVE EXPOSURE</a> und der Dokumentarfilm <a href="http://www.dasblogzumhof.de/festivals/berlinale-2009/defamation-die-heilige-kuh-israels.php">DEFAMATION</a>, die von uns w&#228;rmstens empfohlen werden. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Berlinale 2009 &#8211; Vorschau &#8211; Forum</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 20:42:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>holger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlinale 2009]]></category>
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		<category><![CDATA[goethe]]></category>
		<category><![CDATA[hans-christian schmidt]]></category>
		<category><![CDATA[harun farucki]]></category>
		<category><![CDATA[john cook]]></category>
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		<category><![CDATA[ottinger]]></category>
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		<category><![CDATA[sebastian schipper]]></category>
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		<description><![CDATA[Die gr&#246;&#223;te Neuerung zuerst: Das Forum 2009 stellt dieses Jahr keinen verkannten japanischen Regisseur vor.  Das ist sehr schade, geh&#246;rten die kleinen Mini-Retros vollkommen unbekannter japanischer Meisterregisseure doch seit einigen Jahren zu den Highlights jeder Berlinale.  Als Ersatz hat die Forums-Leitung daf&#252;r einen kanadisch-&#246;sterreichischen Underground-Regisseur mit dem tollen Namen John Cook ausgegraben. Der Kanadier Cook [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="alignleft size-medium wp-image-1233" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2009/02/john-cook-208x300.jpg" alt="" width="146" height="210" />Die gr&#246;&#223;te Neuerung zuerst: Das Forum 2009 stellt dieses Jahr keinen verkannten japanischen Regisseur vor.  Das ist sehr schade, geh&#246;rten die kleinen Mini-Retros vollkommen unbekannter japanischer Meisterregisseure doch seit einigen Jahren zu den Highlights jeder Berlinale.  Als Ersatz hat die Forums-Leitung daf&#252;r einen kanadisch-&#246;sterreichischen Underground-Regisseur mit dem tollen Namen John Cook ausgegraben. Der Kanadier Cook lebte und filmte die meiste Zeit seines Lebens in Wien. Im Forum werden seine beiden Filme  <em>Langsamer Sommer</em> (1976) und <em>Schwitzkasten </em>(1978) in frisch restaurierten Fassungen gezeigt. <em>Schwitzkasten</em> lief bereits 1979 im Forum. <span id="more-1232"></span><!--more--></p>
<p style="text-align: left;">Ein weiteres Highlight verspricht die Wiederauff&#252;hrung des Films <em>Araya! </em>von 1959 zu werden. Der venezolanisch-franz&#246;sische Film gewann 1959 gemeinsam mit Alain Resnais&#8217; <em>Hiroshima mon amour</em> die Filmfestspiele in Cannes. Auch <em>Araya! </em>wird in einer restaurierten Fassung gezeigt.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="size-medium wp-image-1235 alignright" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2009/02/ulrike-ottinger-201x300.jpg" alt="" width="99" height="147" />Erfahrungsgem&#228;&#223; schnell zugreifen muss man bei den deutschen Filmen, die meistens ausverkauft sind. Ulrike Ottinger ist ja fast schon so etwas wie eine Institution des Forums. Zuletzt war sie 2007 mit <em>Prater </em>vertreten.  Dieses Jahr zeigt sie mit dem Film <em>Die koreanische Hochzeitstruhe</em> eine Doku &#252;ber die Hochzeitsriten S&#252;dkoreas. Vom jungen Regisseur Sebastian Schipper wird es mit <em>Mitte Ende August</em> eine moderne Adaption von Goethes Wahlverwandtschaften geben. Und Harun Farucki zeigt eine Doku &#252;ber die Herstellung von Ziegeln weltweit: <em>Zum Vergleich</em>.</p>
<p style="text-align: left;">Au&#223;erdem l&#228;uft als Special Screening  <em>Die wundersame Welt der Waschkraft</em> von Hans-Christian Schmidt, dessen letzter Spielfilm <em>Requiem </em>unter anderen Auszeichnungen  den Silbernen B&#228;ren und den Bundesfilmpreis 2006 bekam. <em>Die wundersame Welt der Waschkraft </em>verfolgt den Weg der W&#228;sche aus polnischen W&#228;schereien in die Edelhotels der deutschen Hauptstadt.</p>
<p style="text-align: left;">Mit Spannung erwartet wird auch der neue Film von Bradley Rust Gray. Sein Film <em>Salt </em>gewann 2003 den Caligari-Filmpreis. <em>Exploding Girl</em> zeigt eine Liebesgeschichte, in der die Studentin Ivy nach der Trennung von ihrem Freund Greg ihre wahre Liebe findet &#8211; ist das sch&#246;n!  Auch der russische Regisseur Boris Khlebnikov hat bereits 2004 mit <em>Koktebel</em> einen Forumsbeitrag gehabt, der es damals sogar in die Kinos geschafft hat. Jetzt will er mit <em>Help Gone Mad </em>an den damaligen Publikumserfolg ankn&#252;pfen, einem Film, in dem Moskau immer mehr zur Kulisse einer Groteske wird.</p>
<p style="text-align: left;">Au&#223;erdem gibt es 2009 mit dem japanischen Beitrag <em>Love Exposure</em>, einem Drama um Katholizismus, japanische Schulm&#228;dchen-Erotik, Kindesmissbrauch und Fetischismus sowie dem thail&#228;ndischen Dokumentarfilm <em>Citizen Juling </em>&#252;ber den t&#246;dlichen Konflikt zwischen Buddhisten im Norden und Moslems im S&#252;den des Landes  &#8211; wieder zwei Filme, die hart an der Vier-Stunden-Grenze vorbeischrammen. <em>Love Exposure</em> fehlen bei 237&#8242; nur drei Minuten, <em>Citizen Juling </em>mit 222&#8242; etwas mehr. Auch noch dicht dran liegt mit 215&#8242; der chinesische Beitrag <em>Dr. Ma&#8217;s Country Clinic</em>, ein ruhiger Dokumentarfilm &#252;ber einen traditionellen chinesischen Landarzt.  Erfahrungsgem&#228;&#223; sind die Forums-Langfilme herausragende Filmereignisse.</p>
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