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	<title>Blog zum Hof &#187; Forum Expanded</title>
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		<title>Forum 2010: Herzlichen Gl&#252;ckwunsch zum 40.</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 15:47:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>holger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlinale 2010]]></category>
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		<description><![CDATA[Zum 40. Mal gibt es auf der Berlinale ein Forum des jungen Films und die Macher feiern sich selbst ein bisschen. Mehr dazu weiter unten. Zun&#228;chst aber richten wir den Blick auf die neuen Filme. Wie schon in den letzten Jahren werden auch bei der kommenden Berlinale zahlreiche Filme aus Fernost den Weg ins Delphi [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/berlinalebaer2.png"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/berlinalebaer2.png" alt="" title="berlinalebaer" width="50" height="79" class="alignleft size-full wp-image-3083" /></a>Zum 40. Mal gibt es auf der Berlinale ein Forum des jungen Films und die Macher feiern sich selbst ein bisschen. Mehr dazu weiter unten. Zun&#228;chst aber richten wir den Blick auf die neuen Filme.<span id="more-3072"></span></p>
<p>Wie schon in den letzten Jahren werden auch bei der kommenden Berlinale zahlreiche Filme aus Fernost den Weg ins Delphi und die anderen Spielorte des Forums des jungen Films finden. Mit drei japanischen, zwei s&#252;dkoreanischen, zwei taiwanesischen, einem chinesischen, einem indischen sowie einer japanisch-s&#252;dkoreanischen Koproduktion sind immerhin 10 von 34 Filmen aus dem fernen Osten. Hinzu kommen noch vier weitere japanische Filme als Special Screenings au&#223;erhalb des Wettbewerbs, darunter die nur drei Filme umfassende kleine Hommage an den japanischen Filmregisseur Shimazu Yasujiro, der als gro&#223;er Erneuerer des japanischen Films der drei&#223;iger Jahre gilt. Die drei Filme <em>The Lights of Asakusa</em> (Asakusa no tomoshibi), <em>So Goes My Love</em> (Ai yori ai e) und <em>The Trio’s Engagement</em> (Konyaku sanbagarasu) entstanden alle in der Zeit von 1936-1938.</p>
<p>Ein alter Bekannter im Forum ist der japanische Regisseur Hiroyuki Tanaka, besser bekannt unter seinem K&#252;nstlernamen Sabu, der 2000 mit <em>Monday</em> sogar mal den Caligari-Filmpreis gewonnen hat (und den FIRESCE gleich mit). Sein neuer Film <em>Kanikosen</em> basiert zwar auf einem Roman von 1929, Sabu hat aber die modernere Manga-Fassung verfilmt. <em>Na-neun gon-kyeong-e cheo-haet-da!</em> (I’m in Trouble!) und Arvin Chens <em>Yi yè Tái be</em>i (Au revoir Taipei) sollen laut Festivalleiter Christoph Terhechte unterhaltsame Filme mit Tiefgang sein.</p>
<p>Weitere alte Bekannte des Forums sind z.B. Laura Poitras, die mit <em>The Oath</em>, einem Dokumentarfilm &#252;ber Bin Ladens ehemaligen Chauffeur, der sich inzwischen vom Terror distanziert hat, den zweiten Teil ihrer als Trilogie angelegten Studie &#252;ber die USA nach dem 11. September 2001 vorstellt (Teil 1 <em>My Country, My Country</em> lief im Forum 2006).</p>
<p>Ebenfalls im Forum 2006 lief der Film <em>Dear Pyongyang</em> der Japanerin koreanischer Abstammung Yang Yonghi &#252;ber ihre drei Br&#252;der, die von den kommunistischen Eltern zur Unterst&#252;tzung des Sozialismus als Kinder nach Nordkorea geschickt wurden. Dabei gelangen ihr erstaunliche Einblicke in das Privatleben normaler Nordkoreaner. In ihrer Folgedoku <em>Sona, mo hitori no watashi</em> geht es nun um ihre Nichte Sona, die ebenfalls in Nordkorea lebt.</p>
<p>Schon &#246;fter im Forum zu sehen war Angela Schanelec, zuletzt mit <em>Nachmittag</em> im Forum 2007. Im Forum 2010 zeigt sie <em>Orly</em>, einen Film &#252;ber Menschen am Flughafen und deren Geschichten. Ein weiterer deutscher Filmemacher mit Forums-Erfahrung ist Philip Scheffner, zuletzt zu sehen mit <a title="The Halfmoon Files" href="http://www.dasblogzumhof.de/festivals/allgemein/kino-als-zeitmaschine-forum.php"><em>The Halfmoon Files</em></a>, einer interessanten Recherche zu rassistischen linguistischen Forschungen an der Humboldt-Uni. In seinem neuen Film <em>Der Tag des Spatzen</em> setzt er sich mit dem Krieg in Afghanistan auseinander, allerdings durchaus originell, indem er den Tod eines Spatzen als Ausgangspunkt nimmt.</p>
<p>Keinen guten Eindruck hinterlassen hat die argentinische Regisseurin Inés de Oliveira Cézar vor einigen Jahren mit ihrem pathetisch &#252;berladenen Film <em>Extranjera</em>. In ihrem neuen Film <em>El recuento de los daños</em> hat sie erneut eine antike Trag&#246;die, diesmal &#214;dipus, in das heutige S&#252;damerika verlegt. Besser in Erinnerung geblieben ist der russische Regisseur Igor Voloshin, der im Forum 2008 mit <a title="Igor Voloshin Nirvana" href="http://www.dasblogzumhof.de/festivals/allgemein/igor-voloshin-nirvana-st-petersburg.php"><em>Nirvana</em></a> ein gro&#223;artiges Filmspektakel abgeliefert hat. Vielleicht hat er diesmal mit <em>Ya!</em> auch etwas zu erz&#228;hlen. Au&#223;erdem gibt es im Forum 2010 ein Wiedersehen mit der japanischen Schauspielerin Ando Sakura, die in  <a title="Love Exposure" href="http://www.dasblogzumhof.de/festivals/allgemein/berlinale-2009/love-exposure-ai-no-mukidashi-whats-wrong-with-being-a-pervert.php"><em>Ai no mukidashi</em></a> (Love Exposure), dem letztj&#228;hrigen Caligari-Gewinner, die Rolle der Koike spielte.</p>
<p>Freunde &#8220;schr&#228;ger&#8221; Filme sollten sich nicht den franz&#246;sischen Beitrag <em>Nenette</em> von Nicolas Philibert entgehen lassen. Zu sehen ist w&#228;hrend des gesamten Films nur das Orang-Utan-Weibchen Nenette aus dem Pariser Zoo. Der Witz ergibt sich aus den Kommentaren der Zuschauer, die aus dem Off zu h&#246;ren sind und das Verhalten der vierzigj&#228;hrigen Affendame erl&#228;utern. <em>Nenette</em> lief in anderen Versionen bereits auf mehreren Festivals, die im Rahmen des Forums als Special Screening gezeigte Version soll jetzt aber laut Christopf Terhechte der &#8220;Director&#8217;s Cut&#8221; sein.</p>
<p>Was der gro&#223;en Berlinale recht ist, kann dem Forum nur billig sein. Daher wird es analog zur gro&#223;en <em>Play it again-Retro</em> (was hiervon zu halten ist, hat Kleo bereits <a title="Don't play it again, David" href="http://www.dasblogzumhof.de/festivals/berlinale-2010/dont-play-it-again-david-kommentar-zur-berlinale-retrospektive-2010.php">deutlich gemacht</a>) unter dem n&#252;chternen Titel „4 Jahrzehnte Forum“ auch ein Best of des Forums geben. Dabei haben bereits im Sommer Regisseure eines Workshops pers&#246;nliche Lieblingsfilme aus dem Forum ausgesucht. Hier sind allerdings im Gegensatz zur Retro echte Entdeckungen zu machen. Hits k&#246;nnten die drei Kurzfilme von Bill Douglas werden, die eine von Armut gepr&#228;gte Kindheit in Schottland zeigen, und Helke Sanders <em>Die allseitig reduzierte Pers&#246;nlichkeit</em> aus dem Jahre 1977 &#252;ber ihr eigenes prek&#228;res Leben.</p>
<p>Nicht vergessen sollte auch der kleine Bruder des Forums, das Forum Expanded, in dem st&#228;rker noch als im eigentlichen Forum die Grenzen zwischen Kunst und Film verschwimmen. Dieses Jahr werden im HAU/ Hebbel am Ufer neun Performances, die mit Film spielen, gezeigt. Z. B. Christoph Schlingensief und <a title="James Benning" href="http://www.dasblogzumhof.de/festivals/allgemein/james-benning-rr.php">James Benning</a> machen mit. T&#228;glich um 16:00 Uhr wird der Film <em>Flug durch die Nacht</em> von Ilona Baltrusch aus dem Jahre 1980 in der Tempor&#228;ren Kunsthalle gezeigt, laut Ank&#252;ndigung eine philosphische Reflektion &#252;ber West-Berlin im godardschen Stil. Der Film ist eine Wieder-Entdeckung aus den Archiven des DFFB, wo der Film w&#228;hrend Baltruschs Studienzeit entstand.</p>
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		<title>Berlinale 2010: Tipps</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 10:06:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kleo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier meine Tipps aus sechs Jahren Berlinale-Erfahrung! Ticketkauf und die Sektionen Wettbewerbsfilme: Eine Vielzahl von Wettbewerbsfilmen hat schon jetzt einen regul&#228;ren Kinostarttermin in den n&#228;chsten Wochen (DER GHOSTWRITER, SHUTTER ISLAND, DER R&#196;UBER, GREENBERG). Man sollte sich &#252;berlegen, ob man sich wirklich stundenlang f&#252;r einen Wettbewerbsfilm anstellen will, der kurz darauf im Kino startet. In der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/berlinalebaer.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2980" title="berlinalebaer" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/berlinalebaer.png" alt="" width="50" height="79" /></a><br />
<strong>Hier meine Tipps aus sechs Jahren Berlinale-Erfahrung! </strong></p>
<p><strong>Ticketkauf und die Sektionen </strong></p>
<p><strong>Wettbewerbsfilme:</strong> Eine Vielzahl von Wettbewerbsfilmen hat schon jetzt einen regul&#228;ren Kinostarttermin in den n&#228;chsten Wochen (DER GHOSTWRITER, SHUTTER ISLAND, DER R&#196;UBER, GREENBERG). Man sollte sich &#252;berlegen, ob man sich wirklich stundenlang f&#252;r einen Wettbewerbsfilm anstellen will, der kurz darauf im Kino startet. In der Regel sind alle Wettbewerbsfilme mit Stars und aus den g&#228;ngigen L&#228;ndern (USA, Deutschland, Gro&#223;britannien, Frankreich) schon unter Vertrag und kommen selbst in Deutschland in k&#252;rzester Zeit in die Kinos. Das Ticketkontingent f&#252;r den Normalo-Zuschauer f&#252;r die Premieren im Berlinalepalast (11 € je Ticket) ist ohnehin &#228;u&#223;erst begrenzt – und die Gefahr, dass man umsonst ansteht, gro&#223;. Man bekommt nur die schlechten Pl&#228;tze in den obersten R&#228;ngen – unten sitzen die Promis – man schaut also von oben auf die Leinwand. Die grunds&#228;tzliche Frage, die sich stellt, ist: Will man Kino oder Starrummel?</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/star_neu.bmp"><img class="alignleft size-full wp-image-2968" title="star_neu" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/star_neu.bmp" alt="" /></a></p>
<p><strong>Star: »Empf&#228;ngt mich hier mal jemand, tschilp?«</strong></p>
<p>Will man Starrummel, so gen&#252;gt der Rote Teppich. Dazu braucht man kein Ticket, sondern nur die Starttermine der Wettbewerbsfilme im Berlinale Palast.</p>
<p>Wettbewerbsfilme aus Osteuropa, Lateinamerika, Asien (mit Ausnahme von Bollywood-Filmen) und Afrika, kommen eher sp&#228;ter oder &#252;berhaupt nicht ins Kino. So hat es beispielsweise unglaubliche anderthalb Jahre gedauert bis der brasilianische Wettbewerbsgewinner 2008, TROPA DE ELITE, in der Heimat der erfolgreichste Film aller Zeiten, in die deutschen Kinos kam. Wenn man sich also einen Wettbewerbsfilm ansehen will, dann eine Wiederholung.<br />
<span id="more-2950"></span></p>
<p>Die Wettbewerbswiederholungskinos: International, Friedrichstadtpalast, Urania. <strong>Achtung!</strong> Tickets kann man schon vier Tage (!) im Voraus kaufen; f&#252;r alle anderen Tickets gilt: drei Tage im Voraus.</p>
<p>Das <strong>Kino International</strong> ist eines der Top-Kinos der Stadt. Es ist eben ein Kino und kein umfunktionierter Saal wie die Urania oder der Friedrichstadtpalast. In der Urania ist der Ton grottenschlecht und im Friedrichstadtpalast f&#252;hlt man sich wie eine Sardine in der Dose.</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/Kino-International_b.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2953" title="Kino International_b" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/Kino-International_b-258x300.jpg" alt="" width="258" height="300" /></a></p>
<p><strong>Das Kino International in der Karl-Marx-Allee. </strong></p>
<p>Das <strong>Kino International</strong> ist &#228;hnlich wie der Zoo Palast oder der Royal Palast in den 50er/60er Jahren speziell als Kinoarchitektur erbaut worden, dementsprechend ist auch die Qualit&#228;t: Sehr gute Akustik, vern&#252;nftige Kinositze und eine Leinwand, die f&#252;r den 70mm-Film geeignet ist. Die zweite Wahl w&#228;re dann die Urania. In den Friedrichstadtpalast setze ich pers&#246;nlich nie wieder einen Fu&#223;.</p>
<p><strong>Panorama:</strong> Sind die Cents knapp: Die Vorstellungen im Zoo Palast sind 1 € teurer (8 €) als in den anderen Panorama-Kinos (7 €). Im Panorama l&#228;uft traditionell viel Queer-Cinema, Biopics &#252;ber Rockikonen, Bandfilme und politische Dokus.</p>
<p>Wer viele alternative, experimentelle Filme sehen m&#246;chte, ist beim <strong>Forum</strong> genau an der richtigen Adresse. Diese Sektion entstand vor 40 Jahren mal als Gegenbewegung zur Berlinale. Heute ist sie integriert, aber trotzdem l&#228;uft es hier noch vollkommen anders ab als im Wettbewerb und im Panorama. Akkreditierte sind hier zweitrangig (diese haben im Vorfeld die M&#246;glichkeit, Filme in den Pressevorf&#252;hrungen zu sehen). Vorrang hat das kartenkaufende Publikum.</p>
<p>Das Programm des Forums ist auch nicht im offiziellen Berlinale-Katalog enthalten &#8211; es hat einen eigenen Katalog. Dieser unterscheidet sich konzeptionell darin, dass er sich nicht nur auf eine kurze Plotbeschreibung mit Credits beschr&#228;nkt, sondern durch Interviews und Recherche eine wirkliche Tiefe erreicht. Der Forumskatalog (10 €) ist f&#252;r mich ein echtes Highlight der Berlinale, die andere Sektionen teilweise nicht mal mit ihren Q&#038;As erreichen.</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/berlinale07-forum-katalog-1_b1.bmp"><img class="alignright size-full wp-image-2960" title="berlinale07-forum-katalog-1_b1" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/berlinale07-forum-katalog-1_b1.bmp" alt="" /></a></p>
<p><strong>Das Forum: Geh&#246;rt zur Berlinale, tickt aber anders.</strong></p>
<p>Traditionell laufen hier viele Filme aus Japan, Korea, Hongkong und China &#8211; und zwar nicht nur die Klassiker und die Regisseure, die immer wieder zum Forum eingeladen werden &#8211; sondern auch ganz moderne Filme mit absoluten Newcomern. Wer den modernen Asienfilm liebt, dem offenbart sich hier eine noch vollkommen unentdeckte Schatztruhe. Weiterhin gibt es im Forum politische Filme aus den sogenannten »Zweit-« und »Drittweltstaaten« (Dokus, Spielfilme, Doku-Spielfilme&#8230;), die sich m. E. von den Dokus anderer Sektionen darin unterscheiden, dass sie sich trauen, provokante und heutzutage verp&#246;nte subjektive Sichtweisen zu zeigen. Man kann &#252;ber das heutige Forum sagen was will, dem Autorenfilm der 60iger f&#252;hlt sich diese Sektion auch heute noch verpflichtet. </p>
<p>Wer viele Forumsfilme sehen m&#246;chte, sollte ein halbj&#228;hriges Mitglied des Arsenal-Kinos werden. Die Mitgliedschaft kostet 12€/6 €. Dazu kauft man eine Sammelkarte f&#252;r acht Filme (24 €). Beides kann man nur im Filmhaus, wo sich das Arsenal befindet, erwerben. Das Sammelkartenschnipsel l&#246;st man dann an den g&#228;ngigen Vorverkaufsstellen gegen ein Forums-Ticket ein. Ticketpreis: 4,50 € statt 7 €.</p>
<p>Ein echter Geheimtipp sind die <strong>Generation-14plus</strong>-Filme: Filme, die irgendwo zwischen Teenager- und »Erwachsenenfilm« stehen,  und die sp&#228;ter – wenn sie einen Verleih finden –  eher als »Erwachsenenfilm« vermarktet werden, wie z. B. <a href="http://www.imdb.com/video/imdb/vi2511470873/ " target="_blank">THE FALL (TRAILER)</a> oder <a href="http://www.imdb.com/video/imdb/vi3681353753/ " target="_blank">BEN X (TRAILER)</a>.</p>
<p>Die Generation-14-plus-Filme kommen sehr modern daher  –  Fantasywelten und die neue Medien spielen h&#228;ufig eine Rolle. Sie sind eine echte Alternative zu den Forumsfilmen, den queeren Panorama-Filmen und dem Mainstream verpflichteten Wettbewerbsfilmen. Und das Beste: Genau wie die Kinderfilme, Generation kplus, kosten die Tickets nur 3 €. Ich bin gespannt wie sich diese Sektion zuk&#252;nftig so entwickelt.</p>
<p>Schlussendlich gibt es da noch die grenzg&#228;ngerische Sektion, die den Film nicht mehr als Plotkonstrukt betrachtet, sondern andere Momente in den Vordergrund stellt. Das <strong>Forum Expanded </strong> zeigt den Film als Medium, das vollkommen neue Wege geht. Der Film befreit sich hier sozusagen von der Fessel der Story. Leider habe ich noch nie einen Expanded-Film gesehen, obwohl ichs mir jedesmal vornehme. Vielleicht klappts diesmal! </p>
<p>Feuer frei! </p>
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