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	<title>Blog zum Hof &#187; Nürnberg</title>
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		<title>8. Fantasy Filmfest Nights &#8211; Es darf gern geschrien werden</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 14:06:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kleo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach der Berlinale ist vor den Fantasy Filmfest Nights. Jedes Jahr im M&#228;rz gibt es f&#252;r Fantasy-Filmfest-Fans einen Appetizer, bevor der Hauptgang im Sommer serviert wird. Ein Wochenende, zehn Filme. Den Auftakt bilden M&#252;nchen und Stuttgart (13.3./14.3.), gefolgt von Berlin und Hamburg (20.3./21.3.), N&#252;rnberg (26.3./28.3.), K&#246;ln (26.3./27.3.) und Frankfurt (27.3./28.3.). Die zehn H&#228;ppchen bilden einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/FF09_Cover_Berlin.jpg"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/02/FF09_Cover_Berlin.jpg" alt="" title="FF09_Cover_Berlin" width="150" height="150" class="alignleft size-full wp-image-3572" /></a> Nach der Berlinale ist vor den Fantasy Filmfest Nights. Jedes Jahr im M&#228;rz gibt es f&#252;r Fantasy-Filmfest-Fans einen Appetizer, bevor der Hauptgang im Sommer serviert wird. Ein Wochenende, zehn Filme. </p>
<p>Den Auftakt bilden <strong>M&#252;nchen</strong> und <strong>Stuttgart </strong>(13.3./14.3.), gefolgt von <strong>Berlin</strong> und <strong>Hamburg</strong> (20.3./21.3.), <strong>N&#252;rnberg</strong> (26.3./28.3.), <strong>K&#246;ln</strong> (26.3./27.3.) und <strong>Frankfurt</strong> (27.3./28.3.). </p>
<p>Die zehn H&#228;ppchen bilden einen Querschnitt des modernen Genrefilms vom Anime, in dem sich ein Hacker der Identit&#228;t eines fremden Internet-Avatars bem&#228;chtigt und damit die Weltherrschaft an sich rei&#223;t, &#252;ber SciFi-Horror, in dem Vampire die Welt regieren und Menschen als Nahrungsqelle halten bis hin zu biogenetischen Tier-Mensch-Hyprid-Experimenten, Zombies in Vorortplattenbauten und J-Horror in 3D. Die Filme kommen aus Japan, Frankreich, Spanien, Gro&#223;britannien und den USA. Ein Blick auf die nationalen Filmschmieden des Genrefilms.<span id="more-3571"></span></p>
<p><strong>Horror-Realismus, made in Spain . . .</strong></p>
<p>Zun&#228;chst sei da der spanische <strong>[REC]2</strong> genannt, der in Deutschland nun endlich mal zu sehen ist. Beim FFF 09 war ich entt&#228;uscht, dass das Sequel nicht im Programmheft stand. Im Herbst gab es ein Kuddelmuddel mit dem offiziellen Kinostart (erst angek&#252;ndigt, dann gestrichen), ein Kuddelmuddel mit dem offiziellen DVD-Start (gleiches Prozedere). Inzwischen hat man schon einiges &#252;ber den [REC]-Nachfolger geh&#246;rt, n&#228;mlich nichts Gutes. Als ich dann in einem <em>deadline</em>-Interview mit den Regisseuren las, dass sie selbst ein bisschen mit ihrem Sequel haderten und definitiv keine Fortsetzung planten, hatte ich mit [REC] 2 schon abgeschlossen. Jetzt lese man und staune! Laut  <a target="_blank"href="http://www.fantasyfilmfest.com/fantasy/media/FFN10_CatalogWEB.pdf">Fantasy-Filmfest-Mini-Katalog (Pdf)</a> sei nun noch ein Prequel sowie ein weiteres Sequel (Ausbruch der Apokalypse) geplant.</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/03/REC_Poster012.jpg"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/03/REC_Poster012.jpg" alt="" title="REC_Poster01" width="200" height="256" class="alignright size-full wp-image-3647" /></a></p>
<p>F&#252;r Uneingeweihte ein R&#252;ckblick auf das Original: Ein spanisches Boulevard-Doku-TV-Team à la Vox (»Schneller als die Polizei erlaubt«) »soapt« eine Feuerwehreinheit bei der t&#228;glichen Arbeit. Die quirlig-nervige TV-Moderation Angela und ihr Kamera-Boy m&#252;ssen nicht lange warten: Die Einheit r&#252;ckt aus, um eine hilflos schreiende Alte in einem uralten Mietshaus zu beruhigen. Es handelt sich jedoch nicht um eine demenzkranke, irre Señora, sondern um einen Zombie. Bald befinden sich die Akteure in Qarant&#228;ne (so auch der Titel des US-Remakes). Das Besondere: [REC] verwendet zwar die seit THE BLAIR WITCH PROJECT h&#228;ufig zum Standard erkorene Realismus-&#196;sthetik des Wackel-Camcorders, bindet sie aber an eine Story, die diesen inflation&#228;ren Stil, den die quotenhungrigen TV-Dokus dankbar aufgegriffen haben, auf einer weiteren Ebene kritisiert: Durch die Pen&#228;tranz Angelas, jeden Popel digital festhalten zu wollen, f&#252;hlt sich der Zuschauer als Voyeurist. Auch sonst zeigt dieser absolut gruselige Genre-Film ein exzellentes Gesp&#252;r f&#252;r zeitgen&#246;ssische Zivilisationskrankheiten: Der t&#228;gliche Rassismus krassiert unter den Mietern ebenso wie die hypernerv&#246;se Atmosph&#228;re im Post-9/11. Mit den Eingeschlossenen wei&#223; n&#228;mlich zun&#228;chst auch der Zuschauer nicht genau, worum pl&#246;tzlich alles abgeriegelt ist und Hubschrauber &#252;ber dem Wohnhaus kreisen. Es ist schwer, diese gelungene Story noch zu &#252;bertreffen. Man darf davon ausgehen, dass <strong>[REC]2</strong> nur ein m&#252;des Sequel ist, das tief im Schatten seines erfolgreichen Vorg&#228;ngers steht.  </p>
<p><strong>. . . or in France</strong></p>
<p>Seit l&#228;ngerer Zeit gelten die Franzosen als Geheimtipp in Sachen Horror. Diesen Ruf haben sie einigen interessanten Produktionen zu verdanken, wie <a href="http://www.dasblogzumhof.de/festivals/fantasy-filmfest-archiv/fantasy/martyrs-fff-oder-wie-schwer-es-ist-einen-guten-horrorfilm-zu-machen.php" target="_blank">Pascal Laugiers MARTYRS, 2008</a> oder Alexandre Ajas HAUTE TENSION, 2003 oder THE HILLS HAVE EYES, 2006. <a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/03/la_horde.jpg"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/03/la_horde.jpg" alt="" title="la_horde" width="200" height="267" class="alignleft size-full wp-image-3650" /></a> Sie geh&#246;ren neben den Spaniern und den Japanern, zu den Filmnationen, die ihren ganz eigenen cinematographischen Style pflegen und hegen. Und die franz&#246;sischen Filme sprechen ihre eigene Sprache. W&#228;hrend man aber bei den Spaniern vielleicht von einer &#196;sthetik des unterschwellig Bedrohlichen sprechen kann, die w&#228;hrend des Franco-Regimes als Methapher f&#252;r eine verordnete Sprachlosigkeit entwickelt wurde (Carlos Saura wird h&#228;ufig als Vorbild genannt oder Victor Erices EL ESPIRITU DE LA COLOMENA, DER GEIST DES BIENENSTOCKS, 1973) und w&#228;hrend die Japaner die literarische Tradition der unterdr&#252;ckten weiblichen Rache aus dem Jenseits immer wieder aufbereiten, haben die Franzosen keine Horror-Tradition in diesem Sinne. Sie sind echte Autorenfilmer, die Horrorelemente f&#252;r ihren ganz eigenen Stil transformieren, wie LEMMING (Dominik Moll, 2005) und VINYAN (Fabrice Du Welz, 2008). Die Story von <strong>LA HORDE </strong> von Yannick Dahan erinnert allerdings eher ein bisschen an Romeros DAWN OF THE DEAD. In einem heruntergekommenen Vorort-Plattenbau jagen rachs&#252;chtige Cops Verbrecher. Doch dann toben pl&#246;tzlich massenhaft Zombies durch die Platte und beide Parteien sitzen auf dem Dach fest. By the Way: Der Zombie-Papa ist mit <strong>SURVIVAL OF THE DEAD</strong> (Kinostart: 8.4.) ebenfalls vertreten. Ich muss zugeben, dass ich sein DIARY OF THE DEAD nicht gesehen habe. Es soll aber belanglos sein. Angeblich wurde Romero bei SURVIVAL OF THE DEAD von William Wylers Western WEITES LAND beeinflusst. </p>
<p><strong>3-D-Horror-X-Treme aus Japan</strong></p>
<p>3-D hat sich nun sp&#228;testens mit AVATAR etabliert, obwohl schon seit l&#228;ngerer Zeit, Versuche im Gange waren, diese Technik, gerade im Horror-Bereich, breiteren Zuschauermassen schmackhaft zu machen. Generell ist dagegen nat&#252;rlich nichts zu sagen: Irgendwas muss sich die Branche ja einfallen lassen, um die HDV-verw&#246;hnten Potatoes von ihrer Couch wegzulocken. Au&#223;erdem galten die Multiplexe, die einzigen, die sich diese teure Technik leisten k&#246;nnen, lange Zeit als gebeutelte Verlierer. Cameron ist es gelungen, das Ruder noch mal rumzurei&#223;en. Der Mastermind dessen 3-D-Werk <strong>THE SHOCK LABYRINTH</strong> (Kinostart: 22.4.) auf den FFF-Nights hoffentlich zum Davon-Laufen ist (im positiven Sinne): Takashi Shimizu. </p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/03/shock2.jpg"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/03/shock2.jpg" alt="" title="shock" width="185" height="258" class="alignright size-full wp-image-3652" /></a></p>
<p>Spontan f&#228;llt mir dazu sein JU-ON (2002) und das US-Remake THE GRUDGE (gleicher Regisseur, USA 2004) ein. JU-ON ist ein sehr gelungenes St&#252;ck J-Horror, welches an das Masterpiece RINGU (1998) heranreicht. (Korrektur, 16.4.: Ich hab mir JU-ON letzte Woche noch mal angesehen und hatte wohl eine falsche Erinnerung. JU-ON ist storytechnisch ziemlicher Schrott, eine Aneinanderreihung von Schock-Effekten, welche sich irgendwann auch ersch&#246;pfen. Es gibt eins, zwei nette innovative Effekte, der Rest ist einfallslos.) Da ich den Begriff »J-Horror« verwende, m&#246;chte ich damit betonen, dass ich den Begriffssch&#246;pfern beipflichte, dass es sich beim sogenannten »Japan-Horror« um ein vollkommen eigenes Genre handelt, das von anderen Horrorfilmen, insbesondere den Remakes, abzugrenzen ist: J-Horror erreicht mit minimalen &#228;sthetischen Mitteln, z. B. eine einzige Kameraeinstellung, die nicht in die Gesamtchoreographie passt, ein &#228;u&#223;erst unangenehmes Gef&#252;hl. Das Remake arbeitet weniger mit einzelnen Disharmonien. Es ben&#246;tigt einen gesamten Szenenaufbau, arbeitet brachialer, weicht letztendlich immer mehr auf Sound-Effekte aus. Das US-Remake von RINGU, THE RING (2002) f&#252;llt die L&#252;cken, die das japanische Original hinterl&#228;sst, mit Erkl&#228;rungen und Motiven. Der J-Horror reicht weit zur&#252;ck auf die literarische, traditionelle Geistergeschichte, die keinerlei logischer Motive, was das Wirken Toter betrifft, bedarf. Die Story von <strong>THE SHOCK LABYRINTH</strong> ist &#8211; nun ja &#8211; traditionell: Eine tote Freundin, die w&#228;hrend eines heimlichen Besuchs in einem Gruselkabinett (wahrscheinlich die japanische Variante der Geisterbahn) zu Tode kam l&#228;sst wieder von sich h&#246;ren. Schuldig sind nat&#252;rlich die jugendlichen Protagonisten, die nach dem Zehn-Kleine-&#228;h-M&#228;nnlein-Prinzip dezimiert werden. Und nat&#252;rlich ist so ein Grusellabyrinth besonders geeignet, in 3 D dargestellt zu werden. Hoffentlich ist THE SHOCK LABYRINTH wirklich J-Horror und nicht krachiges 3-D-Kino à la AVATAR. </p>
<p>Das Anime<strong> SUMMER WARS</strong> lief schon auf der Berlinale. Hier mal ein <a href="http://www.perlentaucher.de/berlinale-blog/124_welt_am_draht%3A_mamoru_hosadas_%27summer_wars%27" target="_blank">Perlentaucher-Text</a>. </p>
<p><strong>Starbesetzte us-amerikanische Standardcoproduktionen</strong><br />
<strong><br />
DAYBREAKERS </strong>wird in Deutschland nur auf DVD vermarktet (ab 16.7.) und ist mit lauter Stars besetzt: Willam Dafoe, Ethan Hawke, Isabel Lucas, Sam Neill &#8211; mir ein bisschen zu fett. Story in Schlagworten: Zukunft, Vampirherrschaft, Menschen pflanzen sich zu langsam fort, Vampir-Panik, fieberhafte Suche nach Ersatzstoff, Widerstand unter den Menschen. </p>
<p><object width="350" height="200"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ayYiMygqlfo&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ayYiMygqlfo&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="350" height="200"></embed></object></p>
<p><strong>Sieht nach actionreichem, uninteressantem US-Standardkino aus<br />
</strong></p>
<p>Eine Nummer kleiner (Adrien Brody &#038; Sarah Polley), ambitionierter und vermutlich mit B-Movie-Einschl&#228;gen ist <strong>SPLICE</strong>. Dieser l&#228;uft sp&#228;ter im Kino (3.6.). Die Story stammt aus der Feder des CUBE-Sch&#246;pfers Vincenzo Natali, der auch Regie f&#252;hrte. Jungen Eheleuten, erfolgreiche Biogenetik-Forscher, die Tiere miteinander kreuzen, also Hybride fabrizieren, geht das Geld aus. Um die Schlie&#223;ung ihres Labors zu verhindern, brauchen sie etwas Spektakul&#228;res: eine Mensch-Tier-Kreuzung. Diese sieht zun&#228;chst wie ein glipschiges Huhn, sp&#228;ter wie ein au&#223;erirdisches Baby und schlie&#223;lich wie Sinhead O Connor aus (na ja, vielleicht nicht ganz so h&#252;bsch).</p>
<p><object width="350" height="200"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/6GBWU6RjiLM&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/6GBWU6RjiLM&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="350" height="200"></embed></object></p>
<p><strong>Die »Geburt« eines menschlichen H&#252;hnchens.</strong></p>
<p><strong>British Special</strong></p>
<p>Die Briten sind mit zwei Filmen vertreten. <strong>RED RIDING: 1974</strong> basiert auf dem ersten Teil einer Bestseller-Trilogie von David Peace. Die Story ist klassisch. In Yorkshire jagt der karrierehungrige Reporter Scoop (Andrew Garfield) einen Serienkiller, der Schulm&#228;dchen abmurkst. Bald wird er aber der Gejagde, da es korrupte Bullen gibt, die nicht wollen, dass Scoop herumschn&#252;ffelt.  Laut Katalog soll der 70th-Style beeindruckend authentisch sein: Klamotten, Autos, Tapete, Haartrachten. Der Film wurde auf 16mm gedreht und dann auf 35mm aufgeblasen, um einen 70er Jahre-Neo-Noir-Thriller-Eindruck zu erwecken. </p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/03/HEARTLESS_poster_8.jpg"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2010/03/HEARTLESS_poster_8.jpg" alt="" title="HEARTLESS_poster_8" width="200" height="151" class="alignright size-full wp-image-3674" /></a> </p>
<p>Der zweite Film <strong>HEARTLESS </strong> spielt in der klaustrophobischen und anarchischen Atmosph&#228;re des Londoner East Ends der Gegenwart. Eine maskierte Gang kontrolliert das Viertel &#8211; in Wirklichkeit sind es aber keine Homies, sondern b&#246;se H&#246;llenwesen. Der Protagonist, gespielt von Jim Sturgess, der f&#252;r HEARTLESS auch drei Songs performt hat, geht einen Teufels-Pakt ein, damit er besser aussieht &#8211; er hat n&#228;mlich ein scheu&#223;liches Muttermal im Geschicht. Daf&#252;r muss er allerdings t&#246;ten.</p>
<p><strong>Filml&#228;ngen: </strong></p>
<p>THE SHOCK LABYRINTH, 89 Min.<br />
SPLICE, 107 Min.<br />
SUMMER WARS, 114 Min.<br />
SURVIVAL OF THE DEAD, 90 Min.<br />
THE COLLECTOR, 88 Min.<br />
DAYBREAKERS, 98 Min.<br />
HEARTLESS, 110 Min.<br />
LA HORDE, 90 Min.<br />
[REC] 2, 85 Min.<br />
RED RINDING: 1974, 102 Min. </p>
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		<title>Let The Right One In (FFF) &#8211; Der kleine Vampir auf schwedisch</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Aug 2008 13:03:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kleo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Regie: Tomas Alfredson Schweden 2008 114 Min. Deutscher Kinostart: 23.12.2008 Die Verfilmung des schwedischen Romans »So finster die Nacht«, einer d&#252;steren Coming of Age-Geschichte, steht ganz in der melancholischen Tradition des sch&#246;nen dunklen Nordens. Mit ruhigen poetischen Bildern entwirft Tomas Alfredson die Einsamkeit zweier Zw&#246;lfj&#228;hriger. Zu Weihnachten kommt die Literaturverfilmung bei uns in die Kinos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Regie: </strong>Tomas Alfredson<br />
Schweden 2008<br />
114 Min.<br />
<strong>Deutscher Kinostart:</strong> 23.12.2008</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/let-the-right.jpg"><img src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/let-the-right.jpg" alt="" title="let-the-right" width="300" height="200" class="alignnone size-medium wp-image-680" /></a></p>
<p>Die Verfilmung des schwedischen Romans »So finster die Nacht«, einer d&#252;steren Coming of Age-Geschichte, steht ganz in der melancholischen Tradition des sch&#246;nen dunklen Nordens. Mit ruhigen poetischen Bildern entwirft Tomas Alfredson die Einsamkeit zweier Zw&#246;lfj&#228;hriger. Zu Weihnachten kommt die Literaturverfilmung bei uns in die Kinos &#8211; auf dem Fantasy Filmfest ist sie schon jetzt zu sehen.<br />
<span id="more-679"></span></p>
<p>Der zw&#246;lfj&#228;hrige Oskar lebt mit seiner Mutter in einer grauen Mietshaussiedlung. In seiner Klasse wird er geh&#228;nselt und drangsaliert. Sein Vater ist ein Alkoholiker, den er ab und zu besuchen darf. Oskar ist allein und isoliert. Doch dann platzen zwei Ereignisse in sein Leben: Der kleine Vorort von Stockholm wird von einer Reihe mysteri&#246;ser Morde heimgesucht und ins Nebenhaus zieht ein Vater mit seiner ebenfalls zw&#246;lfj&#228;hrigen Tochter Eli ein. Merkw&#252;rdig ist nur, dass die neuen Nachbarn ihre Fensterscheiben mit Pappe zu kleben und Eli muffig riecht. Aber eigentlich gef&#228;llt das Oskar, ist sie doch ebenso eine Au&#223;enseiterin wie er selbst. Bald entwickelt sich eine zarte Freundschaft zwischen ihnen. Dass die Morde etwas mit Eli zu tun haben k&#246;nnten, ahnt Oskar noch nicht. </p>
<p>Der Film basiert auf dem Roman »So finster die Nacht« von John Ajvide Lindqvist, der auch das Drehbuch zum Film geschrieben hat. Es ist eine d&#252;stere Coming of Age-Geschichte, die von einer einsamen Kindheit in der Tristesse des Nordens handelt &#8211; die gleiche melancholisch-sch&#246;ne Tristesse wie wir sie von einem Aki Kaurism&#228;ki oder einem Mikael Niemi (»Popul&#228;rmusik aus Vittula«) schon kennen. Tomas Alfredson gelingt es in ruhigen Einstellungen und poetisch-d&#252;steren Bildern die Einsamkeit eines Zw&#246;lfj&#228;hrigen zu skizzieren, dessen Hobby darin besteht, Zeitungsausschnitte von Verbrechen zu sammeln. </p>
<p>Da Roman sowie auch Verfilmung die Metaebene zulassen, die Geschehnisse in dem kleinen &#214;rtchen als Rachephantasien eines Zw&#246;lfj&#228;hrigen zu lesen, geht der Geschichte nicht ganz auf. Alfredson hat sich gegen einen OFF-Kommentar entschieden, nicht unbedingt zum Vorteil des Films. Der Kinderdarsteller Kåre Hedebrant spielt den Oskar stark zur&#252;ckgenommen, so dass die ungeheure Wut, die die teilweise auch recht harten Splatterszenen suggerieren, nicht wirklich nachvollzogen werden kann. Man denke dabei an die gelungenen Mittel zu denen Peter Jackson in HEAVENTLY CREATURES (USA, D, NZ, 1995) gegriffen hat. Dort wird die Figur Pauline (Melanie Lynskey) von eben solchen blutigen Rachephantasien heimgesucht. Jackson arbeitet dies mit dem OFF-Kommentar und Tagtraumsequenzen sehr drastisch heraus.</p>
<p>Oskars Welt ist jedoch nicht die einzige Perspektive, die der Film verfolgt. Eli ist nicht nur die tragische Vampir-Figur, mit der wir eher Mitleid empfinden als Grauen, sondern sie steckt auch in einer tragischen Vater-Tochter-Beziehung. Ihr alter Vater selbst ist kein Vampir, m&#246;chte aber wie jeder liebende Vater f&#252;r seine Tochter sorgen. Er hat das Pech, st&#228;ndig beim Sch&#228;chten der Opfer erwischt zu werden, so dass Eli um nicht zu verhungern, schlie&#223;lich selbst morden muss. Dass seine kleine Tochter Leute umbringt, schmeckt wiederum dem Vater nicht, der sich inzwischen &#252;berfl&#252;ssig vorkommt. Schlie&#223;lich sieht er nur noch einen Ausweg f&#252;r sich. </p>
<p>Wie in den vielen traditionellen Vampirfilmen ist auch hier der Blutsauger eine tragische Figur, die lediglich durch die Sucht nach Blut getrieben wird. Nat&#252;rlich ist von der kostbaren roten Fl&#252;ssigkeit immer zu wenig da, weil es gar nicht so einfach ist, jemanden zu &#252;berw&#228;ltigen. Dar&#252;ber hinaus sucht Vampir Eli aber auch ein bisschen menschliche W&#228;rme, die sie bei Oskar schlie&#223;lich findet. </p>
<p>LET THE RIGHT ONE IN zeigt die Perspektive der Ausgesto&#223;enen und Verlassenen und wird deshalb von MFA kurz vor Heilig Abend in die Kinos gebracht, da bekanntlich zu Weihnachten die meisten Empathie f&#252;r andere empfinden. Die Geschichte mit viel Schnee hat auch einen Hauch schwarzen Humor zu bieten. Denn wie in den meisten skandinavischen Filmen tauchen auch hier skurile Gestalten auf. In der Nachbarschaft verbringt man die kalten Winterabende mit unz&#228;hligen Katzen und Schnapstrinken. Und w&#228;hrend man noch r&#228;tselt, welches komische Wesen den lieben Kumpel ins Jenseits bef&#246;rdert haben k&#246;nnte, ist man schon selbst ein Vampir. </p>
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		<title>Donkey Punch (FFF): T&#246;dlicher Orgasmus</title>
		<link>http://www.dasblogzumhof.de/festivals/fantasy-filmfest-archiv/fantasy/donkey-punch-ueberlebenskampf-auf-luxusyacht.php</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Aug 2008 12:08:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>holger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Regie: Oliver Blackburn Gro&#223;britannien 2008 90 Min. Sektion: Fresh Blood Vom hei&#223;en Sex bis zum kalten Abschlachten ist es nur ein kleiner Schritt: Zumindest in DONKEY PUNCH Film kann so einfach sein: 4 Jungs, 3 M&#228;dels, eine Luxusyacht, ringsum strahlender Sonnenschein und viel blaues Meer. Ein paar Drogen und jede Menge Blut. Der englische Wettbewerbsbeitrag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Regie:</strong> Oliver Blackburn<br />
Gro&#223;britannien 2008<br />
90 Min.<br />
Sektion: Fresh Blood</p>
<p><a href="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/donkey.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-676" title="donkey" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/donkey.jpg" alt="" width="300" height="238" /></a></p>
<h4>Vom hei&#223;en Sex bis zum kalten Abschlachten ist es nur ein kleiner Schritt: Zumindest in DONKEY PUNCH</h4>
<p>Film kann so einfach sein: 4 Jungs, 3 M&#228;dels, eine Luxusyacht, ringsum strahlender Sonnenschein und viel blaues Meer. Ein paar Drogen und jede Menge Blut. Der englische Wettbewerbsbeitrag DONKEY PUNCH erz&#228;hlt die Geschichte einer ausgelassenen Sommer-Urlaubs-Party, die ein wenig aus dem Ruder ger&#228;t. Nur 10 Sekunden braucht Regisseur und Drehbuchschreiber Oliver Blackburn, um klarzumachen, dass es ein blutiger Film wird &#8212; da hat sich Tammi, die sch&#252;chternste der drei M&#228;dchen, beim Achselhaarrasieren geschnitten. Danach ist aber erstmal Party angesagt.<span id="more-663"></span></p>
<p>Die drei M&#228;dels lernen auf einer Mallorca-Party drei Londoner Boys kennen. Nachdem sie den gestohlenen Champagner am Strand leergetrunken haben, machen die Jungs den Vorschlag, auf der Yacht weiterzufeiern. Kim und Lisa sind sofort begeistert und &#252;berreden schlie&#223;lich auch Tammi &#8220;auf einen Drink&#8221; mitzukommen. Leider kann man im Hafen die Musik nicht so laut stellen, wie es f&#252;r eine z&#252;nftige Yachtparty angemessen w&#228;re. Also Leinen los und raus auf&#8217;s Meer. Dort verteilt Bad Boy Bluey erstmal reichlich Drogen und erz&#228;hlt vom Donkey Punch, einem Schlag ins Genick, der dem M&#228;dchen beim Sex den absoluten Kick beim Orgasmus versetzen soll.</p>
<div id="attachment_667" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-667" title="donkey-punch-2" src="http://www.dasblogzumhof.de/wp-content/uploads/2008/08/donkey-punch-2.gif" alt="Bild: Fantasy Film Fest" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">Bild: Fantasy Film Fest</p></div>
<p>Keine Frage, das muss man ausprobieren. Also gehen Kim und Lisa mit Bluey und Marcus f&#252;r eine spontane Sexparty nach unten, kurz darauf gefolgt von Josh, der mit zittrigen Fingern das hei&#223;e Geschehen mit einem Camcorder aufnimmt. Bluey &#252;berl&#228;sst dann Josh Lisa und &#252;bernimmt selbst den Camcorder. Als der unerfahrene Josh beim H&#246;hepunkt nach Anfeuerung von Bluey den Donkey Punch setzt, ist der Faustschlag etwas zu gut gesetzt. Lisa klappt mit gebrochenem Genick tot zusammen.</p>
<p>Damit ist die B&#252;hne er&#246;ffnet f&#252;r einen Survival of the fittest, in dem gegenseitiges Mi&#223;trauen und Mi&#223;verst&#228;ndnisse ein ums andere Mal die Situation im Krieg der Geschlechter auf eine neue Eskalationsstufe heben. Dabei versteht es Blackburn, die Gewaltdosis bei jedem weiteren Toten virtuos noch eine Schraube h&#246;her zu drehen. Soviel sei verraten, dass die destruktiven M&#246;glichkeiten einer Signalpistole und eines Bootsmotors bildstark aufgezeigt werden.</p>
<p>Anscheinend sind dieses Jahr einige Partyfeinde unter den Regisseuren. Neben dem hier vorgestellten DONKEY PUNCH wird auch noch der argentinische Beitrag 36 STEPS um eine ausgelassene Poolparty, die ein sadistischer Serienkiller veranstaltet, der jedes M&#228;dchen, das sich weigert, weiterhin gute Laune zu haben, abschlachtet, den Zuschauern die Partylaune hoffentlich nicht verderben. 36 STEPS wurde in Berlin auf Dienstag 15:00 Uhr verlegt.</p>
<h5>FFF Hamburg (18.8., CINEMAXX 2, 19.15 h); FFF Dortmund (23.8., CINESTAR 10, 17.00 h);<br />
FFF K&#246;ln (21.8., CINEDOM 6, 19.15 h); FFF Frankfurt (31.8., METROPOLIS 3, 19.15 h);<br />
FFF N&#252;rnberg (29.8., CINECITTA&#8217; 2, 19.00 h);FFF Stuttgart (9.9., METROPOL 2, 15.00 h);<br />
FFF M&#252;nchen (5.9., CINEMA, 17.30 h)</h5>
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