<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Blog zum Hof &#187; Indien</title>
	<atom:link href="http://www.dasblogzumhof.de/tag/indien/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.dasblogzumhof.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sun, 05 Feb 2012 10:57:08 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Opening Film: ROAD, MOVIE (Generation 14plus)</title>
		<link>http://www.dasblogzumhof.de/festivals/allgemein/berlinale-2010/opening-films-15-road-movie-generation-14plus.php</link>
		<comments>http://www.dasblogzumhof.de/festivals/allgemein/berlinale-2010/opening-films-15-road-movie-generation-14plus.php#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 14:44:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kleo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlinale 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Berlinale]]></category>
		<category><![CDATA[Dev Benegal]]></category>
		<category><![CDATA[English August]]></category>
		<category><![CDATA[Independentfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[mobiles Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Roadmovie]]></category>
		<category><![CDATA[Wüstenkino]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dasblogzumhof.de/?p=2868</guid>
		<description><![CDATA[Regie: Dev Benegal Indien 2009 95&#8242;, Hindi (with English subtitles) 1:2.35 Desert Cinema (Foto: Berlinale 2010) Dev Benegal geh&#246;rt zu einer neuen Generation indischer Arthouse-Regisseure. Sein gr&#246;&#223;ter Erfolg war ENGLISH, AUGUST (1994). Er wurde als erster indischer Independent von 20th Century Fox unter Vertrag genommen und zeigte damit den Multiplex-G&#228;ngern der Welt, dass indisches Kino [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/01/berlinalebaer.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2870" title="berlinalebaer" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/01/berlinalebaer.png" alt="" width="50" height="79" /></a> Regie: Dev Benegal<br />
Indien 2009<br />
95&#8242;, Hindi (with English subtitles)<br />
1:2.35</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/01/road_movie1.jpg"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/01/road_movie1.jpg" alt="" title="road_movie" width="300" height="200" class="alignright size-full wp-image-2906" /></a></p>
<p><strong>Desert Cinema <em>(Foto: Berlinale 2010)</em></strong></p>
<p>Dev Benegal geh&#246;rt zu einer neuen Generation indischer Arthouse-Regisseure. Sein gr&#246;&#223;ter Erfolg war ENGLISH, AUGUST (1994). Er wurde als erster indischer Independent von 20th Century Fox unter Vertrag genommen und zeigte damit den Multiplex-G&#228;ngern der Welt, dass indisches Kino nicht nur aus Bollywood besteht. Sein neuester Film, ein Roadmovie, entstand aus nostalgischen Kindheitserinnerungen: Lange Pilgerfahrten und der Liebe zum Widescreen-Kino.<br />
<span id="more-2868"></span></p>
<p>Der Plot: Vishnu arbeitet ohne rechte Lust im Haar&#246;lgesch&#228;ft seines Vaters – er leidet an Fernweh. Als ein Oldtimer quer durch die W&#252;ste bis hin zu einem Museum am Meer &#252;berf&#252;hrt werden soll, ergreift er seine Chance und zieht los. Mitten in der Ein&#246;de entdeckt er pl&#246;tzlich im Heck des alten Chevy-Busses zwei 40 Jahre alte Filmprojektoren und eine ausgefallene Filmsammlung. </p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/01/road_movie2.jpg"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/01/road_movie2-225x300.jpg" alt="" title="road_movie2" width="225" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-2918" /></a></p>
<p><strong>Der Oldtimer ist in Wirklichkeit ein »touring cinema«. <em>(Foto: Berlinale 2010)</em><br />
</strong></p>
<p>Unterwegs gabelt er noch einen kleinen Ausrei&#223;er, einen schwatzhaften alten Mann und eine h&#252;bsche Zigeunerin auf. Sie m&#252;ssen allerlei Gefahren &#252;berstehen und merkw&#252;rdigerweise ist die Filmsammlung der Schl&#252;ssel daf&#252;r: Sind die Filme langweilig, ist der Sensenmann nicht weit – sind sie aber gut, bleiben sie wie Scheherazade am Leben, und d&#252;rfen ihre Reise fortsetzen.  </p>
<p>Inspiriert wurde Benegal durch ein eigenes Erlebnis. Er wollte einen Open-Air-Film mitten in der W&#252;ste sehen, aber es war weit und breit kein Mensch in Sicht. Als die Sonne unterging, und er schon dachte, dass die Vorstellung wohl ausf&#228;llt, konnte er pl&#246;tzlich am Horizont eine Figur ausmachen. Und eher er sichs versah, tauchten pl&#246;tzlich aus allen Himmelsrichtungen 5000 Menschen auf, nur um einen Film mitten in der W&#252;ste zu sehen. Die Verbindung von weiter Landschaft und Open-Airkino war eine mystische Erfahrung f&#252;r Benegal, die ihn auf die Idee brachte, daraus einen Film zu machen.  </p>
<p>Als Kind ist er oft durch weite, offene Landschaften gewandert. Aber so genau kann sich der Regisseur nicht mehr erinnern, ob es vielleicht nicht auch die 70mm-Landschaften der John-Ford-Western waren, die er im Kino gesehen hatte. Auf alle F&#228;lle war das Kino f&#252;r ihn die erste Kommunikationsm&#246;glichkeit: »They (movies) were my world even before I interacted or met the real world outside.«</p>
<p>ROAD, MOVIE symbolisiert aber auch den Generationskonflikt. So ist das Produzieren und Verwenden von Haar&#246;l traditionell und typisch f&#252;r die &#228;ltere Generation, w&#228;hrend die J&#252;ngeren westliche Produkte wie Condishener und Gels bevorzugen. Auch das Figurenensemble, Kind, Frau, alter Mann, symbolisiert das alte, untergehende Indien &#8211; genau wie die sich rapide &#228;ndernden Landschaften, die zum Gro&#223;teil nach dem Vorbild Chinas zu Sonderwirtschaftszonen erkl&#228;rt wurden. </p>
<p>Der Film er&#246;ffnet die Sektion Generation 14plus. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dasblogzumhof.de/festivals/allgemein/berlinale-2010/opening-films-15-road-movie-generation-14plus.php/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

